Die Grenzen bleiben zu
Dänemark und Norwegen lockern ihre Corona-Beschränkungen. Doch eine Maßnahme bleibt: die geschlossenen Grenzen. Ihre Öffnung zur Sommersaison ist nicht in Sicht.
Dänemark und Norwegen lockern ihre Corona-Beschränkungen. Doch eine Maßnahme bleibt: die geschlossenen Grenzen. Ihre Öffnung zur Sommersaison ist nicht in Sicht.
Axel Voss will Anreize schaffen, damit sich viele Bürger auf digitale Kontaktverfolgung einlassen. Auch Reisen will der Europaabgeordnete an die App knüpfen – und an digitale Immunitätsnachweise.
Hessen reagiert auf die geringen Neuinfektionen durch das Coronavirus mit Lockerungen der Schutzverordnungen. Doch viele Theater ändert sich leider nicht viel.
Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Acht prominente Zeitzeugen aus Politik, Sport, Kultur und Medien erinnern sich an die entscheidenden Tage.
Die Welt der Kunst wird nach Corona ganz anders sein, sagt der Kurator Daniel Birnbaum. Bleibt es bei zweihundert Biennalen, taugt das Smartphone als virtueller Ausstellungsraum? Ein Gespräch.
Die Deutsche Welle sendet ein deutsch-russisches Videokonzert zum Gedenken ans Ende des Zweiten Weltkriegs. Es wurde in leeren Konzertsälen in Berlin, Moskau und Sankt Petersburg aufgezeichnet und will auch durch die Quarantäne helfen.
Jedes Bundesland entscheidet für sich, wie es die Lockerungen gestaltet. Die Ergebnisse sind ganz unterschiedlich. Ein Blick auf drei Länder zeigt die Bandbreite.
Die hessische Landesregierung beschließt nach dem Abflauen der Corona-Krise Lockerungen für Sportler, Gastronomen und Theater. Wenn auch unter bestimmten Auflagen.
Demmin in Vorpommern war im Mai 1945 Ort des größten Massenselbstmordes am Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Gedenken daran sorgt seit Jahren für ideologische Fronten. Hans Jürgen Syberberg will mit einem Film-Requiem zur Heilung des Traumas beitragen.
Vor ihrer Kamera posierten (zukünftige) Berühmtheiten wie Karl Kraus und Marlene Dietrich, Martin Buber und Walter Benjamin: Ein Katalog sammelt die Fotografien von Charlotte Joël.
Nur in einem Bundesland dürfen sich bis zu fünf beliebige Personen treffen. Wie nutzen die Länder ansonsten ihre neuen Freiheiten? Was die Ministerpräsidenten am Mittwoch angekündigt haben.
Besuche in Pflegeheimen, Sport im Freien, Ausweitung der Kinderbetreuung: Merkel und die Länderchefs beschließen deutliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Doch wesentliche Einschränkungen – wie die leicht entschärfte Kontaktbeschränkung – bleiben.
Herabwürdigungen, Übergriffe, Gesundheitsgefährdung: Der Zwischenbericht zur Situation an der Berliner Staatlichen Ballettschule liegt vor. Für Experten aus der Tanzwelt kommen die Enthüllungen nicht überraschend.
Der Intendant des Staatstheaters in Wiesbaden stellt „Solo-Diskurse“ mit Meinungen einiger hochumstrittener Mediziner ins Netz und erntet Gegenreden. Aus dem Umfeld des Theaters distanzieren sich Personen.
Alle fünf Minuten sehnt sich jemand aus dem Home-Office heraus nach Zuwendung: Die Schauspiel-Serie „Zeit füreinander“ handelt vom Kennenlernen auf Distanz.
Frankreichs Politik ist in der Krise hilflos: Der Streit um das richtige Vorgehen in Sachen Pandemie gerät zum Religionskrieg zwischen Elite und Populisten, Paris und der Provinz.
Einkaufen, Schule, Sport: Die Länder sollen weitestgehend selbst über mögliche Lockerungen entscheiden. Der Bund besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder strengere Maßnahmen gelten müssen. Einige Regeln jedoch bleiben bestehen.
