Literaturnobelpreisträgerin wechselt Verlag
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
Während deutsche Kommunen ihre Opernhäuser nicht mehr sanieren können, öffnet in Südkorea ein Musiktheater nach dem anderen. Im Land der 52-Stunden-Woche sehnt man sich nach Schönheit und Innerlichkeit.
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
Jahrhundertelang machte westliche Belletristik das weltweite Ideal aus – abzulesen an den Gewinnerlisten des Literaturnobelpreises. Diese Zeiten sind vorbei, aber was kommt danach? Und werden wir daran noch mitschreiben?
Der Italiener Tommaso Debenedetti ist für sein Spiel mit Falschmeldungen bekannt. Nun hatte er mit einer Meldung zum vermeintlichen Tod von Elfriede Jelinek beachtlichen Erfolg. Warum macht er das?
Die Welt schaut auf Südkorea: Wegen des Putschversuchs des Präsidenten. Und wegen Han Kang, die jetzt den Nobelpreis erhielt und in ihrem neuen Roman die Gewaltgeschichte ihrer Heimat erzählt: „Unmöglicher Abschied“
Requiem aus Knochen: Die südkoreanische Nobelpreisträgerin Han Kang holt in ihrem jüngsten Roman „Unmöglicher Abschied“ eine beschwiegene Tragödie aus der Vergessenheit.
Südkoreas Staatskrise offenbart die tiefen Risse, die sich durch die Gesellschaft ziehen. Dort scheint die politische Kultur dennoch weiter zu sein als in der sich an die Macht klammernden Regierungspartei.
Warum die Genealogie der Begierdelosigkeit koreanische Leser anspricht: Der Roman „Die Vegetarierin“ von Literaturnobelpreisträgerin Han Kang ist ein Protestbuch.
Die südkoreanische Schriftstellerin Han Kang hat den Literaturnobelpreis gewonnen. Sie hätte ihn allein für ihr Buch „Die Vegetarierin“ verdient.
Als er „Die Vegetarierin“ in die Finger bekam, hatten viele hiesige Verlage den Roman schon abgelehnt: Tom Müller erzählt, wie er als Lektor im Aufbau-Verlag das erste Buch von Han Kang in deutscher Übersetzung veröffentlicht hat.
Der wichtigste aller Literaturpreise ist bislang viel zu selten an asiatische Autoren gegangen. Mit dem Nobelpreis für die Südkoreanerin Han Kang wird das jetzt endlich einmal korrigiert.
Erstmals geht der renommierte Literaturpreis an Südkorea. Die Romane der Autorin fangen die koreanische Nachkriegsgeschichte ein. Von der Jury wird sie für ihren poetischen und experimentellen Stil gefeiert.
Die Koreanerin Han Kang wurde mit „Die Vegetarierin“ auch im Westen berühmt. Ihr neuer Roman „Menschenwerk“ erzählt souverän und ergreifend von einem Massaker an Zivilisten und den Folgen für die Gesellschaft.
Ihre Romane sind Spiegelbilder der koreanischen Nachkriegsgeschichte. Dabei glaubt sie nicht daran, dass Literatur alles auszudrücken vermag. Die Schriftstellerin Han Kang erhält den Literaturnobelpreis.
Bitte stirb nicht: Der Prosa-Bildband „Weiß“ der südkoreanischen Autorin Han Kang ist eine poetische Meditation über den Verlust einer Schwester.
Allen die Maske vom Gesicht reißen: Die Koreanerin Han Kang seziert in ihrem Roman „Deine kalten Hände“ Essstörungen und Fleischeslust.
Die südkoreanische Schriftstellerin Han Kang im Interview mit der „Frankfurter Allgemeine Quarterly“ über ihren neuen Roman „Menschenwerk“, die Schatten der Vergangenheit und Nordkorea.
In den Buchverlagen sind Lektoren diejenigen, die Autoren ermutigen, kritisieren und ihnen ihre Bedeutung glaubhaft versichern. Aber wie funktioniert das in Zeiten von Facebook und Instagram? Sieben junge Lektoren berichten von ihrer Arbeit.
Dies ist die literarische Entdeckung des Jahres: „Die Vegetarierin“ heißt der Roman der aus Südkorea stammenden Schriftstellerin Han Kang. Er lässt den Leser völlig aufgewühlt und zugleich tief beeindruckt zurück.