Herzschläge für das Theater
Hier liest man sich gerne fest: Karlheinz Brauns Erinnerungsbuch macht die deutsche Bühnen- und Kulturgeschichte von 1945 bis heute lebendig.
Hier liest man sich gerne fest: Karlheinz Brauns Erinnerungsbuch macht die deutsche Bühnen- und Kulturgeschichte von 1945 bis heute lebendig.
Drei Jahre auf Platz eins der Bestsellerliste: Die Therapeutin Stefanie Stahl wird zum Coach der Massen und veranstaltet jetzt sogar Dating-Nächte. Dort wird Beziehungspsychologie zum Event.
Wettbewerbe im Breakdance könnten bei den Sommerspielen 2024 ihre olympische Premiere feiern. In Japan träumen Hip-Hop-Tänzer schon jetzt von olympischem Gold und bereiten sich auf die Spiele in Paris vor.
Das Videoportal Tiktok ist ein aufkommender Star unter den sozialen Netzwerken. Es ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt – auch wenn es von dieser Zielgruppe eigentlich weg will. Denn die birgt Probleme.
Sie kreuzen im Mittelmeer, sie starren durch Ferngläser, sie warten auf Notrufe, und sie retten Migranten. Dann beginnt der heikelste Teil der Mission. Drei Wochen an Bord der „Alan Kurdi“.
Staatliche Schauspielschulen sind beliebt – auf 24 Plätze kommen schon mal 1000 Bewerber. Ein Tag an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.
Charmant: Lou Doillon bringt das Publikum im Frankfurter Palmengarten zum Tanzen. Beim exklusiven Konzert wirkt alles natürlich, unbekümmert und authentisch.
Kein Freund von Kadavergehorsam: Das Museum Georg Schäfer zeigt die bahnbrechende Plakatkunst Henri de Toulouse-Lautrecs.
Wie hoch können wir springen? Mit einer Innovationsagentur will der Bund den Klimawandel aufhalten. Und schafft erst einmal Streit.
Die Abkühlung kommt aus Amerika: In Emilio Estevez’ Film „Ein ganz gewöhnlicher Held“ verschanzen sich Obdachlose während einer Kältewelle in der öffentlichen Bibliothek von Cincinnati und stellen die Mitarbeiter vor eine harte Entscheidung.
Seine Inszenierungen hatten immer wieder für Skandale gesorgt: Jetzt ist der Pionier des Tanztheaters Johann Kresnik im Alter von 79 Jahren gestorben.
Fanny Brice erobert den Broadway, verliert aber ihren Mann: Das Musical, das in den sechziger Jahren Barbra Streisand zum Star machte, ist bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen.
Mirko Bonné nähert die Form seines Gedichts konsequent seinem Inhalt an. Namen, Versgruppen und Leerzeilen richten sich nach dem Aufbau eines Parks in Shanghai.
Schloss Hugenpoet ist eine Institution in Essen, ganzer Stolz und gute Stube der Stadt. Doch der schönste Grund für einen Besuch ist Erika Bergheims Restaurant „Laurushaus“. Die Kolumne Geschmackssache.
Voguing bedeutete einst den Widerstand von Schwarzen und Queeren, die sich ihren eigenen Glamour schufen. In Berlin feiert das Tanzen gegen Ausschluss und Unterdrückung jetzt sein Revival. Warum gerade dort? Eine Spurensuche.
Die deutsch-türkische Akademie Tarabya ist ein Rückzugsort inmitten Istanbuls. Sie besticht durch ihre Schönheit und inspiriert Künstler, Musiker und Architekten – eine echte Erfolgsgeschichte.
Der Künstler Andora hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er hat Formel-1-Wagen bemalt, eine Rakete für die russische Raumfahrt und sich sogar zum Kosmonauten ausbilden lassen. Was ihm zu seinem Glück noch fehlt, beantwortet er im Fragebogen.
An ungewöhnlicher Stelle legt Annegret Kramp-Karrenbauer den Amtseid als Verteidigungsministerin ab – und ihre Gegner gehen sie scharf an.
