Versunken und auferstanden
Die Nachbildung der prähistorischen Grotte Cosquer ist die neue Attraktion im Hafen von Marseille – einer Stadt, die auch sonst so virtuos wie lustvoll das Alte mit dem Neuen verbindet.
Die Nachbildung der prähistorischen Grotte Cosquer ist die neue Attraktion im Hafen von Marseille – einer Stadt, die auch sonst so virtuos wie lustvoll das Alte mit dem Neuen verbindet.
Wechsel an der Münchner Hochschule für Musik und Theater: Auf Bernd Redmann folgt mit der Musikwissenschaftlerin Lydia Braun erstmals eine Frau in der Hochschulleitung.
Um die Aussicht auf finanzielle Zuschüsse zu wahren, möchte Wiesbadens Oberbürgermeister das Walhalla-Theater möglichst bald renovieren lassen. Sein nun vorgelegtes Konzept sieht jedoch deutlich höhere Kosten als bisher geplant vor.
Seit Ende April tourte das Kiewer Symphonieorchester durch Westeuropa. es suchte Zuflucht. Die hat sich jetzt gefunden.
Stoffel, das Open-Air-Festival des Stalburg Theaters, ist in alter Pracht zurück – mit der bewährten Mischung aus Livemusik und Kabarett im Günthersburgpark.
Hein Heckroth muss die Leute geradezu umgehauen haben mit seinen Bühnenbildern. Die Oper Frankfurt erinnert an den Hessen, der für „Die roten Schuhe“ schon 1949 einen Oscar bekommen hat.
Gegendemonstranten wollen den Aufzug Rechtsradikaler in der Mainzer Innenstadt behindern.
Der Tour-Veranstalter ASO hat allein 70 Akkreditierungen für die Produktionsfirma ausgestellt, die so exklusiven Zugang zu den Fahrern erhält. Das gefällt nicht jedem.
„Der Mann ohne Vergangenheit“ als Bühnenfest: Mit Spielfreude und einem begeisternden Ensemble bringt Regisseur K.D. Schmidt den Film von Ari Kaurismäki auf die Bühne des Staatstheaters Mainz.
Er wollte den Islam modernisieren und die Moderne islamisieren: Gudrun Krämer legt eine exzellente Biographie des Begründers der Muslimbruderschaft Hasan al-Banna vor.
Mit der Opernnacht am Dom geht für das Philharmonische Staatsorchester in Mainz die Spielzeit zu Ende. Ausnahmsweise ist das bereits ausverkaufte Abschlusskonzert aber an einem anderen Ort zu erleben – weil auch Fußballfans in der Innenstadt feiern wollen.
1992 wurde Louis Schweitzer an die Spitze von Renault berufen – und blieb es mit 13 Jahren so lange wie kein anderer Präsident-Generaldirektor vor ihm.
Bewegungserfindungen von höchster Dramatik und schönster Selbstverständlichkeit: Hans van Manen, der große Neoklassiker unter den Choreographen, wird geliebt und bewundert wie wohl kein Zweiter. An diesem Montag feiert er seinen neunzigsten Geburtstag.
Zustand der Justiz +++ Antisemitisches Relief an der Marienkirche in Wittenberg +++ Mitgliederrückgang der Kirchen +++ "Alkestis" in Epidaurus +++ Machtmissbrauch in der Autoindustrie
Erst kommen die Wissenschaftler zu ihm nach Pompeji, dann die Teenager und zuletzt der Staatsanwalt: Ein Tag mit dem Archäologen Gabriel Zuchtriegel, dem Direktor der wichtigsten Ausgrabungsstätte Italiens.
Während Ukrainer sterben, sehen sich Russen, sogar Oppositionelle, Künstler und Intellektuelle als Hauptopfer des Regimes. Über die Mitverantwortung der russischen Gesellschaft.
Desmond Richardson war Solotänzer beim Frankfurt Ballett. Nun kehrt er mit seinem eigenen Ensemble, dem Complexions Contemporary Ballet, zurück an den Main.
