Von 1972 lernen
Vor fünfzig Jahren erreichte die Moderne ihren Höhepunkt – und vielleicht auch ihr vorläufiges Ende: Was nehmen wir heute von den Dingen, den Formen und Versprechen des Jahres 1972 mit?
Vor fünfzig Jahren erreichte die Moderne ihren Höhepunkt – und vielleicht auch ihr vorläufiges Ende: Was nehmen wir heute von den Dingen, den Formen und Versprechen des Jahres 1972 mit?
Sie ist eine der wenigen erfahrenen Kräfte in der neuen Stadtregierung: Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) spricht über ihre zweite Amtszeit und die Städtischen Bühnen.
Persönliche Krisen fordern die Betroffenen und ihr Umfeld heraus. Hilft es, positiv zu denken? Und ab wann muss man eine Situation akzeptieren, wie sie ist? Eine Therapeutin erklärt, wie Krisen zu überwinden sind – und was sie von Problemen unterscheidet.
Intrigen auf dem kalifornischen Campus: Karen Ruoffs satirischer Roman „Academia“ entwirft ein ebenso ernüchterndes wie komisches Bild der Universität.
Was ist Performance? Und wie kann man das lernen? Kerstin Cmelka lehrt das Fach als Einzige an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung. Und hat einen experimentellen Lockdown-Film produziert.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer anonymen Anzeige: Das Staatstheater Darmstadt soll Kurzarbeitergeld zu Unrecht beantragt haben. Das Theater sieht das anders.
Echt oder Falsch? Die Kinodokumentation „The Lost Leonardo“ zeigt, wie das Gemälde „Salvator Mundi“ zum teuersten Kunstwerk aller Zeiten wurde.
Wenn die Preise steigen, sind die Folgen nicht für alle gleich. Es kommt auf das Einkommen an. Wir zeigen, was das für Sie bedeutet.
Die aktuellen CD-Alben der Sängerinnen Cecilia Bartoli und Anna Netrebko geben viel Anlass zur Bewunderung, aber lassen auch ahnen: Beide haben den Spätsommer ihrer Stimmen erreicht.
Der Libanon ist ein von Katastrophen und Korruption gebeuteltes Land. Die Kunst aber bleibt standhaft, auch wenn viele Menschen das Land frustriert verlassen.
Die neue Kulturstaatsministerin liest Nino Haratischwili, hört Igor Levit, liebt die Berlinale – und mag keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Nur 250 Zuschauer sind zu wenig: In Hessen hagelt es derzeit wieder Absagen von Kulturveranstaltungen. Einige kleine Theater schließen gleich ganz. Und es werden kaum neue Tickets verkauft.
Hilfsgelder einstreichen oder doch möglich machen, was immer komplizierter gemacht wird: Kultur am Leben erhalten? Diese Frage stellen sich Veranstalter.
Kaum zu glauben, aber der Sturm aufs Kapitol war 2021 – genauso wie die Debatte zur Identitätspolitik in der SPD. Was noch wichtig war, finden Sie in unserem Rückblick der besten F+Artikel.
New York ist ein Zentrum der Omikron-Welle. Doch diesmal soll das Leben möglichst normal und ohne Lockdowns weitergehen – sogar Silvester am Times Square will man feiern. Sorgen bereitet aber die Entwicklung bei Kindern.
Härtere Corona-Maßnahmen gelten nun in ganz Deutschland. Am Abend protestierten wieder Zehntausende dagegen, vor allem im Osten. Dabei gab es auch Gewalt. Das RKI meldet weiter rückläufige Zahlen.
In Italien wird die Lage auf den Intensivstationen zunehmend kritisch. Die Regierung hat deshalb strengere Maßnahmen nach Heiligabend erlassen. Und setzt auf den neu zugelassenen Impfstoff Novavax, um Impfskeptiker zu überzeugen.
In einigen Bundesländern treten Kontaktbeschränkungen in Kraft. Omikron überrollt die iberische Halbinsel. Und Sebastian Kurz twittert auf Englisch. Der F.A.Z.-Newsletter nach Weihnachten.
