Ein Klavier, ein Klavier!
Zum zweihundertsten Geburtstag von Franz Liszt kann man sich kaum retten vor neuen Einspielungen der immergleichen Hits. Doch es lassen sich auch Perlen finden.
Zum zweihundertsten Geburtstag von Franz Liszt kann man sich kaum retten vor neuen Einspielungen der immergleichen Hits. Doch es lassen sich auch Perlen finden.
Gefangene aus der JVA Preungesheim spielen in einer Adaption der Oper „Carmen“ mit.
In Jordanien stößt man überall auf die architektonischen Hinterlassenschaften der verschiedenen Zivilisationen, die die Geschichte des Landes geschrieben haben.
Jordanien liegt seit jeher mitten im Geschehen und war als geographischer Schnittpunkt zwischen Asien, Afrika und Europa seit Beginn der Zivilisationen sehr wichtig.
Qatar kennt keine Krise, schon gar keine finanzielle. Geld ist in diesem Muster-Emirat am Golf im Überfluss vorhanden und der Glaube an eine goldene Zukunft erst recht.
Im Mai rückt Jürgen Fitschen an die Spitze der Deutschen Bank. Vor Offenbacher Unternehmern gab er sich nun so, wie sich viele einen Banker wünschen.
Der dritte Weltmeistertitel ist Vergangenheit. Jetzt müssen Aljona Savchenko und Robin Szolkowy den Hunger ihrer Fans abermals stillen. Sie spielen Engel und Dämon.
Pedro Almodóvars Film „Die Haut, in der ich wohne“ erzählt in Märchenfarben eine abseitige Geschichte. Antonia Banderas spielt einen Chirurgen, der für die Wiederherstellung seiner verstorbenen Frau vor nichts zurückschreckt.
Rund 100 Demonstranten der „Occupy“-Bewegung lagern seit Samstag vor der EZB. Die Stimmung im Camp ist gut, die Suppe heiß - und Hilfe kommt von unerwarteter Seite.
Peter Altmaier bekennt sich zur digitalen Welt. Aber das Verhalten der etablierten Parteien ist unverantwortlich. Unsere Freiheit wird massiv bedroht. Macht Schluss mit der Geheimniskrämerei! Eine Replik.
Fortschritt gibt es bei ihm nicht, dafür Schutz- und Warteräume im Vakuum. Der Regisseur und Traumhelfer Christoph Marthaler wird heute sechzig Jahre alt.
Der tückischste Rauchproduzent Europas ist jetzt auch noch Ehrengast der Frankfurter Buchmesse: Zeit für eine unsachliche Betrachtung isländischer Lebensrealität.
Degenfechter Jörg Fiedler kämpft bei der WM in Catania um die Medaillen. Dabei wird er auf Gegner treffen, die auf Rosen gebettet sind. Die Italiener lassen sich die WM einiges kosten.
Auf der Drehscheibe hampeln, über Mandys Leopardenkleid lästern: eine Disconacht.
Statt Türsteher prüfte ein Portier Krawatte und Petticoat. Vor 50 Jahren gab es in Aachen die erste Diskothek, in der Platten aufgelegt wurden.
Wenn die arabische Revolution scheitert, wird der Maghreb, die Sahelzone, der Nahe und der Mittlere Osten zu einem neuen Irak. Dem Umbruch zum Erfolg zu verhelfen ist unser aller Aufgabe.
Bosch hat einen Audi A5 Quattro so umgebaut, dass an die Stelle des Verbrennungsmotors vier Elektromotoren treten. Mittels Tastendruck lässt sich ein längerer oder kürzerer Radstand simulieren.
Seelenzustand hinter Gitterstäben: Das Frankfurter Städel zeigt das Spätwerk von Max Beckmann, das er im amerikanischen Exil schuf. Keine Spur von Alterskitsch.
Und wenn Michelangelo der Einladung des Sultans damals gefolgt wäre? Mathias Énard schickt den Bildhauer auf die verpasste Reise nach Konstantinopel und schreibt ein kleines, feines Buch über die manipulative Kraft der Geschichten.
Fast gleichzeitig erscheinen vier neue Übersetzungen des „Großen Gatsby“. F. Scott Fitzgeralds Werk ist der Roman unseres materialistischen Zeitalters.
Günter Schwaigers Filmporträt der Party-Insel Ibiza sieht man anders, wenn man mitgefeiert hat. Ein Selbstversuch unter Bummbedingungen.
Justiz- und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hält an seinem Ziel fest, an hessischen Schulen Islamunterricht einzuführen. Dabei stütze er sich auf die Koalitionsvereinbarung mit der CDU.
Einstein hielt die Fernwirkung zwischen Elektronen für „spukhaft“. Ein genaueres Verständnis dieser Verschränkung, ist auf der dem Weg zu einem Quantencomputer unerlässlich.
Die Merce Cunningham Dance Company löst sich auf. Zuvor betanzt das Ensemble mit einer „Legacy Tour“ die Welt. Ein letzter Deutschland-Auftritt zeigt, was wir verlieren.
Meist stellt sie unnahbare oder leise Charaktere dar. An der Ermittlerin, die sie im „Tatort“ spielt, genießt Nina Kunzendorf die Abwechslung.
Haus M/H in Ettlingen protzt nicht. Der Neubau tritt zur Straße hin zurückhaltend auf, gibt sich aber dennoch selbstbewusst. Für seine Bewohner ist er maßgeschneidert und bietet viel Platz für das gemeinsame Familienleben aber auch den eigenen Freiraum.
Es gibt Bauten, die sorgen in ihrer Umgebung für Wirbel, obwohl sie nicht aus der Reihe tanzen. Miriam Mann, Axel Heyd und ihre beiden Kinder bewohnen so ein Haus. Schlank steht es zwischen seinen Nachbarn und trägt wie sie ein symmetrisches Giebeldach.
bie. KRONBERG. Das zehnte Cello-Festival, das am Donnerstag begonnen hat, beschränkt sich nicht auf die Konzert- und Workshopsäle. Für Montag, den Tag der Deutschen Einheit, lädt die Kronberg Academy zu vielfältigen öffentlichen Veranstaltungen und schickt die Musiker auch auf die Straße.
Werthers Echte: Leslie Feist zeigt, warum sie weder das Überkandidelte noch das Ranschmeißerische nötig hat - sie liest einfach singend die Zeichen der Natur.
Ein Rundbild erweckt in Berlin das antike Pergamon zu neuem Leben: Das Pergamonmuseum öffnet mit neuem Bestand einen atemberaubenden Blick auf die griechische Metropole.
Mit geklauten Tanzkapellenklamotten und entführtem Streichquartett hatten die Krachkunstkrakeeler von Trail of Dead sich in die Spelunke am Abgrund geschlichen, um Leslie Feist bei "The Bad in Each Other" zu begleiten - in einem Liebeswahnfilm von David Lynch.
In der Nacht geht ein Guss auf das Tal nieder, stundenlang, als ob der Himmel mitteilen will, dass alles gut wird. Am Morgen hat der Mais sich weiter in die Höhe gereckt. Die Halme des Getreides Teff wiegen sich graugrün schillernd in einer Brise.
Zu deren Begründung braucht man, was in Pascals Anspruch der Notwendigkeit anklingt, seit längerem aber als obsolet erscheint: Zur Ergänzung einer interkulturell gültigen, daher universalistischen Ethik bedarf es auch einer interkulturell überzeugenden, insofern universalistischen Anthropologie.