Damals, zur Zeit des Wählscheibentelefons
Das Tanztheater Wuppertal zeigt ein „Neues Stück II“ des norwegischen Choreographen Alan Lucien Øyen. Es löst sich von Pina Bausch – und landet bisweilen im Geschmacklosen und Albernen.
Das Tanztheater Wuppertal zeigt ein „Neues Stück II“ des norwegischen Choreographen Alan Lucien Øyen. Es löst sich von Pina Bausch – und landet bisweilen im Geschmacklosen und Albernen.
Wie verändert sich die Kunst, wenn Computer kreativ werden? Das NRW-Forum Düsseldorf widmet sich den Bilderwelten Künstlicher Intelligenz – und stellt nur mit wenigen Stücken existentielle Grundannahmen auf den Kopf.
Du krank? Itler kaputt? Ralf Rothmanns Roman „Der Gott jenes Sommers“ erzählt vom Ende des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und erstarrt dabei in Klischee und Konvention.
Während die AfD ihre übliche Choreographie aufs Parkett legt, tänzelt die konservative Union in diesen Tagen um sie herum. Und: Kommt die Kanzlerin ins Straucheln?
Im Internet versuchen Pädophile, Kinder zu Treffen zu bewegen: Sie geben sich in Chats und Foren als gleichaltrig aus – „Cybergrooming“ nennt sich das Phänomen. Die Verfolgung der Täter im Netz ist schwierig.
Zweifel am Ich und der Umwelt: Tim Plegges Ballett „Fake“ in Wiesbaden setzt sich mit der Krise der jugendlichen Identität – mit viel Haut und seelischer Entblößung.
Als Finale seiner Tanzperformance hat ein FBI-Agent in einer Bar in Denver ein Rückwärtssalto gemacht – dann löste sich ein Schuss aus seiner Waffe. Die Videoaufnahmen gingen schnell viral.
Dreckrock gegen die Algorithmisierung der Welt: Die Nerven, ein deutsche Band in den Fußstapfen von Tocotronic, möchte frei werden von allen Kategorien. Mit dem Album „Fake“ gelingt das aber noch nicht so ganz.
Ein Riesenteleskop, neueste Technik und ein physikalischer Glücksfall liefern den bislang schärfsten Blick auf ein Sternsystem, in dem sich eine Tragödie abspielt.
Demba Nabé verlieh seiner Gruppe Seeed stets diese gewisse Leichtigkeit. Am Donnerstag ist er im Alter von 46 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Musik und Heinrich Heine: Mit Begeisterung und Elan widmet sich Volker Rebell seinen Lebensthemen. Doch sein Glück fand die Radiolegende nur auf schwerem Weg.
Wer soll uns noch glauben? Russische Fragen an den doch nicht ermordeten Journalisten Arkadi Babtschenko, während der Regisseur Oleg Senzow im Straflager hungert.
Danger Dan ist kein typischer Rapper: Er prangert Sexismus und Frauenhass im Hiphop an. Im Interview spricht er über Geschlechterklischees und die Männerbranche Deutschrap – und erzählt, wie ihn die Geburt seiner Tochter beeinflusst hat.
Nach sechzehn Jahren verlässt der Dirigent Sir Simon Rattle die Berliner Philharmoniker. Mit seinem Abschied geht eine Ära zu Ende.
Denn wir wissen nicht, wie lang es uns noch gibt: Georgien feiert seine Republik, die vor hundert Jahren gegründet wurde. Ihr Untergang ist heute für viele ein Menetekel.
Sebastian Rudy wurde vor der EM noch aussortiert. Auch jetzt ist er ein Wackelkandidat. Im F.A.Z.-Interview spricht er über seine Chancen im DFB-Team, Toni Kroos und seinen künftigen Trainer Niko Kovac.
Offen für die Zukunft – und doch der Vergangenheit verhaftet: Zwischen sowjetischer Altlast und digitalem Aufbruch feiert Estland 100 Jahre Unabhängigkeit. In der Hauptstadt Tallinn ist der Übergang besonders offensichtlich. Ein Rundgang.
Monaco und der Formel 1 ging es immer um den Ego-Trip. Politik, Wirtschaft, selbst die Kultur schaute vorbei oder auf die schärfsten Kurven. Und nun? Es hat sich etwas geändert.
