„Es wird nicht alles wie vorher“
Seit Mittwoch ist Felicity Jones auf Netflix im Film „The Midnight Sky“ zu sehen. Im Interview spricht sie über ihr Verhältnis zum Himmel, die Arbeit mit George Clooney und ihr Vorbild Ruth Bader Ginsburg.
Seit Mittwoch ist Felicity Jones auf Netflix im Film „The Midnight Sky“ zu sehen. Im Interview spricht sie über ihr Verhältnis zum Himmel, die Arbeit mit George Clooney und ihr Vorbild Ruth Bader Ginsburg.
In Frankfurt mussten die Familien an Weihnachten 1945 mit dem wenigen zurechtkommen, was kurz nach Kriegsende zu bekommen war. Es gibt verblüffende Parallelen zu heute. Für die Festtage gab es Lockerungen.
Klaus-Peter Roth verlässt nach 34 Jahren das Filmforum Höchst in Frankfurt. Er will weiter Filme zeigen und diskutieren – obwohl er sich um die hiesige Kinolandschaft sorgt.
Lionel Messi spricht über das Theater in Barcelona und seinen Wechselwunsch. Er berichtet über die knifflige Lage – und wird 14 Mal gefragt, ob er doch über den Sommer hinaus bleiben will. Eine Antwort gibt es vorerst aber nicht.
Die internationale Juwelierkette aus Hamburg bekommt die Folgen des Lockdowns mit Wucht zu spüren. Mit kreativen Ideen will sie einen Teil des Geschäfts am Laufen halten.
Im Corona-Jahr ist alles anders, auch die Feiertage. Wie verbringen wir Weihnachten im Lockdown? Sieben Redakteure berichten.
Das Museum für Moderne Kunst wird saniert und bleibt wohl bis zum Sommer nächsten Jahres geschlossen. MMK Tower und Zollamt sollen bereits im Januar wieder eröffnen, sofern die Corona-Regeln das zulassen.
Ihren Durchbruch feierte Ruth Wilson mit Serien wie „The Affair“. Zum Start der zweiten Staffel „His Dark Materials“ spricht sie darüber, wie es ist eine Mörderin zu spielen, und was wohl ihr persönliches Seelentier wäre.
Beim Anschlag auf Alexej Nawalnyj nutzte das Regime Putin offenbar Männer und Institute aus sowjetischer Zeit. Einige waren spezialisiert auf Giftmord.
Mehr arrangiert als inszeniert: Das Schauspiel Köln streamt die Premiere von Schillers „Don Karlos“ in der Regie von Jürgen Flimm.
In Deutschland ist nicht einmal jeder Zweite für eine Impfung gegen das Coronavirus bereit. Ob Impf-Anreize sinnvoll sind, wird sich zeigen. Die Gefahr besteht aber, mit Privilegien die Gesellschaft weiter zu spalten.
Um den Umgang mit Menschen, die BDS unterstützen, ist ein erbitterter Streit entbrannt. Kann es sein, dass in der Vernebelung dessen, was Antisemitismus wirklich bedeutet, der eigentliche Sinn mancher Kampagne liegt?
Dem Frankfurter Antagon-Theater geht im 30. Jahr die Arbeit nicht aus: Rund 15.000 Besucher kamen zur Vorstellung an der Weseler Werft. Nach mobilem Theater im Sommer soll ein Winterprogramm entstehen.
Der erste Roman der österreichischen Schriftstellerin Katharina Köller erzählt eine Inselgeschichte, die sich jeder Logik entzieht – und dennoch ganz real wirkt.
Seit meiner Kindheit spiele ich Fußball. Nach mehr als dreißig Jahren wollte ich meine Karriere im Verein beenden. Dann kam alles anders. Ein Bericht über verhinderte Abschlüsse.
In der analogen Welt war für Diktatoren manches einfacher. Aber das Internet macht jetzt auch dem kubanischen Regime zu schaffen. Künstler organisieren sich über soziale Medien. Erwächst daraus eine Oppositionsbewegung?
Dortmunds Youngster Moukoko sagte nichts nach seinem Rekordtor, und auch Trainer Terzic warnte vor übertriebenem Theater. Schließlich hat der BVB trotzdem verloren – und auch der Fußball im Fernsehen.
