Die Rückkehr des Theaters
Wie sieht das postpandemische Theater aus? Zum Start der zweiten Staffel der Video-Theaterserie wagen wir erneut einen Blick in fundamental gegensätzliche Gedankenwelten und verrückte Gefühlskosmen.
Wie sieht das postpandemische Theater aus? Zum Start der zweiten Staffel der Video-Theaterserie wagen wir erneut einen Blick in fundamental gegensätzliche Gedankenwelten und verrückte Gefühlskosmen.
In dieser Folge der „Spielplanänderung“ kehren wir zum wahren, schönen Leben zurück: Sardanapal ist nicht nur tragischer König und Bühnenheld, sondern vor allem ein Genießer des schönen Lebens. Zusammen mit dem langjährigen Volksbühnen-Dramaturgen Carl Hegemann erkunden wir Parallelen zwischen diesem König, der keiner sein will und heutigen politischen Disputen.
Vor genau 80 Jahren begann Hitler den Krieg gegen die Sowjetunion. Zeitzeugenberichte, die jetzt bekannt werden, führen vor Augen, was der Krieg für die sowjetische Zivilbevölkerung bedeutete. Ein Gastbeitrag.
Corona hat gerade auch Freizeitaktivitäten von Kindern gebremst: Schüler führen im Frankfurter Gallus Theater vor, was sie trotz der Corona-Zeit mit Theaterpädagogen einstudiert haben.
Trotz heftiger Kritik hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigt, dass seine Regierung am Dienstag neun katalanischen Separatisten begnadigen wird. Die Zukunft sei jetzt wichtiger als die Vergangenheit.
Der Titel unserer F.A.Z. Video-Theaterserie war für die Bühnenhäuser des Landes in der Corona-Pandemie bitterstes Programm: „Spielplanänderung“. Bis zu unserem Dreh im Mai 2021 waren die Theater noch immer geschlossen. Welchen Stellenwert Theater in unserer Gesellschaft hat, wollen wir mit einer zweiten, finalen Staffel unserer Videoserie erkunden.
Der Finanzminister baut auf den Durchbruch bei der Mindeststeuer. Doch etwas zu viel Vertrauen in die eigene Person und ein Blick in die Vergangenheit trüben das Bild. Hilft ihm das Thema noch im Wahlkampf?
Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager erwartet, dass es im Herbst in Schulen und Kitas wieder Corona-Ausbrüche geben wird. Ein Gespräch über Mutationen und die Cleverness des Virus.
Umweltverbände sind trotz des Verzichts auf Fernreisen unzufrieden. Weder den Tieren, noch den Bäumen, noch dem Klima habe der Ausnahmezustand wirklich geholfen, sagen sie.
Er macht keine Figur zum Kumpel des Zuschauers, aber Präzision in Sprache und Spiel zeichnen ihn aus: Dieter Mann, einer der bedeutendsten Schauspieler Deutschlands, wird achtzig Jahre alt.
Im Kampf um den Formel-1-Titel liefern sich Max Verstappen und Lewis Hamilton ein enges Duell. In der Qualifikation in Frankreich liegt der Niederländer vorne. Mick Schumacher landet in der Leitplanke.
Gundi wusste, dass er seinen Job verlieren wird: Ein Gespräch mit Michael Nass und Tina Powileit aus der Band Die Seilschaft, die mit dem Liedermacher Gerhard Gundermann bekannt wurde und ein Album in seinem Geiste aufgenommen hat.
Verdi hat sich deutlich gegen eine Sonntagsöffnung der Einzelhändler ausgesprochen. Die Gewerkschaft will sich „mit allen Mitteln gegen diesen Generalangriff“ wehren.
Elfriede Jelineks neues Stück „Lärm“ ist ein Drama über das Stimmengewirr der Pandemie. Aber es ist nicht das Stück der Stunde.
Zu viele geschwungene Lidstriche: Die Scottish Opera hat mit der Oper „Nixon in China“ eine Achterbahn der Rezeption hinter sich.
Der Student Christopher König wollte Trennungen um jeden Preis vermeiden – bis ihm eine das Leben rettete. Porträt eines Borderline-Patienten, der jetzt den Wert und Wechselkurs seiner Gefühle kennt.
