Was die Speichellecker nicht verstehen werden
Immer wieder neu umstritten: Zum siebzigsten Geburtstag des chinesischen Literaturnobelpreisträgers Mo Yan.
Jon Fosses Greatest Hits: Der neue Roman des norwegischen Schriftstellers ist der Erste, den er nach dem Literaturnobelpreis geschrieben hat. Er bildet den Auftakt zu einer Trilogie.
Immer wieder neu umstritten: Zum siebzigsten Geburtstag des chinesischen Literaturnobelpreisträgers Mo Yan.
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
An diesem Mittwoch erhält László Krasznahorkai den Literaturnobelpreis. Zugleich erscheint sein neuer Roman „Zsömle ist weg“, der mit leichter Hand von verwirrten Köpfen unserer Zeit erzählt: vom selbsternannten König der Ungarn und seinen Anhängern.
Am 10. Dezember wird László Krasznahorkai in Stockholm der Literaturnobelpreis überreicht. Sein Verleger Oliver Vogel über große Momente und die Arbeit mit dem Autor
Jahrhundertelang machte westliche Belletristik das weltweite Ideal aus – abzulesen an den Gewinnerlisten des Literaturnobelpreises. Diese Zeiten sind vorbei, aber was kommt danach? Und werden wir daran noch mitschreiben?
Die Erbschaft einer alten Gewalt oder das Wunder der Zweiten Geburt: Was man von Camus heute noch über den Zusammenhang von natürlicher und geographischer Zugehörigkeit lernen kann.
Als er erfährt, dass ihm der Literaturnobelpreis zuerkannt worden ist, befindet sich der Schriftsteller László Krasznahorkai gerade in Frankfurt. Kommt er auch auf die Buchmesse?
Der ungarische Gegenwartsautor László Krasznahorkai wird mit dem Nobelpreis für Literatur 2025 ausgezeichnet. Er ist der zweite Ungar, dem der Literaturnobelpreis verliehen wird.
Der Literaturnobelpreis hat sich in den letzten Jahren als unberechenbar und qualitativ zuverlässig erwiesen. Jetzt ist es wieder so: Die Akademie verleiht ihre Auszeichnung an László Krasznahorkai aus Ungarn.
Der Nobelpreis wird seit 1901 in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin oder Physiologie, Literatur, Frieden und seit 1969 auch in Wirtschaftswissenschaften verliehen. Wer sind die Preisträger? Und wie viele Frauen wurden ausgezeichnet?
Heute vor hundert Jahren wurde der italienische Schriftsteller Andrea Camilleri geboren. Er hat Gesellschaftskritik und Unterhaltung auf ganz eigene Weise zusammengebracht.
Vor 80 Jahren wurden Atombomben über Japan abgeworfen. Kazuo Ishiguro schrieb darüber und gewann den Literaturnobelpreis. Jetzt wurde sein Buch verfilmt.
Der Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah spricht in der Universität Freiburg darüber, was es heißt, zusammenzuleben - und nutzt die Literatur als Referenz.
Hinrich Schmidt-Henkel ist Übersetzer aus dem Französischen und Norwegischen, unter anderem der Bücher des Literaturnobelpreisträgers Jon Fosse. Dessen neuer Roman ist für Herbst angekündigt. Wie aber sieht der Alltag eines Übersetzers aus?
In Mainz wird ein erster Einblick in die Tagebücher von Elias Canetti gewährt, die der Literaturnobelpreisträger für dreißig Jahre hatte sperren lassen. Das ist literarisch spektakulär und moralisch zum Teil ernüchternd.
Ayad Akhtars „Der Fall McNeal“ feiert Premiere am Wiener Burgtheater. Jacob McNeal kämpft mit Alkoholproblemen und dunklen Geheimnissen. Ein Kammerspiel mit doppeltem Boden.
Meisterwerk der Maßlosigkeit: Mircea Cărtărescu gilt als Anwärter auf den Literaturnobelpreis. Nun erscheint der neue Roman des rumänischen Autors.
