Ein Masterplan für das Gesundheitsamt
In den Krisen von Arbeitsmarkt und Asylsystem hat der Staat seine Behörden entschlossen reformiert. Warum klappt das also in der Corona-Pandemie nicht?
In den Krisen von Arbeitsmarkt und Asylsystem hat der Staat seine Behörden entschlossen reformiert. Warum klappt das also in der Corona-Pandemie nicht?
Deutschland ist abhängig von Erdgas- und Erdöllieferungen. Die politisch so umstrittene Pipeline Nord Stream 2 spielt dabei nicht einmal die Hauptrolle.
Wenn sich die meisten frei wie verantwortlich verhalten – und der Staat ohne Ruckeln für ausreichenden Schutz sorgt, stellt sich die Frage einer Pflicht nicht.
Wer das Kaiserreich auf Pickelhauben und Marschmusik reduziert, liegt falsch. In dieser wirtschaftlich dynamischen Zeit verwandelte sich Deutschland vom Agrarland zur führenden Industrienation und feierte große Erfolge in Forschung und Wissenschaft.
Eigentlich ist es die Position der Bundesregierung, dass Menschen ohne Corona-Impfung nicht benachteiligt werden sollen. Der Außenminister sieht das nun anders – und erinnert an die Interessen von Restaurant- und Kinobetreibern.
Wie Theater und Schule, Kinder und Kunst aneinander wachsen, zeigen Projekte wie die „Kinderakademie“. Noch gibt es viel zu wenig Angebote, sagen Theaterlehrer.
DFL-Chef Christian Seifert und HBL-Chef Frank Bohmann sprechen über die Fußball-EM in der Corona-Krise, ihre Alternativen zum Festhalten am Inzidenzwert 50 und die Pandemie als Digitalisierungsbeschleuniger.
Die Marvel-Serie „WandaVision“ haucht dem Superheldengenre neues Leben ein. Sie befreit ihre Figuren endlich aus ihren zu engen Anzügen und lässt sie atmen.
Vor gut einem Jahr haben Forscher begonnen, nach einem Ausweg aus der Corona-Krise zu suchen. F.A.Z.-Redakteure haben sie in dieser Zeit begleitet. Eine Reportage aus Schanghai, Paris, New York, Frankfurt, London, Stuttgart und Tel Aviv.
Jahrzehntelang war Siegfried Fischbacher mit seinem Partner Roy Horn erfolgreich als Magierpaar „Siegfried und Roy“ in der Welt unterwegs. Am Mittwoch ist der Rosenheimer im Alter von 81 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
Yasmina Rezas neuer Roman „Serge“ ist eine Farce über Judentum, Antisemitismus und den Shoa-Gedenktourismus als absurdes Theater.
Exzellent gelungen: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin wagt sich in den Technoclub Sisyphos und macht den Konzertfilm zur neuen Kunstform.
Der Architekt Stefan Forster findet die Stimmung in Frankfurt nervös und aggressiv. Er will die Lebensqualität drastisch verbessern. Dazu gehören für ihn weniger Autos und weniger Kommerz im öffentlichen Raum.
An den Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm docken 80 vom Bund geförderte Künstler an, Unterdessen plant das Haus ein digitales Live-Programm bis in den Frühling hinein.
Sich elegant zu kleiden, sich zu zeigen, das ist in Italien fast Pflicht. Doch die Monate im Homeoffice haben ihre Spuren hinterlassen: Die Bekleidungsindustrie jammert, aber eine andere Branche profitiert von der Pandemie.
Frankfurt will auf städtischen Bühnen im März wieder spielen. Die hessischen Staatstheater sind hingegen bis Ostern geschlossen. Damit gehen die Häuser unterschiedlich um.
Neues Konept: Der frühere Kurator von „Radikal Jung“ soll die Biennale Wiesbaden in die nächste Ausgabe führen.
Corona-Politiker reden darüber und zaudern doch: Viele Antigen-Schnelltests haben ihre Brauchbarkeit bewiesen, auch im Selbsttest. Eine unabhängige Expertin am Uniklinikum Heidelberg hat die Probe aufs Exempel gemacht.
