Bisher hätte das in Cannes keine Chance gehabt
Gedrückte Stimmung, ausgefallene Partys, zwischendurch ein Gag und alles eine Nummer zu klein ohne die Amerikaner – aber der Protest der Frauen macht dieses Jahr in Cannes erinnerungswürdig.
Gedrückte Stimmung, ausgefallene Partys, zwischendurch ein Gag und alles eine Nummer zu klein ohne die Amerikaner – aber der Protest der Frauen macht dieses Jahr in Cannes erinnerungswürdig.
Natürlich sind die beiden älteren Herren eitel. Natürlich wissen sie das selber und machen sich darüber lustig. Entscheidend aber ist ihr genuines Interesse an den Menschen in diesem Land: „La Traversée“ von Romain Goupil in Cannes.
Die Prinzessin tanzt: Am Stuttgarter Schauspiel stürzt „Salome“ in den Abgrund. Und das durchaus gerechtfertigt, denn als gelungen kann man die Inszenierung kaum bezeichnen.
Groningen ist die Stadt in den Niederlanden mit der jüngsten Bevölkerung. Es hat die schönsten Einkaufsstraßen und die glücklichsten Bewohner. Nur gut, dass auch für Besucher einiges abfällt.
Das hätte Pina Bausch nicht gewollt: Ihr Tanztheater ergeht sich in bedeutungsleeren Hochstapeleien. Die Tänzer starren vor sich hin, ein Stück wird hier nicht aufgeführt. Was soll das?
Es dauert eine Weile, bis Vanessa Mai das Publikum in der Frankfurter Jahrhunderthalle wirklich mitreißt. Und dann ist auch schon alles vorbei.
Im Kindergarten in Maintal-Bischofsheim stehen die Fragen der Kinder im Mittelpunkt. Dafür haben die Erzieherinnen einen Preis bekommen. Und nicht nur dafür.
Seit Jahren schafft Teodor Currentzis es schon, die Klassik-Szene in Atem zu halten. Nun beschließt der Dirigent die ihm gewidmete „Fokus“-Reihe in der Alten Oper mit einem Rameau-Programm.
Alexander Zorniger hat die Bundesliga hinter sich gelassen und Brøndby IF wiederbelebt. Im kleinen Königreich Dänemark erfährt der Trainer eine ganz besondere Wertschätzung.
Schriftsteller halten das Büro für einen grausamen Ort: Im Roman ist entweder die Arbeit dröge, oder die Kollegen sind böse. So macht Literatur Spaß.
Das berühmteste Bild zum Reich des Grünen wurde vor fünfhundert Jahren gemalt. Was Hieronymus Bosch sich bei dem Motiv gedacht hat, wird wohl nie geklärt. Aber man darf spekulieren.
Ein Gegenfestival ist die Quinzaine des Réalisateurs längst nicht mehr. Doch was bei der Vorstellung von Gaspar Noes neuem Film „Climax“ im unterirdisch gelegenen Theater geschah, war bestimmt auch noch im Festival-Palast zu hören.
Meghan gibt Harry nur noch gesundes Essen – und leidet unter den Folgen. Außerdem ging es in der Klatschpresse diese Woche um „attraktive“, „sympathische“, „hübsche“ und „temperamentvolle“ Blondinen.
Zeitloses in Flandern: Das Stimm-Festival Lunalia entdeckt unter Leitung von Jelle Dierickx die bezaubernde Stadt Mechelen und feiert den Gesang in all seinen Formen.
„This is America“ wurde in 24 Stunden zehn Millionen mal aufgerufen. Der amerikanische Künstler Childish Gambino zeigt in dem Video auf schockierende Weise eine Welt voll Waffengewalt und Rassismus: die Realität.
Nach jahrelangem Streit hat die amerikanische Sängerin Katy Perry ihrer Erzfeindin Taylor Swift eine versöhnliche Botschaft geschickt – auffällig ist der Zeitpunkt.
Die Israelin Netta übersteht das Halbfinale, ist aber nicht mehr die haushohe Favoritin. Mit dem Inhalt ihres Liedes „Toy“ hat das wenig zu tun, eher mit ihren Konkurrenten.
