Hier ein Sprachkurs, dort ein Theaterbesuch
Seit zehn Jahren können Kinder mit Migrationshintergrund von Diesterweg-Stipendien profitieren. Die Einbeziehung der Eltern spielt dabei eine große Rolle – und auch ein Vertrag.
Seit zehn Jahren können Kinder mit Migrationshintergrund von Diesterweg-Stipendien profitieren. Die Einbeziehung der Eltern spielt dabei eine große Rolle – und auch ein Vertrag.
Was ändert schon ein kleines „r“? Das ZDF wird das Dessauer Konzert von Feine Sahne Fischfilet aufnehmen und wie geplant in der Sendung „zdf@bauhaus“ zeigen – mit einem Gespräch über die „aktuellen Geschehnisse“.
Achim Freyer verrätselt an Hamburgs Staatsoper die „Faust-Szenen“ von Robert Schumann, Kent Nagano aber hält die Musik sehr durchsichtig.
Belfast hat die Katastrophen seiner jüngeren Geschichte verarbeitet. Jetzt schaut die nordirische Stadt entspannt zurück und zuversichtlich nach vorne.
Zwei besondere deutsche Liedermacher haben neue Alben vorgelegt: der eine eher Humorist, der andere sphärischer Metaphysiker. Hier sprechen sie über Schüchternheit auf der Bühne, die Gefahren durch Religion und falschen Applaus.
Die Bad Vilbeler Festspiele wollen auch für das kommende Jahr Besucher anlocken: 200 Darbietungen sind für die nächste Saison geplant. Das Programm reicht von Liebe bis Kultur und weiter.
„Man hat erst gewaltig viel Widerwärtiges durchzumachen, und dann wird man berühmt“: Hans Christian Andersen gilt als friedlicher Märchenerzähler. Seine Scherenschnitte in der Bremer Kunsthalle offenbaren mehr.
In Teilen Nordamerikas sind Cannabis-Produkte inzwischen gesetzlich freigegeben. Einen Einfluss auf das Anti-Doping-Regelwerk hat das bislang nicht.
Politischer Battle-Rap: Max Czollek attestiert in einer Streitschrift der deutschen Erinnerungskultur fatale Motive und Folgen.
Erhabene Nachtstücke: Eine Ausstellung im Kunstmuseum Basel widmet sich Johann Heinrich Füssli. Ein begnadeter Maler war er nicht, aber für Shakespeare hat er viel bewirkt.
Der Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse war nur ein Anfang: Georgiens facettenreiche Theaterszene macht nun auch international auf sich aufmerksam. Ein Besuch in Tiflis.
An der Oper Frankfurt triumphiert Asmik Grigorian in „Iolanta“, aber die Regisseurin Lydia Steier sucht nach zu vielen Spiegelungen mit „Oedipus Rex“.
Rarität in Regensburg: Vicente Martín y Solers „Una cosa rara“ hat seinerzeit Mozarts „Figaro“ von den Bühnen gefegt. Jetzt ist die einst so populäre komische Oper aufs Neue zu entdecken.
Das Frankfurter Stalburg Theater wird 20 Jahre alt. Das Programm ist ebenso vielfältig, wie es die Besucher des Hauses sind – und genau so soll es sein.
„EFFZEH! EFFZEH!“ Typisch Köln: Der Liedermacher Rainald Grebe widmet dem 1. FC Köln ein eigenes Fußballoratorium im Schauspiel Köln.
In der thüringischen Residenzstadt pflegte man schon in der Fürstenzeit gelehrte Verbindungen in den Nahen Osten. Jetzt führt man vor, wie man Forscher von ganz weit her in die deutsche Provinz lockt.
Nachdem ein geplanter Auftritt der Punkband im Bauhaus Dessau abgesagt wurde, wird die Band um Sänger Jan „Monchi“ Gorkow nun doch in der Stadt auftreten – fast fünf mal so groß.
Irina Prochorowa erkennt in der desolaten politischen Situation ihres Landes einen Konflikt zwischen dem archaischen Denken der Macht und der dynamischen Entwicklung der Gesellschaft – für die Moskauer Verlegerin liegt darin eine Chance.
