Doch beide von Rembrandt?
Für einen britischen Privatsammler könnte ein Traum wahr werden: Ein als Kopie eines Gemäldes von Rembrandt abqualifiziertes Ölbild wird von einem Experten in Chicago wieder dem Meister selbst zugeordnet.
Aus Familienbesitz in den Auktionssaal und weiter ins Museum: Jan Davidszoon de Heems wiederentdecktes Blumenstillleben, das voriges Jahr bei Lempertz in Köln versteigert wurde, kommt nach Los Angeles.
Für einen britischen Privatsammler könnte ein Traum wahr werden: Ein als Kopie eines Gemäldes von Rembrandt abqualifiziertes Ölbild wird von einem Experten in Chicago wieder dem Meister selbst zugeordnet.
Das Frankfurter Städel ist eines der erfolgreichsten Museen in Deutschland. Was macht es anders als andere? Direktor Philipp Demandt spricht auf dem F.A.Z.-Kongress über die Bedeutung des Ortes – und die Rolle von Eintrittspreisen.
Willkommen zur nutzlosen Moralstunde: Im Den Haager Mauritshuis spürt der Gastkurator Simon Schama der Beziehung von Menschen und Vögeln nach.
Das Beste, was Hunderte Kunst- und Antiquitätenhändler zu bieten haben: Die Messe TEFAF in Maastricht ist ein opulentes Kontrastprogramm zur Lage der Welt. Ganz ohne Herausforderungen bleibt aber auch dieses Refugium käuflicher Kultiviertheit nicht.
Massenhafte Vervielfältigung sollte Kunst demokratisieren. Stattdessen führte sie zu regressiven Rezeptionsformen. Der Kunsthistoriker Joseph Imorde seziert, wie aus Emanzipation Empfindsamkeit wurde.
Viele Wertpapiere werden fernab der offiziellen Märkte gekauft und verkauft, an sogenannten Dark Pools. Das muss gar nicht schlecht sein.
Das Frankfurter Städel Museum will sich in Zukunft durch ein Grundstockvermögen von hundert Millionen Euro finanzieren. Dieses „Endowment“ nach amerikanischem Vorbild soll es unabhängig machen.
Das meistbesuchte Museum der Welt steckt in einer akuten Krise: Es wird ausgequetscht und kaputtgespart. Aber auch um große Berliner Museen von Rang steht es nicht besser.
Bundeskanzler Merz ist zu Gast im Oval Office. Zwischen Iran- und Ukrainekrieg könnte der Besuch zum Balanceakt werden. Außerdem: Der Wehrbeauftragte legt seinen Jahresbericht vor. Und: Neuer Rembrandt in Amsterdam. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Seit 1968 hat die Rembrandt-Forschung die Zahl der früher als vom Meister stammenden Werke durch Abschreibungen drastisch reduziert. Jetzt aber ist ein Gemälde Rembrandt wieder zugeschrieben worden.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Gerhard Richter in Paris, Julius von Bismarck in Wien, Beckmann-Zeichnungen in Frankfurt: Diese 18 wichtigen Ausstellungen schließen in den kommenden vier Wochen.
Zwischen Mammon und Mäzenen: Im Wiener Gartenpalais Liechtenstein lässt eine Ausstellung die Entstehung des europäischen Kunstmarkts Revue passieren. Es ist eine Geschichte voller Leidenschaften.
Bestpreise für Michelangelo, Rembrandt und Artemisia Gentileschi lassen die Versteigerer in New York aufatmen – und in Italien kann man sich über den Ankauf eines berührenden Meisterwerks von Antonello da Messina freuen.
Die Partei ist ein großes Tier mit bösen Augen: Anna Seghers’ Liebesbriefe an László Radvanyi erscheinen aus dem Nachlass.
Tatsächlich, ein Michelangelo: Bei Christie's kommt eine bisher unbekannte Studie des Renaissance-Genies zur Auktion. Sotheby's dagegen kann sich mit Rembrandt schmücken und einer herausragenden Privatsammlung.