Im Hospiz eines Wallfahrtsorts im Odenwald wird viel getröstet, aber auch gelacht. Eine ehrenamtliche Helferin berichtet über ihre ganz besondere Arbeit.
Wer heute „1968“ sagt, meint damit die Studentenunruhen und das, was darauf folgte. Aber die meisten Menschen hörten Musik, schauten Filme, träumten von Autos und Rekorden. Ein Rückblick auf das, was die Welt im Mai vor fünfzig Jahren bewegte.
Ausverkaufter Saal und geballte Stimmung in der Stadthalle Offenbach. Denn Rapper Macklemore ist da und hat für „die beste Fanbase der Welt“ eine starke Performance im petto.
Ziemlich viel war diese Woche von Geld die Rede. Nicht nur in Oettingers Brüssel der Nettozahler und Alimentierten, nicht nur in Berlin beim Tanz um den Fetisch der schwarzen Null.
Der Einfluss der westlichen Welt lässt Mikrokulturen indigener Völker und Stämme ihre Traditionen aufgeben. Der Fotograf Günther Pfannmüller hat ihre Kultur in seinem Projekt „Auf der Suche nach Würde“ festgehalten.
Vorher müssen wir aber noch über den Weg zum Zusammenhalt streiten.
Mehr als 40 Museen, Galerien und andere Ausstellungsorte öffnen am 5. Mai von 19 bis 2 Uhr ihre Pforten in Frankfurt. Dabei gibt es allerhand Himmlisches zu entdecken. Wir verraten Ihnen, was sich wirklich lohnt.
Nach schwerer Krankheit ist Abi Ofarim am Freitag in seiner Wohnung in München-Schwabing gestorben. Der Tänzer, Sänger, Gitarrist und Choreograph wurde in den sechziger Jahren international bekannt.
Am Staatstheater Darmstadt ist Samuel Koch in der vierten Spielzeit engagiert, jetzt ist er in seiner ersten Kino-Hauptrolle zu sehen. Ach ja, Rollstuhlfahrer ist er auch.
Babyschreie spiegeln den stammesgeschichtlichen Spracherwerb des Menschen. Das sagt Kathleen Wermke, sie hat eine halbe Million Laute von Säuglingen ausgewertet. Neue Folge unserer Reihe „Nerdalarm“.
Wenn Farbe menschlich wird und aus der Reihe tanzt: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe zeigt Sean Scully als malenden Gesellschaftsforscher.
Sportlich-elegant, kämpferisch und energisch: Lin Hwai-min erzählt beim Wolfsburger Movimentos-Festival von der Schönheit Formosas, seinem Heimatland Taiwan. Allein die Roboter machen das Stück ein bisschen leblos.
Die im Gazastreifen regierende Hamas tritt aktuell statt mit Dschihad-Parolen als Förderin von Kunst auf. In Zeltlagern am Grenzzaun wird gemalt und getanzt.
Sky will mit einer Serie punkten, die auf harte Realität setzt. In „Der Pass“ macht ein Serienmörder die Grenzregion zwischen Deutschland und Österreich unsicher. Ein Besuch am Set und die Meinung eines Experten.
Emma und Avtandil fühlten sich zueinander hingezogen. Sie hätten ein Paar werden können. Aber der Eiserne Vorhang gab ihnen keine Chance. Eine Reise in die Vergangenheit.
Der sommerliche April verabschiedet sich mit einem Knall: Nach heftigem Gewitter im Westen ist die Unwettergefahr zunächst vorbei – doch ganz trocken wird der Tanz in den Mai wohl nicht überall.
Warm anziehen: Der April verabschiedet sich im Westen des Landes mit heftigen Gewittern. In Nordrhein-Westfalen drohen Starkregen und Sturmböen.
In Hessen wird der Tanz in den Mai ein eher kühles Vergnügen. Die Temperaturen sinken bis auf 7 Grad - eine dicke Jacke sollte deshalb beim Feiern unter freiem Himmel zur Hand sein.
Marie Cresspahl will 1968 gegen den Vietnamkrieg protestieren. Doch dann kommt in Uwe Johnsons Roman "Jahrestage" alles anders. Sechsunddreißigste Wochenlektüre.