Ein großartiger Antonio Banderas als alternder Regisseur: Mit seinem neuen Film „Leid und Herrlichkeit“ hat sich spanische Regisseur Pedro Almodóvar, der immer ein Meister war, selbst übertroffen.
In Brasilien wird Krieg gegen die Armen geführt. Unter Präsident Bolsonaro und seinen Verbündeten hat sich die Situation noch einmal dramatisch verschlimmert. Ein Gastbeitrag.
Videospiele machen Spaß, doch als gesundheitsfördernd gelten sie kaum. Das Projekt einer Krankenkasse könnte das ändern: Hessische Seniorenheime testen nun den Einsatz von therapeutischen Videospielen.
Ein Fuchs, der ein Reh sein will, ein einsamer Prinz und ein Junge, der krank im Bett liegt: Wir empfehlen sieben Bücher für die Ferien.
Der Sänger und Tänzer Johnny Clegg war weiß – und er hat wahrscheinlich mehr als jeder andere Weiße für die friedliche Überwindung der Apartheid in Südafrika getan. Ein Nachruf auf einen wundervollen Mann.
Bad Homburg ist seit über hundert Jahren dem Thailändischen Königshaus verbunden. Darauf ist die Taunusstadt besonders stolz und lädt zum größten Thai-Festival Deutschlands in ihren Kurpark.
Der Dire-Straits-Klassiker „Sultans of Swing“ beschreibt mit viel Selbstironie einen grauen Musiker-Alltag, nur um dann in ein Gitarrensolo für die Ewigkeit zu münden.
Sie bezeichnet Fechten nicht als Sport, sondern als Kunst. Ein Gefecht empfindet sie als Tanz. Gewinnen will sie trotzdem. Nathalie Moellhausen holt Degen-Gold für Brasilien.
Die Filmreihe „RBB queer“ blickt auf die weltweite Situation von Lesben und Schwulen. Dabei sind mutige Signale aus Ländern, in denen die Darstellung von Homosexualität noch immer für Skandale sorgt.
Donald Trump hat in den vergangenen Wochen immer behauptet, den des Sexhandels beschuldigten Milliardär Jeffrey Epstein kaum zu kennen. Ein Video von 1992 zeigt die beiden jedoch bei einer von Trumps Partys in Florida.
Johnny Clegg hatte es wie kaum ein anderer verstanden, sich mit seiner Musik gegen das Regime der Rassentrennung in Südafrika zu stemmen. Einen legendären Auftritt hatte er in Frankfurt. Jetzt ist er gestorben.
Alina Reh gilt als eine der größten Lauftalente in Deutschland: Im F.A.Z.-Interview spricht die 22 Jahre alte Langstrecken-Hoffnung über Individualität, ihre Heimat, ihren Bewegungsdrang – und die Lust, sich zu quälen.
Steffi Knapp und Helena Maschanow sind hörbehindert, sie können Musik nur eingeschränkt wahrnehmen, aber uneingeschränkt fühlen. Statt mit der Stimme singen sie mit den Händen.
Victor Hugo, Notre-Dame und die Folgen: Zwei Pariser Ausstellungen im Petit Palais beschäftigen sich mit einer Zeit, die ihre Liebe für „ihr“ Retro entdeckte und auch vielfältig auslebte.
Elektrisch durch die Fjorde, stehend durchs Gelände – und für den guten Zweck über Inseln: Fahrradsommerreisen in Norwegen, Österreich und Griechenland.
Rainer Ewerrien kommt als Orgon bei „Barock am Main“ ans Theater zurück. Er glänzt hauptsächlich in komischen Rollen. Dennoch würde er gerne mal etwas „Todernstes“ spielen.
Absturz in die dritte Liga, Besitzer einer Dönerbude, Jugendcoach oder Herausgeber eines Style-Magazins – der Weg der Sieger von Rio ist abwechslungsreich wie spannend. Ein Überblick fünf Jahre danach.
Beim Festival in Aix-en-Provence bringt Romeo Castellucci das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart auf die Bühne – als Lebenstanz mit Dinosauriern.