Red schneller, Rushdie, wir haben doch keine Zeit!
Bei Maischberger ist Salman Rushdie genau der Richtige, um Erhellendes über Iran und die USA zu sagen. Doch leider hat man nur eine Stunde Sendezeit, um etliche Gäste abzufertigen.
Die Klassiker der Popliteratur blicken cool auf ihre Debüts zurück, während Olaf Scholz noch einen Verlag für seine Memoiren sucht, aber durch die Blume schon einmal seine Vorgängerin kritisiert: So war die Lit.Cologne.
Bei Maischberger ist Salman Rushdie genau der Richtige, um Erhellendes über Iran und die USA zu sagen. Doch leider hat man nur eine Stunde Sendezeit, um etliche Gäste abzufertigen.
Ein Buch der bitteren Bilanzen über brutale Repression, selbstgefällige Intoleranz und bodenlose Bigotterie: „Die elfte Stunde“ versammelt fünf neue Erzählungen von Salman Rushdie.
Jahrhundertelang machte westliche Belletristik das weltweite Ideal aus – abzulesen an den Gewinnerlisten des Literaturnobelpreises. Diese Zeiten sind vorbei, aber was kommt danach? Und werden wir daran noch mitschreiben?
Den Messerangriff auf ihn vor drei Jahren hat Salman Rushdie in einem erschütternden Buch beschrieben. Jetzt ist der Schriftsteller zurück in der Welt der Fiktion und legt neue Erzählungen vor.
Die Newsletter-Plattform Substack hat zahlreiche prominente Autoren abgeworben und gilt als das nächste große Ding der Medienszene. Dahinter stecken Investoren aus dem Silicon Valley. Was ist ihr Interesse?
Marc Zitzmann nennt mich einen Reaktionär, weil ich seine naive Sicht auf den islamischen Fundamentalismus nicht teile. Hätte er mein Buch nur gelesen. Eine Replik.
Hadi Matar, der den Schriftsteller Salman Rushdie 2022 lebensgefährlich verletzte, ist zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Er hat noch einen zweiten Prozess vor sich.
In der Motivforschung zu Angriffen mit Stichwaffen bleibt der Reiz des Instruments unterbestimmt. Versuch einer Phänomenologie des Tatablaufs.
Die Geschworenen haben den Attentäter des Schriftstellers für schuldig befunden. Er hatte Rushdie im August 2022 während einer Veranstaltung mit einem Messer angegriffen.
Salman Rushdie beschreibt vor Gericht, wie er nach dem Messerangriff in Chautauqua um sein Leben rang. Im Verhandlungssaal begegnet er erstmals dem Angeklagten Hadi Matar.
Im US-Bundesstaat New York hat der Prozess gegen Hadi Matar begonnen. Matar soll den Schriftsteller Salman Rushdie 2022 mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt haben.
Salman Rushdies Messerattacken-Memoir „Knife“.
Donald Tusk stellt seine verschärfte Asylstrategie vor, das deutsch-italienische Panzerbündnis wird womöglich final geschmiedet. Und: Wie ticken junge Leute in Deutschland? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Das Messer ist leicht verfügbar, trifft wie aus dem Nichts – und schon ein Stich kann tödlich sein. Was heißt das für die Betroffenen? Unfallchirurgen warnen: Die Zahlen steigen sprunghaft an.
Mit Anne Applebaum scheint die Jury mit der Reihe von Friedenspreisträgern zu brechen, deren Werk politisch höchste Dringlichkeit hat. Aber die amerikanische Historikerin ist gerade in dieser Reihe eine konsequente Wahl.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet über eine Klage der Ukraine gegen Russland. Es gibt neue Zahlen zu Antisemitismus und Rassismus in Deutschland. Und in Hamburg fällt das Urteil gegen einen Geiselnehmer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bei der Vorstellung seines neuen Buches in Berlin wirkt Salman Rushdie souverän und humorvoll. Aber seinem Gesicht sind die Spuren des Mordanschlags anzusehen, den er in „Knife“ beschreibt.
Salman Rushdie trifft als Gast der Buchmesse in Turin seinen Kollegen Roberto Saviano. Die Strafanzeigen der italienischen Ministerpräsidentin Meloni gegen Saviano und andere Schriftsteller nennt Rushdie „kindisch“.
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Salman Rushdie erzählt die Geschichte des auf ihn verübten Attentats und stellt den Täter zur Rede: „Knife“ ist eine Festung aus Worten, für die Freiheit errichtet.
In seinem Memoir „Knife“ verarbeitet Salman Rushdie den Messerangriff, den er im Sommer 2022 nur knapp überlebte: Eine Lese-Erfahrung, die man nicht vergessen wird.
Selbsttherapie durch freie Assoziation: In seinem am Dienstag weltweit erscheinenden Memoir „Knife“ verarbeitet Salman Rushdie den lebensgefährlichen Messerangriff auf ihn. Eine Lese-Erfahrung, die man nicht vergessen wird.
Israel plant Antwort auf iranischen Angriff. Kanzler Scholz trifft Chinas Präsidenten Xi. Und der Prozess um den Skandal der millionenteuren „Gorch Fock“-Reparatur beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Vor zwei Jahren wurde auf den Schriftsteller Salman Rushdie ein Mordanschlag verübt. Er überlebte, auf dem rechten Auge ist er blind. Nun hat er sein erstes Fernsehinterview seither gegeben.
Der Publizist Henryk Broder hat vor Gericht gegen das Bundesinnenministerium gesiegt. Es muss den Bericht des „Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit“ offline stellen. Denn der greife Broder auf unsachliche Weise an.
Geert Wilders will jetzt die Niederlande regieren. Er zeigt sich plötzlich moderat. Aber kann er aus seiner Haut heraus?
Zwischen Phantasie und Wissenschaft: Über Chamisso, Humboldt und den Austausch der Kulturen. Wie der Dialog das Nachdenken über eine Welt fördert, in der die Natur rapide aus unserem Leben verschwindet.
Wer in diesen Tagen Salman Rushdie in Deutschland erlebt, sieht einen Schriftsteller, der ungebrochen wirkt von der Gewalt, die ihm angetan wurde. Und von der Fatwa, die ihn seit 1989 bedroht. Ist das wirklich so? Ein Gespräch.
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Seine Phantastik ist kein Eskapismus, sondern ein Verfahren, uns die Menschennatur in ihrer Größe und Schwäche, ihrer Hinfälligkeit und Ausgesetztheit zu zeigen: Laudatio auf den Friedenspreisträger Salman Rushdie.
Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse erhält Salman Rushdie in der Paulskirche den Friedenspreis.
Sie hat etwas von Salman Rushdies „Meer der Geschichten“, die Frankfurter Buchmesse. Sie ist nicht nur Marktplatz für Inhalte, über sie wird auch selbst erzählt.
Seinen Feinden hat er nicht den Gefallen getan, unsichtbar zu werden: In einer bewegenden Feier wird der Schriftsteller Salman Rushdie in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.
Großer Tag in der Paulskirche: Salman Rushdie nimmt mit einer bewegenden Dankesrede den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen. Dieser ist ein Statement für die Lizenz zur Satire und Parodie.
Salman Rushdie kam, Israels Messestand blieb leer, Tonio Schachinger siegte – ein Blick auf die ersten Tage der Frankfurter Buchmesse von A wie Amichai bis Z wie Žižek.