Lässt sich die Gegenwart nicht mehr zuspitzen? Ist Theater nur noch als fluide Stimmenkomposition denkbar? Der beispielhafte Blick auf zwei Gegenwartsdramatiker zeigt den Reichtum des Theaterschreibens.
Kohäsionspolitik +++ Mafia +++ Schauspielerin Edith Clever +++ Jesus Christus, ein Mensch? +++ König von Thailand +++ Zeitung +++ Corona-Krise
Russland ist seit zwei Jahrhunderten ohne Unterbrechung eine Hochburg der europäischen Beethoven-Pflege. Seine Musik war in Russland immer auch politisch.
Ob Lockdown oder nicht: Alle sind mehr und länger zu Hause. Fünf Beispiele zeigen: Das muss nicht im Neobiedermeier enden – wenn man weiß, wie man wirklich wohnen will.
Zur Sonne, zur Freiheit, zum Schreibtisch! Corona könnte das Ende des klassischen Büros einläuten. Die Alternativen sehen heute schon verlockend aus.
Wie Wissenschaft, Kirchen und Politik versagen: Von der Illusion, allein das Fehlverhalten des Menschen treibe die Infektion. Und einem dringend nötigen Eingeständnis, das der Lockdown womöglich verhindern wird. Gastbeitrag eines Internisten.
Armin Mueller-Stahl war erst der populärste Star der DDR, später der Held des westdeutschen Autorenkinos, dann entdeckte ihn auch der internationale Film. Ein Glückwunsch zum 90. Geburtstag des großen Schauspielers.
Wegen Corona gab es in Bad Vilbel in diesem Jahr nicht wie geplant den Hessentag. Die Stadt will das Landesfest nun im Jahr 2025 ausrichten. Das haben die Stadtverordneten einstimmig entschieden.
Laufen Blockbuster im Internet? Werden Filme immer kleiner - und dann billiger? Fragen eines streamenden Filmkritikers nach George Clooneys Film „The Midnight Sky“ auf Netflix.
Die Schmutzwäsche einer ganzen Nation: Vor sechzig Jahren hat Edna O’Briens Romandebüt Irland in helle Aufregung versetzt. Heute wird die Autorin neunzig Jahre alt.
Mindestens fünf Wochen gehen die Niederlande in einen Lockdown. Premier Mark Rutte betont man habe „keine andere Wahl“. Mit den neuen Einschränkungen reagiert das Land auch auf die deutschen Regelungen.
Die antiisraelische Boykott-Bewegung BDS soll nicht durch öffentlich finanzierte Einrichtungen in Deutschland unterstützt werden. Heißt das, Hannah Arendt dürfte heute keinen Vortrag mehr in Deutschland halten? Über eine absurde Behauptung.
Erschlaffende Muskeln, fehlender Gemeinsinn, traurige Kinder: Nicht erst zur Weihnachtszeit hat das Sing- und Auftrittsverbot für Chöre und Chorleiter schwerwiegende Folgen. Ein Gastbeitrag.
Was immer sie spielte, es wurde zur unbezweifelbaren Hauptrolle. Sie war die Lotte in „Groß und klein“, sie war Klytämnestra, Agaue und Syberbergs Marquise von O. Zum achtzigsten Geburtstag von Edith Clever.
In „Masel Tov Cocktail“ spielt Alexander Wertmann einen jüdischen Schüler, der Antisemitismus nicht schluckt, sondern sich wehrt. Wertmann ist stolz auf den Film, am Theater aber hȁngt sein Herz: Porträt eines Schauspielers, von dem viel zu erwarten ist.
Dieses Weihnachten wird Mareike Becker aus Hamburg wohl erstmals ohne ihre Eltern verbringen – denn sie sind nun „Querdenker“. Corona hat die Familie entzweit.
Mafia-Folklore +++ Eva Rieger im Gespräch +++ Alfred Brendel zu Goethe +++ Zum Tod von Jutta Lampe +++ Wohngemeinnützigkeit
Die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ kritisiert den Beschluss des Bundestags, die BDS-Bewegung, die Israel das Existenzrecht abspricht, nicht zu unterstützen. Die Unterzeichner meinen, das führe zu Ausgrenzung und Selbstzensur. Belege für ihre Klage haben sie nicht.
Italiens Kulturminister Dario Franceschini will ein „Netflix der Kultur“ schaffen. Dafür wird er von vielen belächelt. Aber wie viele Initiativen aus Europa für Anspruchsvolles im Internet gibt es denn schon?