Ein Architekt als Wirtschaftsfaktor
Mario Botta entwirft Bauten von fast klösterlicher Nüchternheit, die nicht jedem gefallen. Für seine Heimat, das Tessin, ist der berühmte Künstler ein Glücksfall.
Mario Botta entwirft Bauten von fast klösterlicher Nüchternheit, die nicht jedem gefallen. Für seine Heimat, das Tessin, ist der berühmte Künstler ein Glücksfall.
Knapp 500 Kilometer liegen zwischen der Mainmetropole und ihrem Namensvetter im Osten. Aber was trennt die beiden Frankfurts – und was verbindet sie? Ein Vergleich.
Pot(t)pourri: Das Schauspielhaus Bochum witzelt der neuen Intendanz entgegen. Aktuell mit einer Inszenierung von Nestroys „Freiheit im Krähwinkel“.
In Mainz könnte einiges zügiger vorangehen, findet die Theaterwissenschaftlerin Katharina Nocke. Wo man am besten entspannt, was sie vorhat, erzählt sie im spontanen Kurzinterview.
Man kommt nicht umhin, das Strickmuster bewährt zu nennen, dem Judith Rossells Kinderroman „Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert“ folgt. Das spricht nur in erstaunlich geringem Maße gegen das Buch.
Der Modemacher Erdem Moralioglu ist eine Kooperation mit dem Make-up-Unternehmen Nars eingegangen. Bei einem Treffen entspinnt sich ein Gespräch über die Macht des roten Lippenstiftes.
Ist virtuelle Realität eigentlich etwas Neues? Ist sie nicht, die Kunst schafft sie schon seit Jahrtausenden. Daran erinnert die Ausstellung „Mixed Realities“ im Kunstmuseum Stuttgart auf gewitzte Weise.
Die Champions League läuft bald nicht mehr im ZDF. Daran gibt es nur einen Skandal: Dass das ZDF die Spiele überhaupt übertragen wollte.
Von dem einen Tanz zum andern: Der neue Ballettabend an der Pariser Oper, einer der wichtigsten Institutionen dieser Kunst, zeigt eine Tendenz, die geeignet ist, uns die Freude am Ballett zu vergällen.
In Venedig hat heute die 16. Architekturbiennale eröffnet. Man glaubt, mit der Ästhetisierung guter Absichten wäre es getan. Und der Besucher denkt bisweilen, er wäre auf das Format eines Dreijährigen geschrumpft.
Naomie Harris spricht über ihren neuen Film „Rampage“, welche Angebote sie nach der Oscar-Nominierung bekam – und erklärt, warum sie ihren Kollegen Dwayne Johnson Zuckerschnute nennt.
Antony Rizzi ist wieder da. Mit „I am a mistake“ nimmt sich der Frankfurter Tänzer und Performer einen Text von Jan Fabre vor. An zwei Abenden wird er im Schauspiel Frankfurt zu sehen sein.
Gerade der Unernst kommt aus profunder Bildung: Dem Journalisten und Historiker Johannes Willms zum 70. Geburtstag.
Die Comedy „Barry“ zeigt, was passiert, wenn ein Auftragskiller ins Schauspielfach wechseln will: Komik, die kaum auszuhalten ist.
Der Komponist Dieter Schnebel ist tot. Der Professor für experimentelle Musik, Theologe und Autor starb am Sonntag im Alter von 88 Jahren.
Beim Open-Ohr-Festival wird in Mainz über Gott und die Welt diskutiert: Diesmal geht es um „Körperbau“ und um die Frage, wo die Grenzen der Selbstoptimierung liegen.
Auf dem Areal des früheren Taunusbrunnens in Karben entsteht eine neue Siedlung. Auch alte Gebäude werden saniert werden. Ein Veranstaltungszentrum wird es derweil nicht geben.
Neben Moskau und St. Petersburg zählt das Ural Philharmonic Orchestra zu den bekanntesten Orchestern Russlands. Im Mittelpunkt steht sein ambitionierter Dirigent Dmitri Liss.