Keiner besitzt so viele Rembrandts wie Thomas S. Kaplan. Nun trennt er sich bei Sotheby’s in New York von seinem ersten Werk des Barockkünstlers. Die Zeichnung eines jungen Löwen könnte Rekorde brechen – für den Tierschutz.
Nirgendwo wird so viel Geld bei Kunstauktionen umgesetzt wie in New York. Doch in London spielten die Versteigerer zuletzt eigene Stärken aus: mit Alten Meistern, einer privaten Spitzensammlung und Werken aus Asien.
Cézannes Spätwerk in der Fondation Beyeler in Basel, Surrealismus im Museum Scharf-Gerstenberg in Berlin und der Maler Karl Hofer ist in Halle zu entdecken: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Was frühere Jahrhunderte in diesem Herrscher alles gesehen und mit ihm ausgedrückt haben: Niklas Benders große literaturwissenschaftliche Studie zur Rezeption der biblischen Figur des Königs Saul.
Etliche touristische Angebote und Festivals in Hessen haben dieses Jahr runde Jubiläen und feiern sie mit besonderen Aktionen. Das ist eine gute Gelegenheit für Ausflüge, Konzertbesuche und Kurztrips.
Winterthur verblüfft mit seiner Museumslandschaft voller hochkarätiger europäischer Malerei. Sie ist ein Erbe der industriell geprägten Stadtgeschichte und zeigt mustergültig, wie Wohlstand in Kunstsinn münden kann.
Auf der Wand hinter dem Maler zeichnet sich im Selbstporträt in Kenwood House ein Anfang ab, der in demselben Augenblick spurlos verschwindet, die unstabilste und gleichzeitig die stabilste Fläche: Über das Geistige in der Kunst Rembrandts.
Schwarze Perspektiven auf Europas Kunst und Politik: Die Kunsthalle Gießen zeigt die erste deutsche Einzelausstellung von Roméo Mivekannin.
Ruisdael wurde „verbessert“, und die Ansicht des Doms entstand auf Kassenbuchpapier: Forscher haben niederländische Zeichnungen im Kölner Wallraf-Richartz-Museum untersucht. Eine Ausstellung zeigt, was sie herausfanden.
León Bonnat war der Porträtist der französischen Dritten Republik. Nun hat das ihm gewidmete Musée Bonnat-Helleu wiedereröffnet. Seine Sammlung würde jede Hauptstadt schmücken.
Wir sahen 2025 nicht nur Katastrophen und Tragisches, sondern auch Komisches und Abseitiges. Hier stellen unsere Bildredakteure ihre „Bilder des Jahres“ vor.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Drachen in Darmstadt, Rembrandt in Kassel, „Blaue Reiterinnen“ in Wiesbaden: Das Programm der Ausstellungshäuser und Museen in Hessen für das Jahr 2026 bietet einige Höhepunkte.
In Musik und Malerei wird die christliche Botschaft immer wieder neu lebendig. Was könnte das für die Kirchen heißen?
Seit bald dreißig Jahren ist die Forschung einem Maler auf der Spur, der so gut wie der Meister war, aber ein Phantom blieb. Eine Schau in Leiden will das nun ändern und stellt eine gewagte These auf.
Seit fünfzig Jahren steht Henrik Hanstein an der Spitze des Kölner Auktionshauses Lempertz. Im Gespräch blickt er auf seine Anfänge in dem Familienunternehmen zurück und verrät, mit welchen Losen er feiert.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Das Auktionshaus Koller in Zürich versteigert bald wieder Werke der Moderne und Schweizer Kunst. Zwei Leoparden von Rembrandt Bugatti zeugen davon, wie genau der Bildhauer wilde Tiere studierte.
Eine Bettszene ganz ohne mythologische Verkleidung: In München wird eine seltene Radierung von Rembrandt versteigert. Dazu passt Spitzwegs Bild eines katholischen Priesters am „Verbotenen Weg“.