Der Messias kommt und macht viel Spaß
Wie einfach lässt sich das Ballett auf rosa Tutus und strenge Frisuren reduzieren. Der leichtfüßige Sprung über dieses Vorurteil hinweg lohnt. Dafür sind Schüler dieser Kunst der beste Beweis.
Opernball statt Fußball: Es scheint ganz so, als ob die Österreicher die Krise im Dreiviertel-Takt der Walzerseligkeit abwehren wollten.
Komponist, Unternehmer, Intellektueller, Pädagoge, Stratege des eigenen Ruhms: Georg Friedrich Händel war vieles in einem, und das ihm gewidmete Handbuch handelt von allen Facetten.
Fazzi Indecks, der 50 Jahre alte Familienvater, hat das Haus fast abbezahlt und will nun fürs Alter sparen. Er sollte sein Vermögen streuen und die Finger von Immobilien lassen.
Klassisches Technikspielzeug beflügelt Entdecker und ist auf dem Wunschzettel noch immer präsent: Gegen Modellbahnen und Experimentierkästen kommen digitale Bildschirmwelten kaum an.
Der italienische Blues-Sänger Zucchero Fornaciari gibt ein Konzert in der Frankfurter Festhalle.
Einerlei, wohin es frühe Italien-Besucher trieb, die Fotografen waren immer schon da gewesen. Eine Ausstellung in München.
Sozialmanager wie Martina Philp sorgen dafür, dass soziale Einrichtungen ihr Geld effizient einsetzen und ihre Leistungen optimal an den Mann bringen. Dafür müssen sie die Geschäftszahlen im Blick haben, Meetings absitzen und Mitarbeiter anleiten – und doch unterscheidet sich ihr Job von dem gewöhnlicher Manager.
Zwei Sterne für Hamburg: Alina Cojocaru und Carsten Jung begeistern in John Neumeiers überflüssig sentimentalem Ballett „Liliom" nach der Vorlage von Ferenc Molnár.
Während auf Münters Prozessionsbild von 1934 die Fahnen des Kaisers und der NSDAP wehen, hisst Grosz die amerikanische Flagge über „Zwei Nonnen in New York“ – beide im Angebot von Karl & Faber.
Das Militär schaltet den Strom ab, die Demonstranten bringen Fackeln mit: Junge Revolutionäre kämpfen gegen Assads Milizen. Sie haben Angst - aber geben nicht auf.
Eine Woche der Verbote: Jenny Elvers-Elbertzhagen darf ihren Familientanz nicht mehr praktizieren. Und Bushido muss sich abschminken, den niedlichen Musical-Drachen zu spielen.
Für Playboy Rolf Eden, über den jetzt ein herrlicher Dokumentarfilm ins Kino kommt, ist Spaß das Wichtigste. Ein Gespräch mit ihm über die Rolle seines Lebens: Rolf Eden.
Lars von Triers Drama „Melancholia“ hat den Europäischen Filmpreis gewonnen. Die Briten Tilda Swinton und Colin Firth sind als beste Schauspieler geehrt worden.
Wie Robin Williams einen neuen Blick aufs Leben lernte - und warum weniger manchmal mehr ist. Ein Treffen mit einem verliebten Filmkomiker in Beverly Hills.
Unter dem Deckmantel einer „Tatort“-Folge hat der Regisseur Justus von Dohnányi eine surreale Dorfkomödie in Szene gesetzt. Darf man das?
Die SPD zieht vor ihrem Bundesparteitag in Berlin mehr Interesse auf sich, als sie es selbst erhofft hatte. Das ist nicht nur ihr eigenes Verdienst.
Horst Altheimer ist seit 25 Jahren HIV-positiv. Der 71 Jahre alte Mann hat sich weder von der Krankheit unterkriegen lassen noch seine Lebensfreude verloren.
Wer steckt hinter dem Gesicht auf den Masken der Occupy- Bewegung? Es ist der Rebell Guy Fawkes aus Yorkshire, einer wilden Gegend, die schon immer, aber längst nicht nur Sturköpfe hervorgebracht hat.
Mit entwaffnender Anmut schaut Therese von Tettenborn aus Joseph Stielers Gemälde. Dabei ist sie ist nicht die einzige Schöne in der Offerte von Neumeister mit Alter Kunst.
Der britische Filmemacher und Opernregisseur Ken Russell hat die Zurückhaltung seiner Landsleute lebenslang provoziert. Jetzt ist er im Alter von 84 Jahren gestorben.
Josh Weil rettet die Novelle, Siegfried Lenz feiert Maskenball am Meer, Robert Harris hat keine Angst vor Geld, und Mircea Cartarescu verschenkt Wundertüten: Die F.A.Z.-Adventsromane.
Sucht man in Oslo nach Spuren von Edvard Munch, wird es einem nicht leichtgemacht. Doch langsam beginnt die Stadt, sich ihres berühmten Sohnes zu erinnern.
Der junge Amerikaner Josh Weil erzählt von einem alten Mann, der lieber an einem Traktor tüftelt, als sein Leben zu reparieren. Sein unscheinbares, kleines Buch stellt uns große Fragen.
Niemand konnte so tückisch, selbstzufrieden und mörderisch grinsen wie Georg Kreisler, wenn er am Flügel den deutsch-österreichischen Spießer mit Abitur spielte. Doch er war ein Anstandsvergifter aus Humanität.
Einhundert Tage nach seinem Autounfall spielte Michael Kraus wieder Handball. Der hochbegabte Sonnyboy will endlich ein ernstzunehmender Sportler werden. Doch nun hat er sich wieder verletzt.
Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist tot. Der Neunundachtzigjährige starb am Dienstagmorgen nach einer schweren Infektion in einem Salzburger Krankenhaus.
Wer Trugbilder von Frauen entwirft, der muss damit rechnen, dass sie ihm ganz real werden: Victor Stoichita widmet sich Pygmalion und dessen vielen Nachfahren in der Kunst.
Thema diesmal: Phoney Reggae. Außerdem: Perlen aus des Autors Plattenschrank. Und, nun ja, Meat Loaf ...
Der Psychiater, der vier frühere Frankfurter Steuerfahnder für dauerhaft arbeitsunfähig erklärt hatte, hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe Gefälligkeitsgutachten erstellt.
Die Langläuferinnen werden Staffel-Achte, die Eisschnellläuferinnen Fünfte. Aber es gibt auch deutsche Lichtblicke auf dem Eis. Und in Paris tanzen die Favoriten zum Sieg. Wintersport kompakt am Sonntag.