Wie man eine Sau durch Brüssel treibt
Nicht einmal fünf Monate nach der Veröffentlichung des Romans kommt Robert Menasses „Die Hauptstadt“ ins Zürcher Neumarkt-Theater. Wie aber Kommissionslyrik und Verordnungsprosa auf die Bühne bringen?
Nicht einmal fünf Monate nach der Veröffentlichung des Romans kommt Robert Menasses „Die Hauptstadt“ ins Zürcher Neumarkt-Theater. Wie aber Kommissionslyrik und Verordnungsprosa auf die Bühne bringen?
Im Film „Stalins Tod“ trifft Stalin der Schlag, weil ihm eine Pianistin einen gnadenlosen Brief schreibt. Der Kreml bestimmt, die Vorführung der Komödie in Russland zu verbieten. Und verrät damit viel über den russischen Kulturbetrieb.
In Berlin ist das Stück „Love Hurts In Tinder Times“ ständig ausverkauft. Ein Abend mit nackten Wahrheiten über Begehren im Zeitalter der Dating-Apps.
Heute wählen die Finnen ihren Präsidenten. Die Kulturszene des Landes gibt sich nach außen europäisch, im Innern aber knirscht es. Es setzt sich ein Geist nationaler Selbstbesessenheit durch.
Als vollkommener Virtuose klassischer Tanztechnik vereint er überragende Technik, künstlerisches Gespür und Bühnenpräsenz: Zum Siebzigsten von Mikhail Baryshnikov.
Die Messe „Art Stage“ in Singapur zeigt südostasiatische moderne Kunst von musealer Qualität, aber sie hadert mit dem reichen strengen Stadtstaat.
Milena Niehues absolviert im Mainzer Staatstheater eine Ausbildung zur Maskenbildnerin. Im März tritt sie zur Deutschen Meisterschaft an. Da ist Kreativität gefragt.
Dass die Begeisterung für digitale Welten zu einem Aufmerksamkeitsdefizit für die Ästhetik der Realität führt, scheint sich nicht zu bewahrheiten. Museen und Theater verzeichnen Rekordzusprüche. Die Ansprüche der Besucher sind allerdings hoch.
Donald Trump hat in einem Jahr als Präsident durchaus Positives geleistet. Doch der Schaden, den die Regierung des clownesken und gefühllosen Präsidenten anrichtet, ist ungleich größer. Ein Gastbeitrag.
One year into his presidency, and the „victories“ of Donald Trump are calculable. But the harm his clownish and cruel presidency has inflicted to the U.S. and the world is incalculable.
Warum die SPD die Verhandlungsmacht innehat und doch verlieren wird. Ein Gastbeitrag.
Das Millowitsch-Theater war eine Kölner Institution. Durch die Übertragung im Fernsehen wurde es bundesweit bekannt. Als der WDR davon Abstand nahm, ging es bergab. Nun muss die Mundart-Bühne schließen.
Mit seinem Scanner für Fingerabdrücke könnte der Koblenzer Jürgen Marx eine wichtige Arbeit der Polizei revolutionieren. Auch das BKA scheint interessiert zu sein.
Der Zuzug in die Fastnachtshochburg verändert die Stadt. Bald schon könnte sie werden wie ihr ärgster Konkurrent auf der anderen Rheinseite.
Sebastian Hartmann versucht am Deutschen Theater in Berlin das Unmögliche: Eine dramatisierte Zusammenfassung von James Joyces „Ulysses“. Doch wie sieht das Ergebnis aus?
Einige Hinweise sprechen für Aubameyangs Wechsel zum FC Arsenal. Schon schaltet sich der Richter im Prozess um den Bombenanschlag ein. Noch trainiert der Torjäger fröhlich mit seinen Teamkollegen vom BVB.
Nach wiederholten Übergriffs-Vorwürfen hat Dieter Wedel seine Intendanz bei den Bad Hersfelder Festspielen niedergelegt. Er habe eine Herzattacke erlitten und liege im Krankenhaus, sagte eine Sprecherin.
