Für die Freunde der großen Oper
Beim Münchner „Tatort“ ist was los: Die Kommissare erinnern an lässige Zeiten und Franz Xaver Kroetz brilliert als bajuwarischer Lebemann. Außerdem kommt ständig ein neuer Kollege um die Ecke.
Beim Münchner „Tatort“ ist was los: Die Kommissare erinnern an lässige Zeiten und Franz Xaver Kroetz brilliert als bajuwarischer Lebemann. Außerdem kommt ständig ein neuer Kollege um die Ecke.
Im Wilhelmshavener „Tatort“ operieren Verbrecher rund um den Tiefseehafen. Das offene Ende verlangt nach Fortsetzung. Im internationalen Krimi ist das längst üblich. Zieht der „Tatort“ nach?
Wie konnte man den „Tatort“ aus Luzern nur als Blindgänger bezeichnen? Die neue Folge besticht trotz heftiger Schlachten im Geschlechterkrieg mit gelassenem Realismus. Und die „Hippie“-Bewegung kommt wirklich an ein Ende.
Der „Tatort“ hadert oft damit, zu jung sein zu wollen. Im Schweizer „Tatort“ aus Luzern hingegen hadert der Kommissar damit, nicht mehr jung zu sein. Reto Flückiger ist bei all den Originalitätswettbewerben im „Tatort“ von heute ziemlich originell.
Lieber richtig überzeichnen, als sich an der Realität messen lassen: Der “Tatort“ aus Münster wird entschieden immer närrischer.
Der neue Kieler „Tatort“ hat ein hochkarätiges Ensemble und einen Whistleblower, der nach seltenen Erden schürft. Doch die Entschleunigung, die Borowski in diesem Fall zelebriert, führt in die Irre.
Erst sollte die Kommissarin des neuen Frankfurter „Tatorts“ Selma Jacobi heißen – benannt nach einer 1943 nach Theresienstadt deportierten Jüdin. Nun besinnt sich der Hessische Rundfunk eines Besseren.
Wir müssen über Fahri Yardim reden. Nicht nur, weil er Til Schweiger neulich im „Tatort“ fast die Schau gestohlen hat. Er ist im Fernsehen der Schauspieler der Stunde. Das macht ihn aber ein wenig skeptisch.
Die Kölner „Tatort“-Folge „Der Fall Reinhardt“entfaltet für einen Fernsehkrimi eine erstaunliche Kraft. Das liegt am schnörkellosen Drehbuch, an der sicheren Regie, aber ganz besonders an der Besetzung.
Kritik an der neuen Frankfurter Kommissarin: Die Inspiration für ihren Rollennamen holte sich Margarita Broich von einem Stolperstein.
Gleich acht von zwölf Auszeichnungen erhielt die ARD mit den Dritten Programmen und Arte bei den Grimme-Preisen 2014. Der Favorit „Unsere Mütter, unsere Väter“ ging leer aus. Besondere Ehrung wurde dem „Tatort“ zuteil.
Die ARD fährt mit den Krimis am Sonntag Monsterquoten ein. Dafür braucht sie Til Schweiger gar nicht.
Til Schweigers Action-„Tatort“ spaltet die Zuschauer: Einer schlägt als Alternativtitel „KeinKoksNasen“ vor, andere stört das Genuschel. Der offizielle ARD-Twitterer zählt Leichen.
Der Hamburger „Tatort“ mit Til Schweiger packt in fünf Minuten mehr Action, als andere Episoden in Jahren aufbieten. Mit Erfolg? Aber sicher. Weil in diesem Spiel nichts und niemand sicher ist.
Der am Sonntag gezeigte Bremer „Tatort“ um einen kriminellen Kurden-Clan hat ein reales Vorbild: Die Hälfte aller Mitglieder der „Miris“ ist polizeibekannt. Die Diskussion nach dem Fernsehkrimi kocht hoch.
Um Bremen steht es schlecht in diesem „Tatort“, denn die Polizei fürchtet sich vor den Verbrechern. Für die Zuschauer ist das gut, denn die hanseatische Malaise verwickelt die Kommissare in einen packenden Kampf an zwei Fronten.
Schauen Sie auch zu viel Fernsehen? Oder nicht? Normalerweise sagt die GfK-Quotenforschung, wer bei uns was wie lange sieht. Die Sender glauben daran. Wir nicht so ganz. Und haben darum selbst mal nachgefragt.