Fünfzehn Millionen Jahre lang geradeaus gerannt: Ein kluges Pferd weiß genau, warum es bei seiner Überlebensstrategie bleibt. Es ist das einzige Fluchttier unter den Haustieren. Auch diesen Umstand hat sich der Mensch zunutze gemacht.
Beim Konzert „Osthang klingt“ bieten die Kinder- und Jugendchöre des Staatstheaters Darmstadt ihr Können dar. Mitmachen können alle jungen Sänger, die Spaß an der Musik haben.
Der Filmregisseur Klaus Lemke ist im Alter von 81 Jahren gestorben.
Nach einem euphorisch begrüßten Semesterbeginn drehen sich die Gedanken von Studierenden ob mit oder ohne Bafög zunehmend um eines: Geld. Es wird immer schwieriger, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Wagen sich weitere Kandidaten für die Johnson-Nachfolge aus der Deckung? Wie gut sind Banken gegen Klimarisiken gewappnet? Und: Die DFB-Frauen starten gegen einen schwierigen Gegner in die EM.
Ist das jetzt Blut oder Tomatensoße? Scott Thornleys Ermittlerteam macht sich Gedanken über Kunst und Metakunst. Nennenswerte Erkenntnisse kommen dabei zwar nicht heraus. Dafür ist die Gewalt umso schockierender.
Die neue Omikron-Subvariante stellt Chinas Null-Covid-Strategie infrage. In Peking sollen nun nur noch Geimpfte Zugang zu bestimmten Orten haben – viele betrachten das als Impfpflicht durch die Hintertür.
Im Herbst ist Frankfurt zum ersten Mal Gastgeber des Festivals Politik im Freien Theater. Das bunte und vielfältige Programm lockt Theaterfreunde und solche, die es werden wollen.
Keine Drag Queen ist in Deutschland so bekannt wie Olivia Jones. Im Stil-Fragebogen verrät sie, ob sie noch in ihr rotes Lackkleid aus den Achtzigern passt und wieso sie keinen Führerschein hat.
Auch die berühmte Kollegin Atwood ist der Meinung, dass Margaret Laurence die beste Romanautorin ihres Landes ist. Nun erscheint auf Deutsch „Eine Laune Gottes“.
An der Waadtländer Riviera passt alles zusammen: die Alpen, der See, der Wein, die Kunst und der Schnee im Mai, der gar kein Schnee ist.
Zehntausend Sitzplätze am Rand der Peloponnes: Johan Simons inszeniert Euripides im antiken Theater des Asklepios und bringt die todgeweihte Alkestis zum Tanzen.
Marina Abramović in Essen: Die Performance-Künstlerin übernimmt zum Wintersemester 2022/23 die erste Pina Bausch Professur an der Folkwang Universität der Künste.
Die Angst des Diktators vor der Jugend: Der ukrainische Regisseur Andriy Zholdak inszeniert in Freiburg „Macbeth“ von Giuseppe Verdi und spricht über den Bezug des Stückes zu Russlands Angriffskrieg.
Russische Musik in Zeiten des Krieges: Fünf Intendanten denken über das Grenzwertproblem von Solidarität und Kunstfreiheit, über Gesinnungsprüfungen und die Zukunft von Anna Netrebko nach.
Die Marke Fortuny wird 100 Jahre nach Gründung ihrer Textilfabrik in Venedig wiederbelebt. Auch ihre berühmten Plisseekleider, die schon Sarah Bernhardt liebte, sollen wieder flattern.
Sainz bahnt sich „seinen Weg durch den Tumult“ und sichert sich in einem chaotischen Grand Prix seinen ersten Sieg. Der „Horror-Salto“ von Zhou überschattet Rennen und Reaktionen.
Völlig losgelöst: René Pollesch inszeniert am Deutschen Theater Berlin „Liebe, einfach außerirdisch“. Das ist bestes Theater, das kunstvoll die Frage aufwirft, was Sein ist und was Schein.
Er hat Claus Peymann nach Frankfurt geholt, um Handkes „Publikumsbeschimpfung“ zu inszenieren und einen Theaterverlag gegründet, der bis heute erfolgreich ist: Karlheinz Braun wird 90 Jahre alt.