Das kriselnde Real Madrid zittert sich zu einem knappen Sieg. Ajax holt spät noch drei Punkte. Und Ronaldo verlässt Manchester als Sieger. Für ein Kuriosum sorgt United-Trainer Mourinho.
Acht Jahre nach der Entscheidung, in Frankfurt-Bockenheim einen Kulturcampus zu errichten, gibt es nun konkrete Pläne. Stadt und Land haben die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgestellt. Ein Kommentar
Im Solowezki-Kloster am Weißen Meer errichtete die Sowjetmacht ihr erstes Konzentrationslager. Doch Denkmäler für deren Opfer sind nicht leicht zu finden.
Das Bauhaus hatte einen Auftritt der umstrittenen Punkband abgesagt, und auch das Anhaltische Theater hatte ein Gastspiel zunächst abgelehnt. Jetzt bittet es um Entschuldigung und bietet Unterstützung an.
Ein Tod im Dienst der deutsch-russischen Beziehungen: Im Jahr 1904 starb der Dramatiker Anton Tschechow im badischen Kurort Badenweiler – und hatte dort ein erstaunliches diplomatisches Nachleben.
Florence Kasumba begann im Musical, dann wurde das amerikanische Kino auf sie aufmerksam, und bald spielt sie im „Tatort“. Eine Begegnung.
Wer in Oberfranken lebt, kann sich ein Meer vor der Haustür wirklich nicht vorstellen. Leseempfehlung an mein jüngeres Ich.
Die Pianistin und Cembalistin Christine Schornsheim schildert, wie sie Opfer einer sexuellen Nötigung wurde – und was ihre Anzeige an ihrem Arbeitsplatz bewirkt hat.
Vor 40 Jahren wurde in West-Berlin der „Dschungel“ eröffnet. Zeitzeugen erinnern sich an den besten Club der Achtziger.
Wegen Sicherheitsbedenken musste die goldene Statue des türkischen Präsidenten Erdogan in Wiesbaden abgebaut werden. Mittlerweile hat man für das umstrittene Kunstwerk einen neuen Standort gefunden.
Moderne Väter und Mütter wollen ihr Kind auf keinen Fall einengen. Und trotzdem fördern gerade aufgeklärte Eltern heute oft, was sie längst für überwunden hielten – alte Geschlechterrollen. Eine Aufarbeitung.
Er zählt zu den jungen europäischen Talenten am Dirigentenpult: Martynas Stakionis, in Litauen geboren und aufgewachsen, lebt seit fast vier Jahren in Deutschland.
Kann die Repräsentanz von Minderheiten ein Argument für oder gegen eine Theaterinszenierung sein? Über kulturelle Aneignung wird inzwischen auch an deutschen Bühnen heftig gestritten.
Bevor sie zur Zielscheibe öffentlicher Häme wurde, galt die Verlegerin Françoise Nyssen als Glücksfall der französischen Regierung. Jetzt übernimmt der Peugeot-Werkstätten-Besitzer Franck Riester das Amt des Kulturministers.
900 Euro im Monat braucht ein Student im Durchschnitt. Dann darf er aber nicht in Heidelberg oder München wohnen. In diesem Wintersemester müssen die Eltern wieder mehr Geld für ihren Nachwuchs ausgeben.
Die Stuttgarter Oper muss saniert werden. Der Spielbetrieb soll weitergehen. Wo, das war lange nicht klar. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat Pläne vorgestellt, die nicht allen gefallen. Der neue Standort liegt etwas außerhalb.
Großer szenischer Aufwand statt Ideen: Der Regisseur Alex Ollé lässt in Lyon Arrigo Boitos Oper „Mefistofele“ in einem Bildersturm untergehen. Ein denkwürdiger Abend.
Seit sechs Jahren kann jeder die Europäische Kommission auffordern, ein neues Gesetz zu entwerfen – wenn er dafür eine Million Unterschriften sammelt. Um Extremismus besser zu bekämpfen, hat Michael Laubsch genau das versucht.