Lernplattformen und Server brechen zusammen, Schüler wie Lehrer sind frustriert. GEW-Chefin Tepe fordert, schnellstens „alles für die Digitalisierung in den Schulen mobilisieren“. Doch jahrelange Versäumnisse lassen sich nicht in wenigen Monaten aufholen.
Die Infektionszahlen in Luxemburg sind höher als in Deutschland und Frankreich. Trotzdem lockert das Großherzogtum die Beschränkungen. Das Saarland ist nicht begeistert.
Camilla Nylund zählt zu den großen Opernsängerinnen unserer Zeit. Sie weiß: Corona raubt ihr und ihren Kollegen nicht nur Geld zum Leben, sondern auch ein Jahr Zeit für die Stimme. Aber sie hat zugleich gelernt, was Sozialversicherung und Berufsverbände für Freiberufler bedeuten können.
Seit fünf Monaten ist die berühmte Voltaire-Statue im sechsten Arrondissement verschwunden, der Sockel leer. Dabei ist der Philosoph spätestens mit dem Streit um den Entwurf eines Pressefreiheitsgesetzes wieder aktuell.
In Madrid schwächt sich der Wintersturm ab – große Teile Spaniens hat er aber weiter fest im Griff. Ein kleines Mädchen kommt auf der Autobahn zur Welt. Und die Impfkampagne kommt praktisch zum Erliegen.
Ähnlich wie in diesen Tagen blickten die Frankfurter auch im Januar 1946 auf ein Jahr jenseits jeder Normalität zurück. Doch mit den Schrecken des Krieges sind die Herausforderungen der Pandemie kaum zu vergleichen.
Die Pariser Oper ist so gut wie pleite, und im Ballett wird über Rassismus diskutiert. Wie stellt sich da der neue Intendant Alexander Neef die Zukunft vor? Und wird Gustavo Dudamel der neue Chefdirigent?
Der Architekt Christoph Mäckler will die Verteufelung des Autos verhindern – und die Frankfurter Zeil wieder für den Verkehr öffnen. Zudem hofft er auf positive Corona-Effekte für die Stadtentwicklung. Ein Interview.
Die Union gerät vor den Landtagswahlen durch die Masken-Affären ins Schlingern, Geschäfte machen wieder auf, und in Madrid sorgt der Weltfrauentag für Ärger. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Corona-Pandemie hat es vielen geflüchteten und neu eingewanderten Familien nicht leichter gemacht, in Deutschland anzukommen. Doch es gibt erfolgversprechende Konzepte.
Die Diskussion über die Zukunft der Frankfurter Bühnen hat auch den Blick auf die „Wolken“ von Zoltán Kemény gelenkt. Sollen sie wirklich auch künftig das Theater bildkünstlerisch kommentieren?
Die Regierung reagiert auf die Sorge der Hauptstadt Tokio, dass die medizinische Versorgung überlastet werden könnte. Die Beschränkungen des Alltagslebens sind dennoch weit milder als im Westen.
Eine ästhetisch programmatische Zukunftsaussicht, die den Betrachter euphorisch zurücklässt: Das Bayerische Staatsballett präsentiert die erste Online-Premiere seiner Compagnie.
Die Impfkampagne gegen das Coronavirus in Deutschland läuft derzeit nur schleppend an. Ausgerechnet Heim- und Klinikmitarbeiter halten sich bisher zurück. Zum Teil geben Kliniken die Dosen sogar zurück.
Der bestehende Lockdown soll bis Ende Januar gelten, in Corona-Hotspots wird die Bewegungsfreiheit der Bürger weiter eingeschränkt, persönliche Kontakte sollen noch stärker begrenzt werden.
An diesem Dienstag vor hundert Jahren wurde Friedrich Dürrenmatt geboren. Als Bühnenautor war er der Plautus der Nachkriegsjahre. Was ist er uns jetzt noch?
Vom 18. Januar an sollte in Österreich jeder mit negativem Testergebnis wieder uneingeschränkt einkaufen, ins Kaffeehaus oder ins Theater gehen können. Doch daraus wird nichts.
Mit seinem Putschistenpalaver entlarvt der abgewählte Präsident die Republikaner, die ihn unterstützen. Es geht nicht darum, Zweifel am Wahlergebnis auszuräumen. Es geht um die Fortsetzung des Personenkults.