„Schwarzweißmalerei bringt niemals etwas“
Wie geht Überzeugungsarbeit in der Klimapolitik? Der Meteorologe Sven Plöger erzählt auf seinen Buchreisen Geschichten vom großen Wandel. Den Unverbesserlichen hilft das nicht.
Wie geht Überzeugungsarbeit in der Klimapolitik? Der Meteorologe Sven Plöger erzählt auf seinen Buchreisen Geschichten vom großen Wandel. Den Unverbesserlichen hilft das nicht.
Seit dieser Saison wird der Videobeweis in der Fußball-Bundesliga eingesetzt – zunächst in einer Testphase. Vieles läuft nicht reibungslos. Andere Sportarten sind schon viel weiter.
Der Vorwurf des Missmanagements ist unübersehbar. DFB und DFL haben ihre Spielkontrolleure sich selbst überlassen und tragen deshalb eine erhebliche Mitschuld am Schaden. Ein Kommentar
Ist der Schweizer wirklich der bessere Russe? Und reicht das als Idee für einen Theaterabend? O Herr Jemine: Lukas Linder übertreibt und überschreibt am Theater Basel Nikolai Gogols „Revisor“.
Cool, aber nicht lustig: Sharon Eyal bringt mit „Soul Chain“ das Staatstheater Mainz zum Vibrieren. Zu sehen sind 50 Minuten geradezu aberwitziger Hochleistungstanz.
Du kannst mit Frauen alles machen, wenn Du berühmt bist. So prahlte Donald Trump einst. Das hat sich gründlich geändert. Sexuelle Belästigung kostet inzwischen massenweise Karrieren.
Von dem Versprechen des Kommunismus bleibt die Erinnerung an eine Diktatur. Doch die Sowjetunion hat heute noch ein gefährliches Nachleben – nicht ideologisch, sondern politisch.
Gibt es moderne Ballett-Klassiker, die nie vom Spielplan verschwinden sollten? Und, wenn ja, wie viele? Ein ausgesprochen britischer Abend am Wiener Staatsopernballett gibt Aufschluss.
Seit zehn Jahren gibt es das theatralische Internetportal „Nachtkritik“. Die Internetseite steht in einem krassen Gegensatz zur traditionellen Theater-Berichterstattung.
In Berlin zeigt die Akademie der Künste eine Ausstellung über eine Freundschaft der besonderen Art. Bertolt Brecht und Walter Benjamin spielten gemeinsam Schach und stritten über den Kommunismus.
Unter Obama hatten sich die Vereinigten Staaten bei der Abstimmung im vergangenen Jahr überraschend enthalten. Dieses Mal ist Amerikas Entscheidung anders ausgefallen.
Matthias Lilienthals Münchner Kammerspiele werden kontrovers diskutiert, das neue hauseigene „Opernhaus“ aber zieht die Zuschauer an. Ein Gespräch mit dessen Gründer David Marton.
Clemens Schick ist Schauspieler, Mitglied der SPD und lebt in Kreuzberg. Ein Gespräch über Steinewerfer, einen Krimi in Katalonien und die Frage, woran Martin Schulz gescheitert ist.
Carla Bruni blickt gerne zurück und liebt die Erinnerung an ihre Zeit als Model. Im Interview spricht sie außerdem über ihren Mann Nicolas Sarkozy – und ihre neue Platte.
Wer fremd ist, soll es bleiben: Anselm Weber bringt den Flüchtlingsroman „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers mit Max Simonischek auf die Bühne des Schauspiels Frankfurt.
Er muss durchdringend nach Barbe gerochen haben, während er die Lenz-Novelle schrieb: Georg Büchner sezierte nicht nur als Autor, bot aber auch Trost im Vers. Dankesrede zum Büchner-Preis.
Stephan Eicher ist Popsänger, Martin Suter Schriftsteller. Jetzt haben sie gemeinsam ein „Song Book“ gemacht – auf Berndeutsch. Ein Gespräch über Schweizer Volksmusik, Glück und alle möglichen Sprachen.
Das Kunst-Archiv in Darmstadt zeigt die Ausstellung „Geste, Abstraktion und Informel“. Es ist die erste große Schau, die abstrakte Werke aus den sechziger Jahren von Darmstädter Künstlern zeigt.
