57.811 Zuschauer mitten in der Pandemie
Zwar gelten offiziell Masken- und Abstandsregeln im Stadion, die Bilder und Videos zeigen dennoch Szenen wie vor Corona. Zehntausende Fans feiern beim EM-Halbfinale in London im Stadion.
Zwar gelten offiziell Masken- und Abstandsregeln im Stadion, die Bilder und Videos zeigen dennoch Szenen wie vor Corona. Zehntausende Fans feiern beim EM-Halbfinale in London im Stadion.
Meister der Präsenz und Präzision: Er spielt im Theater, im Kino und im Fernsehen, hat einen Oscar gewonnen und führt ein unspektakuläres Leben. Nun wird Geoffrey Rush siebzig Jahre alt.
Die Keltenwelt auf dem Glauberg lädt zu einer virtuellen Entdeckungsreise ein – zum Beispiel zu den Befestigungen der Anlage. Besonderer wert wird auf eine realistische Darstellung gelegt.
Während der Pandemie war die kulturelle Landschaft in den Städten fast unsichtbar. Jetzt beschäftigt sich die Kunst mit der Nutzung des öffentlichen Raums, was besonders den Kindern zu Gute kommt.
Was kann KI und wo sind ihre Grenzen? Eine Orientierung mit einem Begriff, den wir eigentlich anders kennen. Ein Gastbeitrag.
Bill Ramsey hatte Soul in der Stimme und komödiantisches Talent. Der Jazzsänger, der im Alter von 90 Jahren starb, hatte mehr zu bieten als den „Schlagerclown“ – auch wenn der ihn berühmt gemacht hatte.
Fußball kann ein tolles Spiel sein – und gleichzeitig ein absolut lächerliches Theater. Noch blamabler ist, dass Betrugsversuche einfach so akzeptiert werden. So wird man diese Unsitte nicht los.
Roland Mary, den viele nur als Betreiber des „Borchardt“ kennen, eröffnet das neu gebaute „Café am Neuen See“ im Berliner Tiergarten. Dort wird es nicht nur Pizza geben – sondern auch saisonale Landhausgerichte mit urbanem Einschlag.
Englands neuer Liebling Jack Grealish läuft mit David Beckhams Rückennummer und einem festen Vorsatz auf: „Ein Stückchen Magie erzeugen.“ Macht er das im EM-Viertelfinale gegen die Ukraine?
Jung, weiblich, kollektiv: Mit Chiaki Soma und Kyoko Iwaki aus Tokio werden 2023 erstmals keine Europäer das Festival Theater der Welt in Frankfurt und Offenbach kuratieren.
Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ist vielleicht der größte, ganz sicher der längste Gesellschaftsroman der Weltliteratur. Schriftstellerinnen und Schriftsteller antworten auf die Frage, ob sie alle sieben Bände geschafft haben.
Das Goethe-Institut und der DAAD in Minsk werden geschlossen. Mit der konsequenten Vernichtung kultureller Freiräume will der Staatsapparat von Präsident Lukaschenko das Land isolieren und die Bevölkerung disziplinieren.
Der Kalte Krieg war zwar oft Theater, aber doch kein Spiel: Im Spionage-Thriller „Der Spion“ wird Benedict Cumberbatch als Geschäftsmann vom Geheimdienst engagiert.
Nach der Zwangspause bieten die Städte im Taunus wieder Kultur unter freiem Himmel an. In Steinbach ist dies sogar eine Premiere. Und in Bad Homburg wird dafür Geld verlangt.
Nach dem EM-Achtelfinale zwischen England und Deutschland mit 45.000 Zuschauern darf in Wembley aufgestockt werden auf 60.000 zu den Halbfinal-Partien im europäischen Delta-Varianten-Hotspot. Das ist nicht zu begreifen.
Das Hessische Staatstheater setzt die Trilogie „Die Küste Utopias“ von Tom Stoppard fort. Der zweite Teil erzählt Geschichten vom Scheitern – und wie es dann doch weitergeht.
In Deutschland werden etliche Bühnengebäude für sehr viel Geld saniert oder neu gebaut. Zugleich gibt es ambitionierte, aber vage Ideen, wie das Theater der Zukunft aussehen könnte.
Viele Bühnengebäude in Deutschland sind sanierungsbedürftig. Intendanten, Politiker und Bürger streiten über Kosten und Konzepte. Ein Überblick in dreizehn Kapiteln von Augsburg bis Osnabrück.