Die Artisten unter der Zirkuskuppel, ratlos: Im „Tatort. Zirkuskind“ wirkt Kommissarin Lena Odenthal so unterfordert wie noch nie. Tödlich ist hier vor allem die Langeweile.
Beim „Kino Kaffee“ zeigt der WDR, wer die Macht im Revier ist, wenn es um die Förderung des deutschen Films geht. Regisseure und Schauspieler müssen brav aufzeigen.
Der RBB hat ein neues Team für seinen „Tatort“ gefunden. Neben den beiden Ermittlern soll es eine dritte tragende Rolle geben - für die Hauptstadt.
Boris Aljinovic und Dominic Raacke steigen beim Berliner Tatort noch einmal gemeinsam in den Ring. Der Episode „Großer schwarzer Vogel“ sieht man an, warum das ihr letzter Auftritt ist.
Eigentlich ist Kommissarin Bönisch die Ruhige im Team. Im neuen Tatort aus Dortmund verliert sie die Fassung - weil ein Callboy auftaucht.
Ein Schwimmtrainer soll Kinder missbraucht haben, heißt es. Vermummte Gewalttäter schlagen ihn zusammen. Dann geht alles ganz schnell - zu schnell vor allem für die „Tatort“-Ermittler um Devid Striesows Kommissar Stellbrink.
Thomalla und Wuttke „gefeuert“? Davon könne keine Rede sein. Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi erklärt, warum der Mitteldeutsche Rundfunk seinen „Tatort“ rundum zu erneuern versucht.
Der MDR plant einen neuen Sachsen-„Tatort“ ohne Simone Thomalla und Martin Wuttke. Ob weiter in Leipzig ermittelt wird, ist noch offen. Klar ist nur: Für die jetzigen Kommissare wird es ein Abschied auf Raten.
Revolverspielchen mit der Langeweile: Im Tatort „Todesspiel“ herrscht Dekadenz am Bodensee. Eine Gruppe von Dreißigjährigen feiert, bis die Spurensicherung kommt.
Die ARD zeigt zwei dramatische „Tatorte“ hintereinander. Das sorgt für einen nervenaufreibenden Abend - und ist Trauerarbeit. Denn in Köln und Frankfurt geht etwas zu Ende, auf die harte Tour.
Vom Steward zum „Traumschiff“-Kapitän: Sascha Hehn beerbt Siegfried Rauch am Steuer des einstigen ZDF-Quotengaranten. Aber von voller Fahrt voraus kann jetzt nicht mehr die Rede sein.
These: Grübler sind die besseren Kommissare und Psychopathen die besseren Täter. Gelingt dem jüngsten Borowski-Tatort aus Kiel der Beweis?
Solide Teufelei mit Zahlenspielerei: Im neuen Münchner „Tatort“ sind die Spuren des Bösen gar nicht so schwer zu ermitteln. Es ist Batics und Leitmayrs sechsundsechzigster Fall.
Wenn Tukur seinen LKA-Ermittler Murot als Clown und Uwe Bohm den Messerwerfer spielen will, was kommt dabei heraus? Ulrich Tukurs dritter Hessen-„Tatort“ ist ein großer Zirkus. Nicht schwindelfrei.
Jetzt bekommt auch noch Heike Makatsch einen „Tatort“. Wo soll das mit der erfolgreichen Krimireihe der ARD noch hinführen? Was kommt als Nächstes? Wir hätten da ein paar Vorschläge.
Der SWR plant einen „Event-,Tatort`“ und sichert sich dafür eine prominente Besetzung. Angesiedelt wird der Film in Freiburg. Ist das eine Wiedergutmachung?
Das Leben des Kommissars Bootz ist anstrengend. Wie erleichternd könnte das Geständnis eines Mädchens sein, doch der Ermittler zweifelt - kein Wunder bei dieser Tatort-Geschichte.
Die ARD feiert in München im kleinen Kreis. Der Programmchef zitiert laufend Dieter Hildebrandt, das Gabriel-Interview im ZDF ist ein heißes Thema. Und für einen umstrittenen „Tatort“ sieht es gar nicht gut aus. Angeblich wegen der SPD.
Im ersten NDR-Tatort mit Wotan Wilke Möhring gab es wenig Luft nach oben. Beim zweiten Einsatz als Kommissar Falke verirrt er sich nun auf Langeoog und in sparsamen Dialogen.