„Die Serben haben sich selbst Leid angetan, und damit müssen sie jetzt leben“: Als Ehrengast der Belgrader Buchmesse verteidigt Herta Müller die Bombardierung Jugoslawiens und erntet Empörung.
Mit #MeToo soll die ganze Gesellschaft beschuldigt werden, obwohl eine Liste mit „Shitty Media Men“ kursiert. Es gibt gute Gründe, warum die Kultur und Medien besonders belastet sind – und die Verantwortung auf alle abwälzen.
Alexej Utschitels umkämpfter Film „Mathilde“ über die Jugendliebe des letzten Zaren läuft in Russland an. Trotz einiger Erfindungen der Regie findet das fesselndste Drama vor den Kinos statt.
Die Metropole New York soll als Vorbild und Mahnung dienen: Ein amerikanisches Architekturbüro will mit einem beweglichen Wetterdach an der Westseite Manhattans den öffentlichen Raum revolutionieren.
Wenn ein Theaterzuschauer hustet, kann Ulrich Matthes, so sagt er, am Klang erkennen, ob Krankheit oder Absicht dahintersteckt. Ach so? Wir verabreden uns zu einem Gespräch nur über das Husten.
Schön, wenn man das Repertoire der leichten Muse pflegt. Unschön, wenn man es verstauben lässt wie das wiedereröffnete Münchner Staatstheater seine „Lustige Witwe“.
Milo Raus „Lenin“ an der Berliner Schaubühne stirbt vor Langeweile. Da ist irgendetwas mit der Dialektik schiefgelaufen. Keine Revolution in Sicht.
Portugals Superstar wird ein weiteres Mal zum Weltfußballer gekürt und schließt damit zu seinem Erzrivalen auf. Der deutsche Fußball geht bei den Einzel-Auszeichnungen leer aus – ein Spieler schafft es aber in die Fifa-Weltauswahl.
Karneval, Varieté, Artisten, Clowns: Die Bremer Kunsthalle zeigt das „Welttheater“ von Max Beckmann – auch als einen Akt der Selbstbehauptung.
Haarausfall ist für die Friseurin, Perückenmacherin und Maskenbildnerin kein Tabuthema: Ihren Salon in Köln verlassen die Kunden mit neuem Selbstbewusstsein.
Treffen sich ein Renaissancemensch und ein Mann der Moderne und verstehen sich prächtig: Der Briefwechsel zwischen dem schottischen Künstler Ian Hamilton Finlay und dem österreichischen Dichter Ernst Jandl.
Ein halbes Dutzend Unternehmen arbeiten derzeit an Prototypen für den Grenzwall zu Mexiko, den der amerikanische Präsident versprochen hat. Aber ob dieser Auftrag viel Grund zum Feiern bietet?
Das zeigt der Blick nach Belgien oder Italien. Wenn es „bloß“ um Geld geht, fällt den anderen das Nachgeben leichter. Das wird Folgen haben.
Unheimliche Kinder des Krieges und der Gewalt: Nurkan Erpulats gelungene Inszenierung von „Hundesöhne“ nach Ágota Kristófs Romantrilogie am Maxim Gorki Theater Berlin.
Ben Stiller und Adam Sandler spielen in ihrem neuen Film „The Meyerowitz Stories“ zwei Brüder. Im Interview sprechen sie über die Rollen ihrer Väter und ihre eigenen Kinder.
Der RAF-„Tatort“ von Dominik Graf hat einen Teil der Öffentlichkeit erregt – bis hin zum Bundespräsidenten. Doch was erzählen uns die Reaktionen?
Die größte Insel im Mittelmeer schaut auf eine abwechslungsreiche Vergangenheit zurück – und ist auch heute voller Leben: elegante Stätten der Antike, von weitem sichtbar der Vulkan Ätna und die quirlige Hauptstadt Palermo.
Das Festspielhaus bietet mit Anja Harteros, Aleksandrs Antoņenko und Ludovic Tézier eine hervorragende Besetzung für Puccinis »Tosca« unter der Leitung von Christian Thielemann, der zwei weitere Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden leitet.