Nach Weihnachten gelten vielerorts nun schärfere Auflagen. Die offizielle Zahl der Infektionen übersteigt die Sieben-Millionen-Marke, die aktuellen Fallzahlen sind wegen der Feiertage weiter mit Vorsicht zu genießen. Vor genau einem Jahr begann die Impfkampagne.
Dreieinhalb Jahrzehnte lang hat Klaus-Dieter Frankenberger in der F.A.Z. über Außenpolitik geschrieben. Jetzt geht er in den Ruhestand. Und blickt zurück auf Szenen eines Journalistenlebens.
Twitter und Facebook sind bloß etwas effizienter: Der Philosoph Ian Keable erzählt von der Verbreitung absurder Nachrichten im England des achtzehnten Jahrhunderts.
Sisi ist wieder da. In neuen Serien und Romanen und bald auch wieder im Kino. Die alten Filme laufen eh zu Weihnachten. Wer braucht so viel Kaiserin? Und was wird aus der, die Romy Schneider gespielt hat?
Kein Material passt besser zu Kerzenschein und Gänsebraten als Samt. Dabei sind ein paar Stilregeln zu beachten. Wie tragen Frauen und Männer das flauschige Material am besten?
In der Frankfurter Apfelweinschenke Zur Stalburg ist das Stück „Stammgäste“ zu sehen. Die gediegene Atmosphäre und ansprechende Verkostung überdeckt ein etwas leichtgewichtiges Stückchen.
Vorbei sind die Zeiten, als eine Kanzlerin vor dem Fest des Todes warnte. Olaf Scholz geht es gelassener an. Er will nicht in die Rolle geraten, die Merkel am Ende innehatte.
Untersuchungsausschuss zur Flut +++ Rechtsgutachten für Hannover +++ Gendern +++ Sophia Thomalla im Interview +++ Kiefer-Ausstellung in Paris
Bald ist Heiligabend, schon wieder unter Pandemiebedingungen. Wir sprechen mit einem Pfleger, einem Lehrer, einem Gastwirt und einem Theater-Regisseur darüber, mit welchen Gedanken sie in die Weihnachtszeit gehen und was sie sich für 2022 wünschen.
Sitzend, liegend, krauchend: Die Bonner Compagnie Cocoon Dance zeigt in Darmstadt mit „Body Shots“ eine Art Bick in die postpandemische Zukunft.
In der alten romanischen Schifferkirche St. Maria in Lyskirchen greift die Krippe gegenwärtige Figuren auf. Dabei geht es nicht um Rührseligkeit – sondern darum, das Jahr zu spiegeln, wie es war.
Die Künstlerin Ankabuta nimmt Wiesbadener Wahrzeichen die Schwere. Eine Ausstellung präsentiert die in Seoul und Kassel ausgebildete Christa-Moering-Preisträgerin im Kunsthaus.
Wie das Gewissen entdeckt wird, um sich aus der politischen Verantwortung zu stehlen.
König Georg VI. war an Weihnachten vor 70 Jahren schon schwer von Krebs gezeichnet. Dennoch wandte sich der Vater der heutigen Königin Elisabeth II. noch einmal an sein Volk.
„Zehn kleine N.“: Wenn Kinder gemeinsam singen, üben sie Empathie und Gruppenverhalten ein. Gerade in einem Land mit steigender Migration kann das bei bestimmten Liedern zu einem Problem werden. Ein Gastbeitrag.
Michael Roßnagl nimmt Abschied von der Siemens-Musikstiftung. Deren Fördermittel wachsen, die Kompetenz im öffentlichen Diskurs aber schrumpft.
Da applaudiert auch die ehemalige Kanzlerin: Ulrich Matthes begeistert am Deutschen Theater Berlin als Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“.
Außen wie gehabt, aber innen hängt kein Bild mehr neben dem anderen: Das Reina-Sofía-Museum in Madrid ist runderneuert.