Uwe Kröger ist als „Tod“ im Musical „Elisabeth“ über Nacht berühmt geworden. Für das silberne Jubiläum der Uraufführung kommt er mit viel Gesang und Anekdoten nach Frankfurt.
Die Bocuses waren seit Jahrhunderten in der Gastronomie tätig, doch sein Großvater hatte den Namen verkaufen müssen. Paul Bocuse begründete die „Nouvelle Cuisine“ – und ein internationales kulinarisches Imperium. Er wurde 91 Jahre alt.
Ein-Mann-Show im Kostüm des großen Mannes: In Joe Wrights „Die dunkelste Stunde“ spielt Gary Oldman Churchill. Sein Schauspiel gewährt einen Blick hinter die Fassade historischer Größe.
Ulrike Krumbiegel über das Eislaufen als Kind in Berlin-Mitte und in ihrem neuen Film, Segeln im Indischen Ozean – und die harte Ausbildung zur Schauspielerin in der DDR.
Am Ort des heutigen Frankfurt haben die Römer einst einen Vorposten ihres Imperiums errichtet. Ein neues Buch schildert, wie geschickt sie dabei vorgingen.
Heiko Maas wirbt weiter eindringlich für eine Regierungsbeteiligung der SPD. Doch nicht nur innerhalb der Partei wächst der Widerstand gegen eine Neuauflage der großen Koalition. Eine neue Umfrage birgt verheerende Zahlen für die Sozialdemokraten.
Auf dem Papier herrscht Frieden in Kolumbien. Jetzt stellt sich das Land in mehreren Museumsprojekten der Geschichte der Gewalt. Ein Vorbild in Vergangenheitsbewältigung?
Moskau putzt sich heraus, das Vorbild sind westliche Metropolen. Aber das ist nur die Oberfläche. Denn im öffentlichen Raum fehlt die Öffentlichkeit.
Im zeitgenössischen Ballett müssen die Zuschauer derzeit viel Leid ertragen. Das Cullbergballett in Berlin macht dabei keine Ausnahme.
Ohne Frauen wäre alles nichts: Kate Winslet haucht Woody Allens Drama über ein verpfuschtes Leben im Coney Island der fünfziger Jahre Leben ein. Warum traut er dieser Hauptfigur nicht zu, den Film zu tragen?
Juliane Köhler, die als Schauspielerin die Wirkung von Äußerlichkeiten kennt, spricht über ihren beneidenswerten Porzellan-Teint, pflanzliche Kosmetik und traditionelle chinesische Methoden.
In einem Seminar in Hessen will die SPD junge Mitglieder zu Politikern ausbilden – da kommt es vor allem auf die richtige „Story“ an.
Ein Stück wie ein Renaissancegemälde voller Grazie, Schönheit und gebändigter Leidenschaft: Shakespeares „Sommernachtstraum“ am Theater Freiburg.
Altachtundsechziger treffen auf Studenten: Die Filmadaption „Wir sind die Neuen“ thematisiert den Generationenkonflikt.
Die neue künstlerische Leiterin des Globe Theatre besinnt sich auf die Theaterpraxis in Shakespeares Zeit: Schauspieler und Publikum sollen mitbestimmen können, wer was spielt – und was überhaupt aufgeführt wird.
Nina Sonnenberg pendelt zwischen TV-Studio in Mainz und Clubbühne. Als Rapperin Fiva erzählt sie aus dem Leben gegriffene Geschichten, mal euphorisch, mal traurig.
Mehr als 350 Dollar für „Hamilton“-Tickets: Solche Preise sind in der New Yorker Theaterszene heute gang und gäbe. Und bescheren ihr Rekordeinnahmen.
Ein Meister der konzentrierten Zurückhaltung: Anthony Hopkins, der als Butler Stevens und als Psychopath Hannibal Lecter zwei Ikonen zerstörerischer Kontrollsucht verkörperte, wird achtzig Jahre alt.
Raus aus der Durststrecke der Karriere-Mitte: Das New Yorker Museum MoMA PS1 widmet den Lassnig-Preisträgerinnen Carolee Schneemann und Cathy Wilkes zwei große Ausstellungen.