Was wir in der Pandemie am meisten vermisst haben
Womit soll es losgehen, wenn wir wieder dürfen und die große Aufschieberei ein Ende hat? Wir haben uns auf Twitter umgesehen, worauf sich die Menschen #nachCorona am meisten freuen.
Womit soll es losgehen, wenn wir wieder dürfen und die große Aufschieberei ein Ende hat? Wir haben uns auf Twitter umgesehen, worauf sich die Menschen #nachCorona am meisten freuen.
Das Tabu unserer Zeit ist die politische Unkorrektheit. Am Theater kann es zu Unfreiheit führen. Welche Regeln brauchen wir, um Probenarbeit sicherer zu machen, ohne die Möglichkeitsräume der Kunst abzuschaffen?
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur hat den diesjährigen Träger des Joseph-Breitbach-Preises bekanntgegeben. Mit Karl-Heinz Ott ehrt sie einen der „intellektuell und sprachlich versiertesten Autoren seiner Generation“.
Wegen Corona wird die Fußball-Europameisterschaft ein Jahr später angepfiffen – jetzt aber soll die Pandemie das Turnier nicht mehr stoppen. Doch an einigen Spielorten ist die Lage bedenklich.
Beton war sein Werkstoff, von Brutalismus wollte er nichts hören: Gottfried Böhm, einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts, ist im hohen Alter von 101 Jahren gestorben.
Als Kapitänleutnant in „Das Boot“ wurde Jürgen Prochnow berühmt und ging nach Los Angeles, wo er sich als Schauspieler erfolgreich etablierte. In seinen späten Jahren zog es ihn zurück nach Berlin.
Eine Initiative will das alte Frankfurter Schauspielhaus rekonstruieren. Doch der Magistrat lehnt einen Bürgerentscheid dazu ab. Nun haben die Stadtverordneten das Wort.
Mit der hinreißenden Revue „Die Comedian Harmonists“ eröffnen die Burgfestspiele in Bad Vilbel. Nur 150 Zuschauer dürfen in diesem Jahr zu einer Aufführung kommen.
Mit ihrer Ausstrahlung, ihrem Lächeln und ihrem Temperament begeisterte Libuse Safrankova die Zuschauer. Nun ist das „Aschenbrödel“ aus dem beliebten Märchenfilm gestorben. Die Rolle war für sie Segen und Fluch.
Der Dramatiker und Drehbuchautor Horst Pillau blieb stets im Hintergrund. Doch was er schrieb, kam bei einem großen Publikum an, im Theater und im Fernsehen. Nun ist Pillau im Alter von 88 Jahren gestorben.
Idstein ist jetzt wider Willen Eigentümerin des Torunesolbades, dessen jährlicher Unterhalt die Stadt viel zu viel Geld kosten wird. Denn nun werden die wahren Kosten auf den Tisch gelegt.
Der Musical-Komponist und Produzent Andrew Lloyd Webber will seine Bühnen am 21. Juni wieder öffnen, auch wenn er dafür hinter Gittern landet. Sein Publikum fordert er auf, gleiches zu riskieren.
Für seine Nächte ist Paris berühmt. Doch die Ausgangssperre bringt sie um ihren Glanz. Die Franzosen trauern einem verlorenen Lebensgefühl nach, und Nachtklubs und Diskotheken kämpfen um ihre Existenz.
Nach Marx’ Rücktrittsgesuch +++ Alfred Roller im Briefwechsel +++ Geschlechtswechsel und Gesetze
Nicht nur Studis, auch immer mehr Menschen jenseits der dreißig ziehen in WGs. Was treibt Professorinnen und Familienväter dazu, sich mit anderen Kühlschrank und Putzdienst zu teilen?
Innere Emigration oder Pestgelage? Moskau verfällt einem neuen Kulturfieber und flüchtet sich auf der Bühne und in Ausstellungen in die Romantik.
Versuch einer Wiederannäherung in unebenen Gefilden: Thomas Ostermeier adaptiert den Roman „Das Leben des Vernon Subutex 1“ von Virginie Despentes an der Berliner Schaubühne mit Joachim Meyerhoff als Neuzugang im Ensemble.