Private Spender sollen helfen, in Texas Grenzanlagen zu Mexiko zu finanzieren. Mit der „Mauer“, die Donald Trump seinen Anhängern einst versprach, machen nun auch andere Politik.
Für das Wohl der Basis wie der Spitze braucht der DOSB nach Hörmanns Rückzug eine starke, kluge Führung. Der Sport muss im Ranking der gesellschaftspolitischen Kräfte dringend aufholen.
Moskaus Bürgermeister und drei weitere russische Regionen verpflichten Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen. Der Kreml hingegen zögert angesichts der Impfunwilligkeit der Russen.
In der Pandemie haben viele Läden gelitten. Jetzt sind die Einkaufsstraßen wieder belebt. Für die Innenstädte gibt es viele Ideen.
In Südhessen sind Immobilien nicht ganz so teuer. Das Theater soll ein Ort der Diversität werden. Die Landesregierung prüft die Angaben der Kliniken zur Belegung der Intensivstationen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Zwei Wochen lang geht es beim Festival „Frankfurt liest ein Buch“ um Eva Demskis Roman „Scheintod“ und das politisch aufgewühlte Frankfurt im Jahr 1974.
Akrobatisch-erotische Kampftänze im Angesicht schwerster Verbrechen: Das Moskauer Gorki-Theater zeigt „Der wunderbare Georgier“ über den jungen Stalin.
Über eine wegweisende Leistung, die einst die Mathematik durchrüttelte – und letztlich die theoretische Informatik begründete. Ein Gastbeitrag.
War der Sieg des Islams im Nahen Osten ein Kulturbruch? Die ältere Geschichtswissenschaft behauptet es. Die jordanische Ruinenstadt Gerasa zeigt das Gegenteil. Eine Besichtigung als Auftakt zu einer Serie über Orte der Archäologie.
Er liebt die Klarheit für den Hörer und die ironische Distanz, bisweilen sogar Komik anstelle von Pathos: Der Komponist Georges Aperghis erhält den mit einer Viertelmillion Euro dotierten Ernst von Siemens-Musikpreis 2021.
Im Berliner Ensemble inszeniert Frank Castorf fünf Stunden lang Kästners „Fabian“ mit viel Geschrei. Das Deutsche Theater zeigt hingegen eine spannende Adaption von Ibsens „Die Wildente“ unter der Regie von Stephan Kimmig.
Die Kita Nezabudka 1 ist in wenigen Wochen Geschichte. Denn die Geschäftsführerin findet kein Personal mehr, das ihren Vorstellungen von Qualität entspricht.
Das kollektive „Endlich!“, das über allem liegt, erinnert in seiner Euphorie viel zu sehr an den vergangenen Sommer. Und daran, was danach kam. Es ist zum Gruseln.
Unter der Parole „Back to Live!“ setzt das English Theatre Frankfurt auf die neue Saison. Bereits geplante, aber nie aufgeführte Stücke sollen dieses Mal endlich auf die Bühne kommen.
Die „Bagni Misteriosi“ in Mailand sind nicht nur für ihre Badegäste eine Bühne. Manchmal wird hier tatsächlich Theater gespielt. Besuch in einem legendären Schwimmbad:
Vor zweihundert Jahren kam die erfolgreichste deutsche Oper auf die Bühne: „Der Freischütz“. Sie machte ihren Komponisten reich und berühmt, seinem Librettisten dagegen blieb nur eine kümmerliche Abschlagzahlung.
Könnte ein Sommermärchen werden: Nach der Corona-Pause spielen so viele Bühnen wie noch nie auf Plätzen, in Parks und Höfen.
Der Frankfurter Magistrat lehnt den Bürgerentscheid zur Rekonstruktion des Schauspielhauses ab. Eine Initiative will das nicht hinnehmen - und droht mit rechtlichen Schritten.
Ende April entführte ein Mann seine beiden Töchter, seither fehlte von den Kindern jede Spur. Ihre Mutter äußerte sich zuversichtlich, dass die Mädchen noch am Leben sind. Nun wurde der Leichnam der älteren Tochter geborgen.
Ein Jahr verspätet beginnt am Freitag die Fußball-EM auf dem gebeutelten Kontinent. Wird es das erste verbindende Fest in Europa in der Pandemie? Die Stimmung in den Spielorten reicht von heiter bis aufgeregt.