Von dem einen Tanz zum andern: Der neue Ballettabend an der Pariser Oper, einer der wichtigsten Institutionen dieser Kunst, zeigt eine Tendenz, die geeignet ist, uns die Freude am Ballett zu vergällen.
Alle 40 Wahlkreise sind ausgezählt und das strikte Verbot gegen Abtreibung in Irland ist nun Geschichte. Viele Menschen tanzen und singen auf den Straßen – für andere ist es ein „sehr trauriger Tag“.
Im Mousonturm wird ein „Totentanz“ von Mary Wigman aus dem Jahr 1921 aufgeführt. Angemoderte Tote beim düsteren Tanze erwarten die Zuschauer aber nicht.
Antony Rizzi ist wieder da. Mit „I am a mistake“ nimmt sich der Frankfurter Tänzer und Performer einen Text von Jan Fabre vor. An zwei Abenden wird er im Schauspiel Frankfurt zu sehen sein.
Brettspiele versprechen Kurzweil auf dem Wohnzimmertisch. Aber sie sind auch ein Spiegel ihrer Zeit. Da wird das Spielfeld schon einmal zum Schlachtfeld.
Wer mindestens 1,42 Meter misst, darf das Steuer übernehmen: Jaguar und Land Rover haben ein Fahrertraining für Elf- bis Siebzehnjährige ins Leben gerufen. Mit einer Sache haben die Jüngsten besondere Schwierigkeiten.
Der Franzose Stéphane Brizé hat „Ein Leben“ nach Guy de Maupassants Roman verfilmt. Das Ergebnis ist eine gelungene Kostümverfilmung, die sich immer wieder von ihrem Genre abhebt.
Seit Jahrtausenden stellen Menschen Glas her. Wie aktuell das Material aus „Licht und Farbe“ noch immer ist, zeigen drei Unternehmen, die altes Wissen und frische Ideen verbinden.
Eklektizismus siegt: Der Kinoschaukämpfer Bruce Lee inszenierte sich in seiner späten kurzen Weltkarriere als Avantgardist der antikolonialen Subjektivität.
Tag um Tag Konfuzius lesen, das Verhältnis zur Partei überdenken: China hat Hunderttausende Uiguren in Umerziehungslager gesperrt – die Angst der muslimischen Minderheit reicht bis nach Deutschland.
Wie sich Neugierde und Erfahrung, Witz und Bodenständigkeit, prickelnde Erotik und kühle Kalkulation zusammenfinden: Cecilia Bartoli nagelt bei den Salzburger Pfingstfestspielen die Männer an die Wand.
Eigentlich war die Presse nicht zur abendlichen Feier der Royals zugelassen – ein paar Details sind dennoch durchgesickert. Es zeichnet sich außerdem ab, welche Rolle Meghan Markle künftig übernehmen wird.
Nicht ohne meine Oma: Regisseur Axel Ranisch dreht seine Filme am liebsten mit seiner 96 Jahre alten Großmutter, der Schauspielerin Ruth Bickelhaupt. Im Interview sprechen sie über die gemeinsame Arbeit, Eitelkeit – und ihre Reise nach Cannes.
Donald Trumps Zurückhaltung dem russischen Präsidenten gegenüber ist auffällig. Der Journalist Luke Harding zeigt sich im FAZ.NET-Interview überzeugt davon, dass Moskau Material gegen ihn hat.
Colours of Ostrava ist die größte und friedlichste Party Tschechiens. Auf dem Open-Air-Festival feiern 50.000 Besucher in einem stillgelegten Hüttenwerk – vor einer sehr speziellen Kulisse.
Wer die Bodenzeichnungen von Nazca im Süden Perus verstehen will, muss etwas über die Menschen in Erfahrung bringen, die sie geschaffen haben. Eine Ausstellung zeigt, wie weit man hier gekommen ist.
In Kore-Eda Hirokazu hat die Goldene Palme von Cannes einen würdigen Preisträger gefunden. Auch mit dem Sonderpreis für Jean-Luc Godard zeigte die Jury das richtige Gespür. Nur eine Entscheidung bleibt schwer nachvollziehbar.
Von Nat King Cole und von der Mutter lernen: Ein Großer des Jazz erzählt, wie er seine Stimme und seinen Platz in der Musik gefunden hat.