Frankreich verhängt Ausgangssperre für Silvesterabend
Der französische Regierungschef zerstört die Hoffnung auf weitreichende Lockerungen zu den Feiertagen: „Wir haben die Partie noch lange nicht gewonnen“, sagt Jean Castex.
Der französische Regierungschef zerstört die Hoffnung auf weitreichende Lockerungen zu den Feiertagen: „Wir haben die Partie noch lange nicht gewonnen“, sagt Jean Castex.
Der zweite Patient, der in Großbritannien geimpft wurde, trägt einen prominenten Namen. Aber der Wert des Theaters, für den dieser Name weltweit steht, ist in der Kulturnation kräftig gesunken.
Der große Durchbruch gelang Tom Wlaschiha in „Game of Thrones“ – jetzt hat er eine Rolle in „Stranger Things“. Im Interview spricht der deutsche Schauspieler über lange Durststrecken, sein Erfolgsgeheimnis und sprachliche Herausforderungen am Set.
Die Corona-Krise sorgt an Italiens Opernhäusern für erstaunliche Innovationen im technischen Bereich, denen sie sich lange widersetzt hatten. Künstlerisch allerdings ergeht man sich in Äußerlichkeiten und Albernheiten.
Wenn sich nicht genug Leute impfen lassen, hat die Regierung ein Problem. Wie lange kann man von Alten und chronisch Kranken verlangen, in Isolation zu leben? Es wäre falsch, das Thema Impfpflicht mit einem Tabu zu belegen.
Die ungarische Regierung hat die Leitung der Budapester Universität für Theater und Film ausgetauscht. Der Protest dagegen findet im Netz statt. Auch von Berliner Studierenden kommt Solidarität.
In der Kunst sahen 2020 viele einen universellen Trostspender. Diesen Wunsch spürte man auch in der Diskussion um „Cancel Culture“: Dass Kunst eine Sphäre ist, die man vor politisch korrekten Sprachregeln verteidigen muss. Dieses ganze Bedürfnis nach Ruhe ist kein gutes Zeichen.
Ein diffuses Geschehen rechtfertigt diffuse Eingriffe: Die neuen Maßnahmen gegen die Pandemie lassen sich nur noch schwer an der Verhältnismäßigkeit prüfen. Ein Gastbeitrag.
Wie kann die Kultur den mehrfach erneuerten Lockdown und seine Folgen überstehen? Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig darüber, wie die Stadt mit der Aussicht auf Neubauten von Oper und Schauspiel nach vorne blickt.
Querverbindungen +++ Kenntnis Nukleartechnologie +++ Krippenkarikatur +++ Greser&Lenz +++ Erzbistum Köln +++ Hans-Werner Sinns Heldengeschichte +++ Interview mit Sir Christopher Clark +++ ARD-Auswahlverfahren +++ Goethe und die Musik
Die Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar ändert erst einmal nichts an den derzeit geltenden Corona-Beschränkungen in Hessen, heißt es aus Wiesbaden. An den Ausnahmen rund um die Feiertage will die Landesregierung festhalten.
In diesem Jahr wird Stürmerstar Erling Haaland wohl nicht mehr für Borussia Dortmund spielen. Das wirft eine wichtige Frage auf: Wer schießt jetzt die Tore für den Fußballklub?
Eine zum Staunen verführende Erscheinung: Sie wurde von Peter Stein entdeckt und entwickelte sich zu einer der größten Theaterschauspielerinnen Deutschlands. Nun ist Jutta Lampe in Berlin gestorben.
Brückenhavarie mit Folgen: Erst dürfen die Autos nicht mehr drüber, dann auch die Züge nicht mehr unten durch. Wann das marode Bauwerk abgerissen wird, ist unklar.
Dortmund steht im Achtelfinale der Champions League. Die Laune aber nach dem 1:1 gegen Lazio ist schlecht. Das liegt am Ärger über den Schiedsrichter – und der äußerst unglücklichen Verletzung des Abwehrchefs.
Mit dem Unentschieden gegen Lazio Rom zieht die Borussia zwar in das Achtelfinale der Champions League ein, doch ein umstrittener Elfmeter verdirbt die Laune beim BVB. Hinzu kommen Verletzungssorgen um Haaland und Hummels.