New York habe das Schlimmste hinter sich, heißt es. Was aber spielte sich jenseits des Schlimmsten in den vergangenen Wochen dort ab?
Für ihre Berichte über das aggressive Vorgehen des russischen Präsidenten erhält die „New York Times“ den renommierten Journalistenpreis. Berichte rund um die Pandemie wurden dieses Jahr noch nicht prämiert.
Die niedersächsische Groko drückt aufs Tempo. Sie will in fünf Stufen das gesellschaftliche Leben wieder normalisieren. Nach Möglichkeit schon ab übermorgen.
Hinter den Italienern liegen acht Wochen strengster Ausgangssperre. Ab heute soll wieder ein bisschen Alltag in ihr Leben zurückkehren. Doch eine neue Vorschrift sorgt für Verwirrung – und Kritik.
Man muss sich das Paradies als einen sehr langweiligen Ort vorstellen: Der Kabarettist Severin Groebner über schwarzen Humor in Corona-Zeiten, die Komik der Isolation und Jens Spahn bei „Deutschland sucht den Superstar“.
Roman Hagelstein ist Superforecaster. Er hat ein Faible für Zukunftsprognosen. Doch in der Corona-Krise lag er daneben. „Ich war wohl zu optimistisch“, meint er heute.
Der Roman über Hugo von Tschudi weckt Fernweh nach Museumsbesuchen und Kultur in jeglicher Form, vor allem in Zeiten von Corona. Auch wenn die Beschränkungen gelockert werden, schmerzt die derzeitige Situation sehr.
Deutschland bereitet sich auf weitere Monate mit großen Einschränkungen vor. Auch im Sommer dürfte es heißen: daheim bleiben. Welche Freiheiten werden noch möglich sein?
Wie eine späte Performance von Joseph Beuys: Berlins Protestszene sucht nach neuen Formen und hängt alten Volksbühnenträumen nach. Der 1. Mai beweist: Wir leben nicht in einer Diktatur.
Donald Trump hat schon wieder eine neue Sprecherin: Kayleigh McEnany lässt die Pressebriefings im Weißen Haus aufleben – und präsentiert gleich beim ersten Mal eine Reihe zumindest zweifelhafter Behauptungen.
Je länger sich die Ministerpräsidenten Markus Söder und Armin Laschet beharken, desto mehr wird ihre Rivalität angesichts der Krise zum Getue.
Der mit der Operette am Pranger steht: Anmerkungen zum hundertfünfzigsten Geburtstag des Komponisten Franz Lehár, dessen Werk meist in falsche Hände geriet.
Wer darf wann wo was? Statt Erleichterung zu schaffen, stiftet die Regierung in Madrid mit vielen Punkten ihres Exit-Plans Verwirrung. Dabei hatten sich die Spanier nach den besonders strengen Beschränkungen so sehr auf Lockerungen gefreut.
Angesichts der Corona-Krise stellt sich die Frage: Wie geht man damit in Film und Fernsehen um? Müssen alle Bücher neu geschrieben werden? Sind „Tatort“-Kommissare ohne Mundschutz noch denkbar? Wie führt man Regie? Wir fragen die Kreativen.
Es gibt ein Leben abseits der Bühne: Wie Ensemblemitglieder des Frankfurter Schauspiels mit ihren unfreiwilligen Corona-Ferien zurechtkommen.
Die Eintrittsgelder bleiben in der Corona-Krise aus. Gehälter, Kredite und Rechnungen müssen trotzdem bezahlt werden. Die Zirkusse sind in einer schwierigen Lage.
Das Spiel mit der Identität, um das es sonst in den gegenwärtig geschlossenen Theatern geht, wird in diesen Zeiten im Supermarkt fortgesetzt. Damit kann man leben, auch wenn es nervt.
Das Coronavirus legt auch den Kulturbetrieb lahm. Das trifft besonders die Freie Szene. Damit die Theatervielfalt überleben kann, brauchen wir einen Solidarfonds für den Kulturbetrieb. Ein Gastbeitrag.
Die Wittener Tage für neue Kammermusik fanden dieses Jahr ausschließlich im Radio und im Internet statt. Die medialen Möglichkeiten sind dabei vorbildlich genutzt worden.