Alte Sprachen unter weltumspannenden Denkmalschutz?
Neubau, Industrie, Arbeitsamkeit, Wohlstand: Wer Taiwan sucht, findet geschäftiges Leben in Frieden erfüllt von alten Traditionen.
Wolfgang Schäuble ist wieder da. Und so agil wie lange nicht. Rastlos kämpft er für seine Idee von Europa.
Muss man wirklich ins Theater gehen? Findet die Realität auf der Straße statt? Ist Videokunst nicht total abgeschmackt? Ein Gespräch mit der Theaterregisseurin Andrea Breth.
Christian Wulff hat sich von der Frau eines Freundes eine halbe Million Euro geliehen. Wirklich von ihr? Und: Was genau ist eine Geschäftsbeziehung?
Seit drei Monaten sitzen die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus. Inzwischen haben sie gemerkt, dass es ganz leicht sein kann, alles anders zu machen - oder sehr schwer.
Das Staatstheater Darmstadt spielt Thomas Bernhards „Theatermacher“ und den „Raub der Sabinerinnen“ als Doppelabend.
Wie einfach lässt sich das Ballett auf rosa Tutus und strenge Frisuren reduzieren. Der leichtfüßige Sprung über dieses Vorurteil hinweg lohnt. Dafür sind Schüler dieser Kunst der beste Beweis.
Pompeji und Herculaneum sind zwar untergegangen, aber die Faszination für ihre Ruinen bleibt. Eine Ausstellung in Halle nimmt sich jetzt der Städte an und schafft eine neue Perspektive.
Hat die Suche nach einem gesicherten Bildnis von Jane Austen ein Ende? Das glaubt zumindest die Besitzerin einer kleinen Bleistiftzeichnung. Doch schon regt sich Widerspruch.
Der Saarländische Rundfunk ist fündig geworden: Nach dem herben Ende für ihre Vorgänger stehen mit Devid Striesow und Elisabeth Brück die neuen Fernseh-Kommissare fest.
Er war Frankfurter Kulturdezernent, Präsident der Stiftung Lesen und des Goethe-Instituts: Hilmar Hoffmann hat viel zu erzählen.
Seit zehn Jahren werden auf dem Eichberg in Eltville psychisch kranke Rechtsbrecher therapiert. Schlimme Vorfälle sind nicht bekanntgeworden.
Kinder, schafft Neues und schaut auf den Charakter: Alfred Brendel kommt mit einem Vortrag nach Frankfurt und spricht über „Charakter in der Musik“.
Der letzte Außenposten Europas heißt Wladiwostok. In der fernöstlichen Hafenstadt mischen sich die Kulturen, und von nicht zu unterschätzender Bedeutung waren dabei deutsche Einflüsse.
Theater sind besondere Betriebe, deshalb bedarf es größter Sensibilität, um Missbrauch zu vermeiden.
Intendant John Dew und Generalmusikdirektor Constantin Trinks sollen weiterhin gemeinsam am Staatstheater Darmstadt arbeiten. Aktueller Anlass des Zerwürfnisses von Dew und Trinks sind Mobbing-Vorwürfe.
Die Theaterkritik ist nicht mehr nur noch Zeitungssache, sondern auf einer Schweizer Internetplattform jetzt auch Netzsache. Der Kritiker soll Mitmacher werden, die Kritik wird Korruptionssache.
Häftlinge in Berlin-Tegel spielen Theater. Ihre Aufführung von „Don Quijote“ wird streng überwacht. Ein Aufbruch hinter Mauern.
Ein Gespräch mit dem Schauspieler Antonio Banderas über seinen spanischen Akzent, die Grenze der Schauspielerei und seine Fähigkeiten als Kuppler.
Vom seltenen Glück eines dramatisierten und eigentlich nicht für die Bühne gedachten Romans: Matthias Hartmann inszeniert im Wiener Kasino Leo Tolstois „Krieg und Frieden“.
Keine Sorge, beschwichtigt der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung: Aus seinem Arbeitszimmer im Kreml lassen sich die übrigen Parteien bei Abstimmungen schon steuern.
Nach der Verletzung von Ralf Fährmann galt Lars Unnerstall als Übergangslösung im Schalke-Tor. Doch keiner kommt an ihm vorbei - auch nicht Timo Hildebrand.
An dem Schauspieler scheiden sich seit je die Geister. Das wird beim „Tatort“ des NDR nicht anders sein. Der Intendant sagt nur: „Die Besten gehören ins Erste.“
Volker Braun hat einen Traum: In ihm ziehen schikanierte Bergarbeiter vor die Büros ihrer Chefs und proben den Aufstand - davon handelt auch seine neue Erzählung „Die hellen Haufen“.
David P. Boder befragte 1946 Überlebende der deutschen Vernichtungspolitik: Nun liegt eine Auswahl seiner Interviews zum ersten Mal auf Deutsch vor.
Der Wirbel um sein Buch hat sich gelegt. Nun spricht Philipp Lahm nochmal über den feinen Unterschied - und spielt zunächst nur die zweite Hauptrolle im Münchner Volkstheater.
Im Restaurants „Ikarus“ am Salzburger Flughafen präsentieren sich regelmäßig berühmte Gastköche aus aller Welt mit einem eigenen Menü. Nachkochbarkeit spielt dabei eine besondere Rolle.
Meisterliches Bühnenfest: Das Staatstheater Wiesbaden zeigt „Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn.
Die Kleiderordnung signalisierte früher die Zugehörigkeit zu einer Schicht. Das machte das Leben leichter und half dem Geschäft.
Zwanzig Monate hat er ununterbrochen gedreht, jetzt ist Michael Fassbender der Schauspieler der Stunde. Ein Gespräch über Theater mit Tarantino, Faulheit und seine Rolle in „Jane Eyre“.
Schulen gibt es dort zwar nicht, nur Immobilien und Gefängnisse. Der Kunsthistoriker Andreas Tönnesmann deutet Monopoly aber trotzdem als Spiel gewordene Variante einer Idealstadt.
Ganz anders und doch vergleichbar? Eine Doppelbiographie der Künstlerinnen Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl sucht nach dem Traum von der neuen Frau.