Enttäuschungen und Überraschungen
Die Langläuferinnen werden Staffel-Achte, die Eisschnellläuferinnen Fünfte. Aber es gibt auch deutsche Lichtblicke auf dem Eis. Und in Paris tanzen die Favoriten zum Sieg. Wintersport kompakt am Sonntag.
Die Langläuferinnen werden Staffel-Achte, die Eisschnellläuferinnen Fünfte. Aber es gibt auch deutsche Lichtblicke auf dem Eis. Und in Paris tanzen die Favoriten zum Sieg. Wintersport kompakt am Sonntag.
Im Düsseldorfer Schauspielhaus treffen sich allmonatlich neu Zugezogene zum Gespräch über die Stadt. Derart ungezwungene Liebeserklärungen hat sie lange nicht mehr vernommen.
Was heißt das: Technokrat? Sie möchten gerne Nicht-Politiker sein. Oder dafür gehalten werden. Doch wer Politik treibt, ist am Ende immer - Politiker.
Sechs Jahre hat Kate Bush darüber gebrütet, wie viele Bedeutungen „Schnee“ hat; jetzt präsentiert sie, musikalisch ansprechend, die Lösung: sehr viele.
Was hat BMW mit Husqvarna vor? Die neue Nuda 900 zeigt es - mit italienischem Design und deutscher Technik. Mit ihr soll Husqvarna aufblühen, wie es Mini bei den Automobilen getan hat.
Eine rechtsextremistische Band hat schon 2010 die Morde der Thüringer Terroristen als Erfolge ihrer Szene gefeiert. War das Wichtigtuerei? Oder wussten die Neonazis mehr als die Ermittler?
Der Kia Picanto ist frei von Aggressionen, aber cool gezeichnet sowie prall gefüllt mit Zeitgeist und den Dingen eines pragmatischen Lebens. Ein bisserl Freude ist auch dabei.
Ein deutsches Crossover-Quartett unterstützt eine Schule in Chile. Die Musikerinnen spielen vor Publikum, üben mit Kindern aus dem Armenviertel und haben selbst richtig Spaß daran.
Musicaldarstellerinnen arbeiten hart für ihren Traum. Untereinander sind sie aber hilfsbereite Konkurrenten.
Omer Fast umspielt mit seinen Filmen die Grenze von Dokumentation und Narration. Der Kölnische Kunstverein zeigt seine jüngsten Gratwanderungen.
Tanz auf Zuruf und eine Modenschau mit Kostümen alter Stücke: Die Forsythe Company zeigt „The Returns“ im Bockenheimer Depot.
Sieben Museen in ganz Italien geben eine monumentale Übersicht über die Arte Povera - eine Kunst, die stören wollte. Und wo die Werke durchdacht sind, tun sie das nachhaltig.
War Edgar Degas ein verhinderter Fotograf? Das behauptet eine Schau in der Londoner Royal Academy. Sie erliegt einem altbekannten Irrtum.
Nachdenkliche Depressionsballade für drei Stimmen: In Jan Böttchers „Das Lied vom Tun und Lassen“ kämpfen ein Musiklehrer und seine Schülerin gegen den Verlust der Jugend.
Nötig sind im Frankfurter Mousonturm frische Ansätze, über Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Ob es dafür noch mehr Jugendprojekte geben muss oder Festivals, wird sich weisen.
Max Ophüls hat in Deutschland vor seiner Flucht fünf Filme gedreht. Einer ist verschollen, nur einer der anderen auf DVD greifbar. Die Zeit ist reif für eine vollständige Edition.
Der Kritiker und Kunsthistoriker Karol Sienkiewicz schreibt für das polnische Kulturmagazin dwutygodnik.com. Im Juli hat er Paweł Althamer zu seinem Ausstellungsprojekt für das Deutsche Guggenheim interviewt.
Harte Urteile gegen die iranischen Filmemacher Panâhi, Rasoulof und andere zerstören Hoffnungen. Die Geschichte des Films in Iran aber ist insgesamt reicher und widersprüchlicher, als das Ausland weiß.
Das English Theatre Frankfurt produziert den Musical-Klassiker „Tommy“. Mit den Profis proben in London zwei hessische Kinder.
Brenner, früher Sehnsuchtsort auf dem Weg nach Italien, wehrt sich heute gegen die Bedeutungslosigkeit. Der Verkehr rauscht einfach vorüber.
Noch spielt der neue EZB-Präsident Mario Draghi auf Zeit, doch bald muss er Profil zeigen. Möglicherweise setzt er auf größere Distanz zur Politik.
„Alegria“ dürfte eine der erfolgreichsten Produktionen der Zirkusgeschichte sein. 6000 Mal ist die Show des „Cirque du Soleil“ bisher weltweit aufgeführt worden.
Die Welt steht auf dem Kopf: David Friedrich fliegt als jüngster Deutscher in der Weltspitze der Segelkunstflieger mit. Dabei hatte er früher sogar richtige Flugangst.
In Großbritannien war der Fernsehzweiteiler über den Untergang der „Laconia“ ein großer Triumph. Die deutsche Fassung, die das Erste nun zeigt, kann da nicht mithalten. Sie ist so zäh wie didaktisch.
Mit einer Gala wurde das Moskauer Bolschoi Theater nach sechsjähriger Renovierung wieder eröffnet. Das Großereignis geriet zu einem Staatsakt und stieß deshalb auch auf Kritik.
Bertrand Tavernier bringt in seiner „Prinzessin von Montpensier“ den Kostümfilm zum Leuchten. Dafür braucht er keine großen Ereignisse, sondern Gefühl.
Im November feiert das Tegernseer Tal Leonhardi. Nicht nur Pferd und Vieh, die Schutzbefohlenen des Heiligen, auch die Menschen sollen besonders schön aussehen.
Wenn man im Alterungsanzug künstlich vergreist in Deutschlands ältester Stadt unterwegs ist, hat man nicht nur Spaß, sondern auch Visionen. Denn man sieht die Zukunft.
Jeff Jarvis, einer der lautstärksten Apologeten des Netzes, hat ein Buch geschrieben, das alle Denkfehler und Eitelkeiten der Internetintellektuellen wie im Brennglas zeigt. Warum wir diesen Typus des Halbgebildeten fürchten müssen.
Statt eines Gesprächs nur Verlautbarung: Peer Steinbrück und Helmut Schmidt liefern im Sonntagstalk ein politisches Pas de deux, und Günther Jauch souffliert.
Die „Occupy“-Proteste nach amerikanischem Vorbild gehen weiter: Rund 4000 Menschen ziehen zum Gebäude der Europäischen Zentralbank. Dabei sammeln Aktivisten auch Spenden.
Keine andere jüdische Gemeinschaft auf der Welt wächst so schnell wie die in Berlin. In der Hauptstadt erfahren Juden Gefühle der Fremdheit - und finden ein Stück Heimat.