Sie spielte die tragische Liebe von James Bond und stand mehrmals vor Tim Burtons Kamera. Im Interview spricht Schauspielerin Eva Green über ihre neue Rolle als Astronautin im Film „Proxima“ und erzählt, wer für sie die echten Superheldinnen sind.
In Arles eröffnet eines der größten Kulturzentren der Welt, entworfen vom zweiundneunzigjährigen Frank Gehry. Sind solche Prestigebauten von Stararchitekten noch zeitgemäß? Das Ergebnis ist jedenfalls ganz erstaunlich.
In Russland wurde die Pandemie lange verharmlost. Jetzt ist die Zahl der Infektionen höher als je zuvor, und nur elf Prozent der Russen sind geimpft. Das Regime greift zu Zwangsmaßnahmen.
Marcus Urban war Jugendnationalspieler der DDR. Im Interview spricht er über die politische EM, zu wenig Mut von Philipp Lahm und warum es so oft an Akzeptanz für gleichgeschlechtliche Liebe mangelt.
Die Stücke der „In-yer-face“-Bewegung schauen dort hin, wo es weh tut. Warum die englischsprachige Tradition wiederbelebt werden sollte.
Ihm ist der Spaß an der Musik zeitweilig vergangen: Urban Berz, Schlagzeuger der Band „New Roses“, über fehlgeleitete Corona-Hilfen und die Schwierigkeiten der Rock-Industrie.
Das war’s. Aber was war es eigentlich? Wir blicken zurück auf eineinhalb Jahre Video-Theaterserie. Auf die corona-bedingte „Spielplanänderung“ und auf jene, die jetzt passieren muss.
Vor 50 Jahren wurde das Frankfurter Volkstheater von Liesel Christ gegründet – 2013 schloss es den letzten Vorhang. Doch ganz vorbei ist es mit dem Mundart-Theater trotzdem nicht.
Cillian Murphy bleibt Zuschauern nicht nur wegen seiner markanten Züge im Gedächtnis. Im Interview erzählt der Schauspieler, warum er beim Dreh des Horrorfilms „A Quiet Place 2“ an seine Kinder dachte und wieso ihn der Erfolg der Gangsterserie „Peaky Blinders“ überraschte.
Zerrüttung der Kölner Erzdiözese +++ Hans Maier zum 90. Geburtstag +++ Sprachmelodie +++ Geldanlagen
Von Kapstadt bis Leipzig: Das Festival „Theater der Welt“ eröffnet mit einer fulminanten Coetzee-Adaption, in Leipzig schart Sandra Hüller in einer Performance ruppiges Grünzeug ums Lagerfeuer.
Zwei Männer stehen vor einem Fenster und beobachten eine Familie, dessen Kind ertrunken ist. Sie verzögern den Moment, der Übertragung der Todesnachricht. In der letzten Folge der Videoserie „Spielplanänderung“ betrachten wir das Fenster als Lebensgegenstand, als Fenster zur Welt.
Die Pandemie klingt ab, die Außengastronomie hat wieder geöffnet – aber manche wollen jetzt trotzdem das Haus nicht verlassen: Das neue „Cave-Syndrom“ sorgt für Diskussionen.
Ein Herrscher, der keiner sein will träumt von Blumen statt von Schlachten. Er fordert die Gleichheit aller Menschen, ein Leben im Augenblick. Kann das gut gehen? „Sardanapal“ von Lord Byron in der Video-Theaterserie.
Heute geht es um Liebe und Eifersucht: Die norwegische Dramatikerin Dagny Juel zeichne ein „Hardcore-Seelendrama“, wie es Autor Lars Brandt schildert. Die alte Mär von der ewigen Eifersucht des Mannes trifft auf eine Frauenfigur, die emanzipiert aber vor allem böse ist. Ein Stück, das zeitgenössischer nicht sein könnte.
Auf die Begnadigung der katalanischen Separatisten reagieren die meisten Spanier ungnädig. Der Ministerpräsident versucht sie zu besänftigen: mit billigerem Strom und dem Ende der Maskenpflicht.
Frankfurter Doppelpremiere: Das Schauspiel befragt mit Thomas Bernhards „ Der Theatermacher“ und „Ode“ von Thomas Melle die eigene Zunft nach ihren Grenzen und Gesetzen.
Ohne Unterstützung wären viele Ausflüge in Kindergarten und Grundschule unvorstellbar. Wer den inneren Widerstand überwindet und sie anbietet, muss mit vielem rechnen.