Grüner Hoffnungsträger unter Verdacht
Der aussichtsreiche grüne Anwärter für die französische Präsidentenwahl, Eric Piolle, ist von der Polizei vernommen worden. Wegen eines Stadtfests droht dem Bürgermeister von Grenoble ein Korrputionsverfahren.
Der aussichtsreiche grüne Anwärter für die französische Präsidentenwahl, Eric Piolle, ist von der Polizei vernommen worden. Wegen eines Stadtfests droht dem Bürgermeister von Grenoble ein Korrputionsverfahren.
Der Berliner Linken-Politiker sagt, er sei auf Distanz zum Politikbetrieb bedacht.
Mit seiner wilden Energie entstaubte er Theater und Opernhäuser und inspirierte mehrere Schauspielergenerationen. Ein Gastbeitrag zum achtzigsten Geburtstag von Hans Neuenfels.
Das Theater zieht ins Freie. Rasch wird nachgeschaut, was für den Kulturausflug vonnöten ist. Das Hochfahren aller Kräfte, die Wiederkehr der Gespräche, ob und was man denn gebucht hat, ist etwas unwirklich.
Nicht nur Christian Thielemann in Dresden fehlt die Gunst des Freistaats, auch die Lausitz kämpft um die Zukunft ihrer Bühnen und Orchester. In Not geraten besonders die Sorben.
In Akko brannte nach einem Anschlag ein Theaterzentrum aus, in dem seit vielen Jahren jüdische und arabische Israelis zusammenarbeiten. Wie soll es weitergehen?
Syrien ist noch lange nicht befriedet, denn das Regime lehnt eine Aussöhnung mit Andersdenkenden ab. Unter diesen Bedingungen kehrt jedoch niemand freiwillig ins Land zurück.
Das „digitale grüne Zertifikat“ soll während der Covid-Pandemie Reisen in Europa erleichtern. Doch die Umsetzung des digitalen Impfausweises birgt einige Tücken – gerade in Deutschland.
In der Pandemie war das Reisen so gut wie unmöglich. Es wuchs die Erkenntnis, dass ein Leben ohne Italien möglich ist, aber sinnlos. Ein paar Empfehlungen der Redaktion für einen perfekten italienischen Sommer.
In ihrer italienischen Heimat nannte man sie „Primaballerina assoluta“ und „Carla Nazionale“. Unvergleichlich war sie in der Anverwandlung ihrer Rollen. Zum Tod von Carla Fracci.
Profifußball +++ Habeck in der Ukraine +++ erzwungene Landungen +++ Professor Kielmannsegg +++ Wasserstoff-Allianz +++ ARD-ZDF +++ Bitcoin-Hausse
Die Kritik des Präsidenten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste an der Pandemiepolitik löst eine Krise der Akademie aus. Sechs Mitglieder quittieren die Übertreibungen eines maßlosen Kulturlobbyismus mit ihrem Austritt.
Radschlagen für die gute Sache: Anne Tismer illustriert 150 weibliche Biographien zum Abschluss des Berliner Theatertreffens.
Der Vorstand der Frankfurter Grünen brach die Mitgliederversammlung zum Koalitionsvertrag in Frankfurt in der Nacht abrupt ab. Zuvor hatte die FDP dem Vertragswerk eine Absage erteilt. Dieses „schwerwiegende Ereignis“ müsse nun erst einmal besprochen werden, hieß es bei den Grünen.
Für das Kultur- und Shoppingerlebnis sind Corona-Tests nicht mehr Pflicht, sondern nur noch „empfohlen“. Schade eigentlich. Denn die Prozedur forderte Disziplin und schaffte luftige Weite.
Mit ihrer ersten Digital-Ausgabe will die lit.Cologne die Online-Ermüdeten überraschen: Der Festivalleiter Rainer Osnowski erklärt, worauf er dabei setzt und was er für die Zukunft erhofft.
Therapiegruppe mit Sprechdurchfall: Jan Bosse inszeniert „Tartuffe oder Das Schwein der Weisen“ unter freiem Himmel vor dem Deutschen Theater in Berlin.