Die Welt schaut auf Südkorea: Wegen des Putschversuchs des Präsidenten. Und wegen Han Kang, die jetzt den Nobelpreis erhielt und in ihrem neuen Roman die Gewaltgeschichte ihrer Heimat erzählt: „Unmöglicher Abschied“
Vor 100 Jahren wurde der französische Schriftsteller Michel Tournier geboren, der mit gleich zwei Romanen Epoche gemacht hat: „Freitag oder Im Schoß des Pazifik“ und „Der Erlkönig“.
Syrien steht nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad vor einer ungewissen Zukunft. Allein in Deutschland leben fast eine Million Syrier. In fast allen VW-Werken wird heute in Deutschland gestreikt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Mit einer Million Euro für den Sieger ist der Planeta-Preis die am höchsten dotierte Literatur-Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Dieses Jahr steht auch Berlin im Mittelpunkt.
Heute vor hundert Jahren starb der Literaturnobelpreisträger Anatole France – fast genau zwei Jahre nach Marcel Proust, der sein Schüler gewesen war, ehe sich beide entfremdeten.
Er glaubte, dass Benjamin ihm auch nach dessen Tod noch auf die Finger schaute: Eine Erinnerung an den Suhrkamp-Lektor und Schriftsteller Friedrich Podszus.
Die südkoreanische Schriftstellerin Han Kang hat den Literaturnobelpreis gewonnen. Sie hätte ihn allein für ihr Buch „Die Vegetarierin“ verdient.
Google gewinnt zwei Nobelpreise, Künstliche Intelligenz reüssiert und der Mensch könnte programmierbar werden: Wir ordnen die Highlights der Nobelpreise ein und diskutieren, welche gefeiert oder gefürchtet werden müssen.
Als er „Die Vegetarierin“ in die Finger bekam, hatten viele hiesige Verlage den Roman schon abgelehnt: Tom Müller erzählt, wie er als Lektor im Aufbau-Verlag das erste Buch von Han Kang in deutscher Übersetzung veröffentlicht hat.
Der wichtigste aller Literaturpreise ist bislang viel zu selten an asiatische Autoren gegangen. Mit dem Nobelpreis für die Südkoreanerin Han Kang wird das jetzt endlich einmal korrigiert.
Erstmals geht der renommierte Literaturpreis an Südkorea. Die Romane der Autorin fangen die koreanische Nachkriegsgeschichte ein. Von der Jury wird sie für ihren poetischen und experimentellen Stil gefeiert.
Ihre Romane sind Spiegelbilder der koreanischen Nachkriegsgeschichte. Dabei glaubt sie nicht daran, dass Literatur alles auszudrücken vermag. Die Schriftstellerin Han Kang erhält den Literaturnobelpreis.
Meisterwerk der Maßlosigkeit: Mircea Cărtărescu gilt seit Langem als heißer Anwärter auf den Literaturnobelpreis. Nun erscheint der neue Roman des rumänischen Schriftstellers. „Theodoros“ ist ein Erzähl- und Formspektakel.
Auf der Plattform X legt jemand im Namen der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck einen Fake-Account an und meldet, die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sei gestorben. Erpenbeck ist über die makabre Desinformation entsetzt.
Ein letztes, allerletztes Werk von Gabriel García Marquez aus dem Nachlass. Und ein bewegendes Buch seines Sohnes Rodrigo über die Demenz des Vaters: Wer muss da nicht heulen?
Sie war jahrelang das Gesicht der „Tagesthemen“. Demnächst startet Caren Miosga ihre eigene Talkshow am Sonntagabend – wo die Gefahr des Phrasendreschens groß ist.
Für ein Land mit 5,5 Millionen Einwohnern liefert Norwegen sensationell oft Weltbestseller, was der Nobelpreis für Jon Fosse abermals unterstreicht. Zu verdanken ist das auch der Initiative einer engagierten Lehrerin.
Im Jahr 1957 erhält der französische Schriftsteller Albert Camus den Literaturnobelpreis. In seiner Preisrede spricht er über den Krieg in Algerien. Seine Reaktion auf den Terror ist aktuell. Ein Gastbeitrag.
Für die beiden Literaturnobelpreisträger William Butler Yeats und Seamus Heaney deckte sich Irland der Imagination mit den Orten ihrer Kindheit. Eine Spurensuche im britischen Norden und republikanischen Westen der Insel.