Erste Liebe dank Quantencomputing: In Tomohiko Itôs Trickfilm „Hello World“ erweisen Wissenschaft und Technik sich als weltenverzehrende Leidenschaften.
Durch die Pandemie sind die Einnahmen Frankfurts eingebrochen. Kämmerer Becker deutet an, wo die Stadt sparen kann. Doch die Dezernenten haben andere Vorstellungen.
Einen Tag nach der Amokfahrt von Trier spricht Oberbürgermeister Wolfram Leibe im Interview darüber, wie es den Menschen in der Stadt jetzt geht. Die Innenstadt mit Betonpollern abzuriegeln, hält er für unmöglich.
Die drei hessischen Staatstheater sowie das Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen zeigen bis Ende Januar keine Stücke mehr. Grund ist die Pandemie. Proben dürfen die Künstler aber weiter.
Das Problem „Brüchigkeit“: Der Schauspieler, Aktivist und Autor Peter Radtke ist im Alter von 77 Jahren gestorben.
Fühlt sich wie richtiges Theater an: Das Staatstheater Darmstadt hat ein Weihnachtsmärchen versprochen und liefert einen temporeichen „Alaaddin und die Wunderlampe“ – live gestreamt.
Weit mehr als hundert Vertreter von Theatern, Museen und Kulturinstitutionen haben in der Frankfurter Innenstadt gezeigt: „Wir sind da.“ Sie werben um Spenden für den Notfallfonds für Kulturschaffende.
Ministerpräsident Bouffier (CDU) lässt nicht locker, die Hessen im Kampf gegen das Coronavirus auf die strengen Schutzvorgaben einzuschwören. Diese Regeln gelten vom 1. Dezember an bis auf weiteres.
Fast nostalgisch lässt es sich auf den Kulturbetrieb unter Hygieneauflagen blicken, jetzt, wo alles geschlossen hat. Doch die oft gescholtene subventionierte Kultur erweist sich in der anhaltenden Krise als recht widerstandsfähig.
Kaum hatte er seinen Vater von seinem Weg überzeugt, zerstörte der deutsch-französische Krieg eine vielversprechende Karriere: Vor hundertfünfzig Jahren fiel der Maler Frédéric Bazille auf dem Schlachtfeld.
Es ist nicht lange her, da nannte man die beiden Städte in einem Atemzug: Was hat das derzeit gebeutelte Hildburghausen mit der amerikanischen Metropole zu tun?
Die Verlängerung des Lockdowns trifft die Kultur unterschiedlich hart. Der Wille, sich dennoch nicht unterkriegen zu lassen, eint die großen Institutionen und die freie Szene.
Wie man sich die Seele ausmalt: Zum siebzigsten Geburtstag des Filmschauspielers und Meisterverkäufers Ed Harris.
Ausgerechnet die Kulturbranche, die nach dem ersten Shutdown so vorbildlich ausgeklügelte Hygienekonzepte erarbeitet hat, wird angesichts der pandemischen Herausforderung hart getroffen. Eine Lücke, die zu schließen ist.
Der hessische Kultusminister Alexander Lorz hält am Präsenzunterricht an den Schulen fest. Im Interview sagt er, wann die ersten Lehrer geimpft werden – und dass die Corona-Pandemie sogar etwas Gutes bewirken könnte.
Zum guten Rückzug: So nannten die Habsburger das Schloss, das dem Retiro in Madrid seinen Namen gab. Der wichtigste Rückzugsort für die Hauptstädter ist der Park heute mehr denn je.
Im Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz sorgt ein Behördenleiter für Fassungslosigkeit: Wichtige Hinweise eines Informanten auf mögliche Hintermänner des Attentäters wurden nicht weitergeleitet.
Verschärft, aber über die Feiertage gelockert: Was die neuen Corona-Regeln für Hessen bedeuten. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur aktuellen Lage.
Die deutsche Politik will die Innenstädte mit Kultur beatmen, die Bürgermeisterin von Paris baut die Metropole zum Öko-Dorf um. Ist das wirklich die Zukunft des urbanen Lebens?
Redefreiheit an Universitäten +++ Management der Covid-19-Pandemie +++ Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed +++ Spielplanänderung