Nicht aus Pappe
Der israelische Regisseur Guy Moshe lässt sich von Japans Figurentheater zu spektakulären Kulissen inspirieren.
Der israelische Regisseur Guy Moshe lässt sich von Japans Figurentheater zu spektakulären Kulissen inspirieren.
Besser lachen, wenn die Zeiten böser werden. Oder was man in Zerrspiegeln klarer sieht. Hinweis aus vielerlei gegebenen Anlässen auf den Dramatiker Ramón del Valle-Inclán und seine Schauerpossen, die wieder auf den Spielplan müssen.
Die Einheit von Sprache und Musik: Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ schließt sich unter der Regie von Brigitte Fassbaender in Erl. Und Vincent Wolfsteiner ist ein stimmgewaltiger Siegfried.
In unserer Hörerfolge stellen wir uns Ihrer Kritik. Berichten wir einseitig? Wer bestimmt die Linie und ruft morgens der Kanzler an? All das besprechen wir mit Herausgeber Berthold Kohler.
Hollywoodschauspieler Kevin Bacon spricht im Interview über den Kampf gegen Schubladen, den 40. Geburtstag von „Footloose“ und wie er es geschafft hat, fast 36 Jahre glücklich mit einer Kollegin verheiratet zu sein.
Weil sie schrieben, auflegten, tanzten oder queer waren, mussten sie ins Exil gehen und kamen nach Deutschland. Fünf junge Menschen berichten, wie es ihnen jetzt hier geht.
Entgrenztes Orgien-Mysterien-Theater: „Dicke Luft“ macht Spaß in Eva Beresins großer Ausstellung in der Wiener Albertina.
Im Hafen der südnorwegischen Stadt Kristiansand hat der Fondsmanager Nicolai Tangen ein Museum für seine Sammlung bauen lassen: Die Umnutzung eines alten Silos ist spannender geraten als dessen neuer Inhalt.
Von der Wirkkraft des Theaters: Festivalbeginn in Avignon mit Menschenmassen vor Minibühnen.
Jetzt red i mit: Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume in Bayern diskutiert mit der Initiative Kulturzukunft Bayern, worauf es künftig ankommen soll. Wenn es nach ihm geht, kommt jetzt die Museumsoffensive.
Der Neubau des Schauspiels im Bankenviertel soll 2033 fertig sein. Das Projekt ist jetzt einen entscheidenden Schritt vorangekommen.
Topographie des Widerstandes: Bei der Prager Kunstbiennale „Matter of Art“ dokumentieren Künstler Kriegsverbrechen. Kuratoren und Aktivisten erlauben sich jedoch auch Banalitäten und Ignoranz gegenüber Erinnerungsorten.
Die russische Regisseurin Schenja Berkowitsch und die Dramatikerin Swetlana Petrijtschuk sind zu sechs Jahren Straflager verurteilt worden. Das Gericht gab der pseudowissenschaftlichen Expertise recht, die meint, ihr Stück erniedrige russische Männer.
Ist nicht auch Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ einer „Massenvergewaltigung“ durch Interpretation ausgesetzt? Bei den Tiroler Festspielen in Erl setzt die Regisseurin Brigitte Fassbaender diesem Missbrauch ihr geballtes Theaterwissen entgegen.
Nachdem Bilder einer berauschten und verwahrlosten Cara Delevingne viral gingen, suchte das 31 Jahre alte Model eine Entzugsklinik auf. Jetzt spricht sie über ihre Erfahrungen mit dem Drogenmissbrauch.
Muss man einen Musikstil jetzt umbenennen? Der 81 Jahre alte amerikanische Sänger Swamp Dogg tritt mit „Blackgrass“ den Beweis an, dass Country im Herzen schwarz ist.
Die sommerliche Jazzkonzert-Reihe zählt zu den ältesten Freiluft -Festivals dieses Genres: Am Donnerstag beginnt wieder „Jazz im Palmengarten“.
Klinikclowns wie Feodora und Pepe sind in Krankenhäusern gern gesehene Besucher.
Wer möchte mal im Staatstheater Wiesbaden bei einem Tanzprojekt auf der Bühne stehen - auch ganz ohne Tanzerfahrung? Es gibt allerdings eine ganz besondere Voraussetzung.
Das Individuum in der Masse: Ein junger Mann klaut in Robert Bressons Filmklassiker Geldbeutel und sucht so einen Ausweg aus der Einsamkeit.
Der Vorfall soll sich am 18. Juni in der Kulturbrauerei in Berlin ereignet haben. Laut einem Medienbericht filmte seine Tochter das Geschehen und der Regisseur erstattete Anzeige.
Der Schlips scheint keine Zukunft zu haben – und mit ihm eine traditionsreiche Branche in Deutschland. Aber Ascot hält dagegen.
Im Haus Sindlingen wollen ehemalige Fritz-Rémond-Mitarbeiter ein neues Theater gründen. Das Konzept steht, die Finanzierung jedoch noch nicht.
180 angehende Schauspieler, 18 Studiengänge und Raum für Begegnung: Die Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst richtet das Schauspielschultreffen aus.
Der Kulturausschuss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat kurz vor der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2024/2025 über die Etatanträge zur Kulturförderung entschieden.
In den Achtzigern hätte man es als Witz empfunden, heute ist es Wirklichkeit: Thessaloniki ist Gastgeberin der EuroPride. Wie ich das diesjährige Festival der sexuellen Befreiung vor Ort erlebt habe.
Der Gemeinderat ruft zu Bewerbungen auf: Für Christian Stückl ist klar, wer 2030 die weltberühmten Passionsspiel in Oberammergau leiten soll. Doch es gibt Konkurrenz.
Das English Theatre muss das Theater am Zoo zeitweilig verlassen und nutzt für ein Gastspiel die Frankfurter Volksbühne. 2025 geht die Suche weiter.
Wie ein Kampfflugzeug unter Segelfliegern: Der in Israel geborene britische Choreograph Hofesh Shechter zeigt sein neues Stück „Theatre of Dreams“ in Paris.
Gregor Schubert guckt Fußball mit Begeisterung wegen der Inszenierung und auch neidisch wegen der LED-Großleinwände. Der künstlerische Leiter des Lichter Filmfests hält sich aber nicht für einen der 80 Millionen Bundestrainer.
Der Fotograf als Held der Printmedien: Dirk Reinartz im Bonner Landesmuseum
Mehr als eine inszenierte Lesung von Sten Nadolnys Bestseller ist das feine Zweipersonenstück, das nun im Theaterhaus Frankfurt zu sehen ist.
Die Hessischen Theatertage 2024 werden in Gießen ausgerichtet: Als Motto haben die Gastgeber die Frage „Welches Morgen?“ gewählt.
Der Stoffel kommt. Trotz Geldsorgen des Veranstalters und Schlechtwetterprognose. Das Festival des Frankfurter Stalburg Theaters zeigt regionale und internationale Künstler mit Musik, Kabarett und Kinderprogramm.
Eine Fotografie des Instituts für Stadtgeschichte zeigt die Shakespeare-Komödie „Wie es euch gefällt“. Bis heute ist sie wenig rezipiert worden. Zeit, das zu ändern.
Nach der Europawahl fühlt sich die Union stark wie lange nicht. Mancher fragt trotzdem: Müssten wir nicht besser sein? Andere befürchten schon den nächsten Showdown.