Aber doch ein Wiener
Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist tot. Der Neunundachtzigjährige starb am Dienstagmorgen nach einer schweren Infektion in einem Salzburger Krankenhaus.
Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist tot. Der Neunundachtzigjährige starb am Dienstagmorgen nach einer schweren Infektion in einem Salzburger Krankenhaus.
Beim Theaterspielen lösen sich die Grenzen auf. Auf einer trinationalen Studientagung zum Thema Europäische Perspektiven.
In der Frankfurter Oper: Roland Koch diskutiert über Zweifel der Bürger am Kapitalismus.
Keine russische Weihnacht ohne Märchenballette wie „Nussknacker“ oder „Dornröschen“. Aber Tickets zu den begehrten Aufführungen am Bolschoi sind in Mafiahand.
Wie geht es mit der „Occupy Wall Street“-Bewegung nach der Schließung mehrerer Zeltlager weiter? Ein Blick in die amerikanische Vergangenheit zeigt: Es muss noch nicht vorbei sein.
Josef Ackermanns Abschied geschieht weniger freiwillig als offiziell verlautbart. Nach Informationen der F.A.S. waren die Aktionäre gegen seinen Wechsel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Doch in der Schweiz könnte bereits die nächste Aufgabe auf ihn warten.
Roman Polanski hat Yasmina Rezas Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Jodie Foster, Kate Winslet, John C. Reilly und Christoph Waltz veranstalten eine Zimmerschlacht um bürgerliche Werte.
Wir treffen Ulrich Matthes in heiterer Stimmung auf der Wannseebrücke, die den Übergang von Kleists letztem Nachtquartier zu seinem Grab ermöglicht. In der klaren, sonnigen Novemberkälte folgen wir Kleists rätselhaften letzten Spuren.
Willy Praml macht aus Kleists „Michael Kohlhaas“ Sprechtheater in der Frankfurter Naxoshalle.
Bekommen Eltern bald eine Entschädigung, wenn ihr Kind nicht auf die Universität geht? Es würde zu einer Koalition passen, die das Prinzip Kuhhandel in Perfektion lebt.
Wie man eine Maschinerie verzaubert: Werner Düggelin inszeniert in Basel Ionescos „La Leçon“ mit leichter Hand als großes und groteskes Liebespiel.
War Christopher Marlowe Shakespeare? Diese Frage haben schon viele bejaht. Jetzt schließt sich der Münchner Neurologe Bastian Conrad der These an.
Alessandro Gassman, Intendant des Teatro Stabile del Veneto, mutet seinem Land ein völlig neues Theater zu: Es haut mit der Faust auf alle fauligen Tische Italiens.
Im Panoptikum der Überbietung: Lera Auerbachs neue Oper „Gogol“ entfesselt gewaltige Kräfte - für ein wenig bühnentaugliches Dichterleben, das von Psychosen geplagt war.
Als Kultursenator geht Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit in eine zweite Amtszeit. Auch seine bessere kulturpolitische Hälfte sollte eine neue Chance bekommen.
Ein deutsches Crossover-Quartett unterstützt eine Schule in Chile. Die Musikerinnen spielen vor Publikum, üben mit Kindern aus dem Armenviertel und haben selbst richtig Spaß daran.
Musicaldarstellerinnen arbeiten hart für ihren Traum. Untereinander sind sie aber hilfsbereite Konkurrenten.
Blitzlichtgewitter und kreischende Fans: Tausende Schaulustige haben vor dem Nokia-Theatre in Los Angeles die Weltpremiere von „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1“ gefeiert.
Bei den Hörspieltagen der ARD in Karlsruhe erscheint das Radio nicht als Medium von gestern, sondern als Plattform für alles Neue. Das Publikum kam in Scharen.
Mehr als zehn Jahre lang raubt und mordet eine Gruppe von Neonazis in Deutschland. Die Ermittler gehen von mindestens vier Terroristen aus.
Wegsparen oder Wie plant man einen Bühnentod? Eine „Strukturbereinigung", zu besichtigen am Beispiel des Staatstheaters Cottbus und der Kulturpolitik Brandenburgs.
Andreas Sidon ist 48, boxt aber immer weiter, weil er jeden Euro gut gebrauchen kann. Und weil er kurz davor ist, zehn Jahre deutscher Meister zu sein. Doch der Verband will, dass er seine Karriere beendet.
Das Schauspiel der Sterblichen ist bloßes Menschenwerk: Calixto Bieito inszeniert Calderóns „Großes Welttheater“ in Freiburg als furioses apokalyptisches Oratorium.
Hat er wieder Schotter gegurgelt? Die erste Tom-Waits-Studioplatte seit sieben Jahren bietet mehr, als Abstinenzler vertragen können.
Für Eingeweihte des Karnevals hat dieser Tag, den es nur alle hundert Jahre gibt, etwas Magisches. In Köln werden bis zu 100.000 Jecken erwartet.
Nötig sind im Frankfurter Mousonturm frische Ansätze, über Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Ob es dafür noch mehr Jugendprojekte geben muss oder Festivals, wird sich weisen.
Wer war das Genie hinter Shakespeares Werk? Roland Emmerichs „Anonymus“ sucht es in höchsten Kreisen. Aber man glaubt dem Film nicht, was er zeigt.
Der Salpeter machte Chile einst unermesslich reich. Dann stürzte er das Land in den Bankrott. Heute zeugen Geisterstädte in der Atacama-Wüste von der Vergänglichkeit allen Glücks.
Thüringer Gemeinden wehren sich gegen den Sparkurs der Landesregierung. Der Grund: Sie seien finanziell am Ende. Das Land sieht das naturgemäß anders.
Warum wollen immer alle Leonardo da Vincis Bilder sehen? Die gloriose Schau in der National Gallery in London verträgt das Spektakel und antwortet mit wissenschaftlicher Brillanz.
Max Ophüls hat in Deutschland vor seiner Flucht fünf Filme gedreht. Einer ist verschollen, nur einer der anderen auf DVD greifbar. Die Zeit ist reif für eine vollständige Edition.