Hertha und die Detektive
Der Berliner Bundesligaklub fordert von seinem Investor Lars Windhorst eine Stellungnahme in der verworrenen Spionageaffäre. Wie auch immer sie ausfällt: Die Beziehungen sind zerrüttet.
Der Berliner Bundesligaklub fordert von seinem Investor Lars Windhorst eine Stellungnahme in der verworrenen Spionageaffäre. Wie auch immer sie ausfällt: Die Beziehungen sind zerrüttet.
Und wenn sie niemand fotografieren will, dann fotografieren sie sich halt selber: Prominente helfen beim Marketing auf der Pariser Fashion Week. So arbeitet die Modewelt hart an ihrer Selbstabschaffung – jedenfalls als Kunstform.
Maria Riva, die einzige Tochter von Marlene Dietrich, wuchs im Schatten der Diva auf. Heute, mit 97 Jahren, hat sie für vieles im Leben ihrer Mutter Verständnis. Aber nicht für alles.
Unter dem Eindruck drohender Energienot schalten Kommunen das Licht ab. Das ist zu einfach gedacht, meint Helmut Bien, Vater des Lichtfestivals Luminale. Er warnt vor einem Widerstandsmodus der Menschen.
Wie neue Führung in Theatern aussehen kann, zeigen in Hessen zwei Beispiele. Das Landestheater Marburg und nun auch der Frankfurter Mousonturm. Das Ergebnis sind doppelt durchdachte Entscheidungen.
Der Saal tobt, wenn der Dichter singt: Der ukrainische Autor Serhij Zhadan liest in Frankfurt und begeistert mit seiner Band Zhadan i Sobaky im Haus am Dom.
Und nun? Von Peymann zu Karmakar: Der Schauspieler Manfred Zapatka hat in München sein Publikum herausgefordert und verführt. Heute wird er achtzig Jahre alt.
Herausragend in jeder Hinsicht: Die Pianistin Aki Takase und ihre Band Japanic begeistern in Rüsselsheim und geben einen Vorgeschmack aufs neue Album.
Auf dem Gelände einer ehemaligen Seilerei entsteht ein Ort des Austauschs für Kunst und Kultur. Die Betreiber haben große Pläne in Sachsenhausen.
Was verursacht den Zuschauerschwund der Theater? An mangelnder Innovation scheint es nicht zu liegen, doch zu viele neue Stücke bleiben Eintagsfliegen.
Am 6. Oktober startet Lucas, das Internationale Festival für junge Filmfans. Das Programm zeigt cineastische Vielfalt jenseits des Mainstreams.
Theater will stören. Verhindern Warnungen, dass sich jemand aus der Komfortzone herausbewegt und neue Erfahrungen macht?
Das Festival „Politik im freien Theater“ hat mit einer großen Einladung begonnen. Nun kann sich ganz Frankfurt durch 200 Veranstaltungen bewegen.
Das Frankfurter Festival Textland stellt eine neue, polyphone deutschsprachige Literaturszene vor, die das Thema Macht literarisch und performativ ergründet.
Heute vor 100 Jahren wurden an den Münchner Kammerspielen Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ uraufgeführt. Erinnerung an ein unerhört wildes Stück.
Russland rekrutiert Zivilisten für den Ukrainekrieg. Die entlegenen und verarmten Regionen trifft es besonders hart. Die hochgerüsteten Ordnungshüter gehen brutal gegen Unwillige vor, doch dann werden die Soldaten oft unterversorgt an die Front geschickt. Ein Gastbeitrag.
Nachdem die Karfunkel-Preisverleihung 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wurden in diesem Jahr mehrere Auszeichnungen vergeben.
Ob beim Theater oder Staffellauf: Während der Europäischen Woche des Sports wird Kindern und Erwachsenen Bewegung nähergebracht. Besonders belebt geht es bei den Schulaktionstagen zu.
Bei Sky startet das Dokudrama „This England“. Es will mit der Corona-Politik des abgetretenen Premiers abrechnen. Und wird zu billigem Theater.
Soldat, Streikführer, Petrus: Die Figuren, die Franciszek Pieczka verkörpert hat, sind in die polnische Filmgeschichte eingegangen. Jetzt ist der Schauspieler gestorben.
Weil die große Schwester inzwischen ihre eigenen Wege geht, fühlt sich die jüngere Tochter unserer Autorin inzwischen wie ein Einzelkind.
Wolfgang Deichesels Klassiker „Bleiwe losse“ wird an der Frankfurter Volksbühne großartig inszeniert. Die in sechs Mundart-Szenen geschilderten „Hessischen Katastrophen“ sind nach wie vor aktuell - zumindest für die, die noch analog denken können.
Spiegel einer verfallenen Mediengesellschaft: Frankfurt, Stuttgart und Wien zeigen Henrik Ibsens „Ein Volksfeind“ als Parabel auf den Schrecken des Marktes, auf den Verrat in der Familie und auf die durchgedrehte Technologiegläubigkeit.
35 Jahre hat Martin Sonnabend am Städel gearbeitet. Seine Führungen und Erklärungen lieben Kollegen wie Besucher gleichermaßen. Nun hinterlässt er eine letzte große graphische Ausstellung – und geht in den Ruhestand.
Das hat man so noch kaum gesehen beim Frankfurter Theaterhaus: „Slow Motion – Roller Coaster“ ist ein Stück darüber, was Erwachsensein auch bedeutet.
Alt, nicht klug: Timofej Kuljabin inszeniert Tschechows „Platonow“ in Berlin
Brücken schlagen zu „Onkel Wanja“ und in die Freie Szene: Familien-Playback von Joana Tischkau und Weltschadenstheater von Thomas Köck am Schauspiel Frankfurt.
Wo die Straßen weder Teer noch Namen tragen: In Wellfleet auf Cape Cod finden Amerikas Denker noch immer Ruhe und Inspiration – in den schönsten Sommerhäusern der Ostküste.
Das Schauspiel Frankfurt eröffnet die Saison mit „Onkel Wanja“, Premierenfeier und einer ganzen Serie von Aufführungen.
Dicht gedrängtes Programm, flankiert von gleich mehreren weiteren Festivals: „Politik im freien Theater“ mischt Frankfurt auf - auch außerhalb des Theaters.
Zwei Schauspielabende ohne Adrenalinkick: Das Pariser Odéon-Theater eröffnet die neue Saison mit dem Existenzstück „Zeit für Freude“ von Arne Lygre und einer dokumentarischen Recherche im Milieu humanitärer Hilfsorganisationen vom neuen Leiter des Festival d’Avignon.
Ortsjubiläum und Carl Zuckmayers Geburtstag werden in Rheinhessen gefeiert. Ein „Fest“ für sich sind die aussichtsreichen Weinbergsterrassen.
Die Mainzer Neustadt, die es seit 150 Jahren gibt, ist ein angesagtes Quartier – mit bemerkenswerter Geschichte. Am Wochenende wird das Jubiläum gefeiert.
Vor dem Hintergrund der drohenden Energiekrise plädieren Politiker für eine Renaissance der Handwäsche. Nicht jeder hält das allerdings für eine saubere Lösung. Ein Gespräch mit einem Putzlumpen.
Open air ist so gut wie vorbei - gut also, wenn Theater und Musik andere Räume finden, um dort zu spielen. Das ändert auch die Wahrnehmung.
Welche Rolle spielt das Theater in der Gesellschaft, und wie erreicht es sein Publikum? Diesen Fragen widmete sich eine Diskussionsrunde im Freien Schauspiel.