Zwei Uraufführungen aus Österreich: „Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!“ von Elfriede Jelinek in Hamburg und eine gedankenarme Wagner-Nacherzählung am Berliner Ensemble, inszeniert von Ersan Mondtag.
In Berlin will die Ausstellung „Bildungsschock" zeigen, was man heute von den Utopien und Praktiken der sechziger und siebziger Jahre lernen kann. Welche Lehren gibt es?
In der Corona-Zeit hat mehr als ein Drittel der Bevölkerung zugenommen, Herz und Hirn lechzen nach lebendigen, neuen Eindrücken. Da kommt Kultur gerade recht – denn die ist völlig kalorienfrei.
Familienbusiness im Stil der Mafia: In Syrien wurde wieder gewählt. Doch das, was Assad veranstaltete, glich einem Theaterstück, in dem jeder seine Rolle zu spielen hatte.
Die Stiftung Opelvillen in Rüsselsheim wird 20 Jahre alt. Seit ihrer Gründung vermittelt sie einem breiten Publikum die Kunst der Moderne bis in die Gegenwart hinein.
Wein und Häppchen in der lauen Abendluft, linkische Kollisionen am Buffet: In Italien öffnen die ersten Kulturstätten wieder. Beobachtungen aus der Casa degli Artisti.
Ihre Zuschauer erhalten per Telegram eine Nachricht, wann und wo sie sich treffen: Das Konspirative Theater „Nachbarn“ zeigt die Proteste in Belarus als Reality Show – sicher versteckt vor der Polizei.
Anerkennung des Völkermords in Namibia +++ Rassismus in der Oper +++ evangelischer und katholischer Religionsunterricht +++ Brief aus Istanbul +++ Gender-Umfrage
Jasna Fritzi Bauer hat vor Kurzem als neue „Tatort"-Kommissarin debütiert. Für uns ist die Darstellerin der Polizistin Liv Moormann in Los Angeles noch einmal in andere Rollen geschlüpft.
Iris Roth und Til Assmann finden es absurd, trotz vollem Impfschutz auf Freiheiten verzichten zu müssen. Nach einem Jahr sprechen sie für „Deutschland spricht“ abermals miteinander – ihre Sicht auf die Krise hat sich gewandelt.
Erstmals vollständig: Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss und Alfred Roller in einer exzellenten Edition.
Die japanische Erzählkunst hat die Kitas erobert. Jetzt soll das „Slow-Medium“ für Erwachsene entdeckt werden. Zwei Frauen im Frankfurter Nordend sagen, wie.
Allmählich können wir zu früheren Gewohnheiten zurückkehren. Wie lange wir brauchen, um neue Routinen zu bilden, und warum das manchmal stressig ist, erklärt die Gesundheits- und Sozialpsychologin Simone Dohle.
Ron Iyamu scheidet aus dem Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses aus. Vorübergehend stellt er auch sein politisches Engagement gegen Rassismus ein. In seinen Verlautbarungen wirkt eine unmenschliche Theaterästhetik fort.
Das Leben mit der Pandemie ist ein Drama, das jeder kennt: Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs „Der Kreis um die Sonne“ am Münchner Residenztheater.
Mit einem großen Aktions- und Kulturprogramm soll das Leben in der Stadt Hanau nach der Pandemie wieder aufblühen.
In raschen Schritten wird nun gelockert, das Leben kehrt zurück. Doch manch einer fühlt sich von den neuen Freiheiten überfordert. Ist er deshalb ein Angsthase?
Emmanuel Macron stattet junge Franzosen mit einem Gutschein über dreihundert Euro aus. Der Pass soll für kulturelle Angebote genutzt werden. Kritiker fürchten, dass vor allem die Unterhaltungsindustrie davon profitiert.
Zu lange waren die Tore der Hamburger Staatsoper geschlossen, doch nun öffneten sie mit einer famosen Inszenierung. Händels „Agrippina“ ist das Beste, was die Hansestadt seit langem sehen durfte.