Kunst ist Verwandlung und Anverwandlung. Cecilia Bartoli verteidigt diesen Zauber und diese Freiheit der Kunst bei den Pfingstfestspielen in Salzburg gegen die Zumutungen der Identitätspolitik.
Birgit Minichmayr ist eine der besten deutschsprachigen Schauspielerinnen. Seit Kurzem singt sie auch. Ein Gespräch über ihr Shakespeare-Album und die Arbeitsbedingungen am Theater.
Deutsches Theater Berlin: Jan Bosse und Božidar Kocevski im Gespräch
Die alte Frankfurter Kulturdezernentin wird auch die neue sein: Ina Hartwig muss keine Abstriche hinnehmen. Die Bühnen bleiben auch in der nächsten Amtszeit ihre größte Aufgabe.
Im Theater der Denkfehler: Daniel Kahneman, Olivier Sibony und Cass R. Sunstein erläutern, warum wir oft inkonsistente Bewertungen vornehmen – und welche Folgen das hat.
Paula Macedo Weiß hat ein Buch über ihre Kindheit und Jugend unter der Militärdiktatur in Brasilien geschrieben. Dabei herausgekommen ist ein Plädoyer für die Demokratie und das farbenfrohe Porträt einer Familie.
Nach dem langen Lockdown werden viele dem großen Auftritt entgegenfiebern. Michael Kors hat ihn schon erlebt: Zum 40. Jahrestag der Gründung seiner Marke lässt er alte Looks neu aufleben – mit Opulenz und Glamour.
In der neuen Koalition im Frankfurter Römer tun die Grünen ganz groß. Die Kulturpolitik aber macht die SPD. Der freien Kulturszene wird viel Geld versprochen. Doch wo kommt das her? Und wo bleibt die Hochkultur?
Konzerte, Kino, Mangas oder ein Foto-Kurs: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kümmert sich um die jungen Menschen. Alle 18-Jährigen sollen einen Gutschein über 300 Euro für Kulturveranstaltungen erhalten.
Schloss Friedenstein ist ein Juwel unter den deutschen Forschungsbibliotheken. Die anstehende Sanierung droht die einzigartige Institution zu zerreißen.
Von der „Königin der Instrumente“ haben viele Menschen erhabene Vorstellungen. Eine Ausstellung des Musikinstrumentenmuseums Berlin zeigt jetzt aber, dass eine Orgel auch sehr zierlich und sogar exzentrisch sein kann.
Der Chef des Softwarehauses Datev, Robert Mayr, über „Socialising“ in der Krise, Mitarbeiter-Ehen, Corona-Fortschritte und warum es kein deutsches Zoom gibt.
An den Schauspielschulen wird der Theaternachwuchs ausgebildet. Moralpolitisch hochgradig sensibilisiert, wird er beim ersten Engagement meist schrecklich enttäuscht. Wie kann man das ändern? Ein Gastbeitrag.
Nach sieben Monaten haben in Frankreich am Mittwoch die Caféterrassen wieder geöffnet – und lassen das sonst Banale wieder festlich werden. Auch die Österreicher können mit einem negativen Test wieder in ihren Kaffeehäusern einkehren.
In München spielen sie wieder: „Hamlet“ und als Uraufführung „Teile (hartes Brot)“ nach Paul Claudel von Anja Hilling am Residenztheater.
Mit viel Routine und schrecklich langem Atem: Das deutsch-britische Theaterkollektiv Gob Squad enttäuscht beim Berliner Theatertreffen.
Die britische Regierung spricht mit Blick auf die indische Corona-Mutante von einer „ernsthaften Störung“ ihres Öffnungs-Zeitplans. Derweil liegen in der Kleinstadt Bolton vor allem Impfverweigerer im Krankenhaus.
Am Mittwoch dürfen die Franzosen wieder in die Kinos und ins Konzert. Die Theater öffnen. Auf den – vergrößerten – Terrassen der Restaurants darf getafelt werden. Doch nicht allein die Bürokratie steht dem Vergnügen entgegen.
Wenn die Provinz unverstellt zur Sprache kommt, wird daraus ein ernstes politisches Drama: „Widerstand“ von Lukas Rietzschel kommt in Leipzig als engagierter Theaterfilm zur Uraufführung.