Der zweite Strafprozess gegen Siegfried Mauser, den früheren Präsidenten der Hochschule für Musik und Theater München, zeigt, welche Kraft es Opfer kostet, Worte für das Beschämende zu finden.
Mehr als ein Gesangslehrer des Barocks: Der Countertenor Max Emanuel Cencic fördert die Brillanz des Komponisten Nicola Porpora mit der Oper „Germanico in Germania“ zutage.
Das Land Hessen ermöglicht Arbeitslosen und Geringverdienern einen kostenlosen Besuch von Kulturveranstaltungen. Nun unterstützt auch die Lotterie das ambitionierte Projekt.
Die Prinzessin tanzt: Am Stuttgarter Schauspiel stürzt „Salome“ in den Abgrund. Und das durchaus gerechtfertigt, denn als gelungen kann man die Inszenierung kaum bezeichnen.
Coole Umweltschützer sind uns sympathisch. Der Rechtsstreit um das Affenselfie von Makake Naruto zeigt allerdings, wie man sich als vermeintlicher Tierschützer so richtig unbeliebt macht.
Unter dem Namen Dirty Dabbes übt sich Gerd Knebel als Rapper. Die Comedy kommt dabei aber nicht zu kurz. Schon bald soll es Neues von Badesalz geben.
Nachdem er sein geklautes Handy wiederbekommen hat, findet ein Mann drauf Hunderte SMS von den Dieben gespeichert – und macht daraus kurzerhand ein Buch.
Eddie Cornwell hat mit seinem Psychokrimi „Das Verhör“ einen verdienten Erfolg im Fritz Rémond Theater in Frankfurt geerntet. Nun läuft dort seine neue Komödie „Kapriolen mit Juliette“. Lohnt sich der Besuch? Wie waren für Sie dort.
Er sah etwas, was wir nicht sahen, dafür schenkte uns der Zauberkönig der Bühnenbildner die Schaulust. Jetzt ist Karl-Ernst Herrmann mit 82 Jahren in Berlin gestorben.
Es wird langsam ernst! Am Samstag heiratet der hippe Prinz Harry die emanzipierte Amerikanerin Meghan Markle. Der frische Wind in der „Firma“ gefällt nicht allen Briten. Manche Beobachterin stellt sich die Braut schon als künftige Ex vor.
Acht Milliarden Euro will Netflix dieses Jahr in neue Produktionen stecken, 700 neue Filme und Serien sollen starten. Wie wirkt sich das auf Fernsehen und Kino aus? Ein Gespräch mit dem Programmchef Ted Sarandos.
Mit einem beispiellos zynischen Gerichtsverfahren gegen Kirill Serebrennikows Gogol-Theater soll die russische Kulturszene in die Knie gezwungen werden.
Mit Gebäuden wie dem „Interlace“ von Ole Scheeren stellen Architekten den Massenwohnungsbau auf den Kopf. So könnte die Zukunft der Stadt aussehen.
Ein Gegenfestival ist die Quinzaine des Réalisateurs längst nicht mehr. Doch was bei der Vorstellung von Gaspar Noes neuem Film „Climax“ im unterirdisch gelegenen Theater geschah, war bestimmt auch noch im Festival-Palast zu hören.
Wäre der Marxismus heute zu mitreißend für sensible Gemüter? Die „Proletenpassion“ von 1976 wird im Essener Schauspiel durch neue Zwischentexte ruiniert.
Das Teatro alla Scala in Mailand gratuliert dem Regisseur Franco Zeffirelli zum 95. Geburtstag und nimmt seine „Aida“ aus dem Jahr 1963 ins Programm. Das ist eine kluge Entscheidung.
Der Geburtsort muss stimmen, und seien Sie nicht zimperlich. Hier kommt der Leitfaden zum Verfassen eines Heimatromans. Mit dem gewinnt man garantiert Preise.