Sydney tanzt „Wuthering Heights“
1978 landete Kate Bush im roten Kleid und mit expressivem Tanz ihren ersten Nummer-eins-Hit – heute treffen sich Fans in aller Welt zum "Most Wuthering Heights"-Tag, um kollektiv zu dem Lied zu tanzen.
1978 landete Kate Bush im roten Kleid und mit expressivem Tanz ihren ersten Nummer-eins-Hit – heute treffen sich Fans in aller Welt zum "Most Wuthering Heights"-Tag, um kollektiv zu dem Lied zu tanzen.
Haidi Sadik war kulturelle Mediatorin auf der „Sea Watch 3“. Sie hat mit den Geretteten gegessen, geredet, gewartet. Dann musste sie die Menschen gehen lassen – und verstehen, dass sie nicht alles kann.
Lange Tage in der Bib, wenig Sport und viel Leistungsdruck: Studenten leben oft ungesund. Einige Unis wollen jetzt mit Hängematten und Trimm-Dich-Pfaden gegensteuern.
Perfektionssucht in der Lombardei: Der Renaissance-Fürst Vespasiano Gonzaga erfüllte sich mit Sabbioneta seinen Traum einer idealen Stadt. Der Code hinter der Harmonie der Gassen wurde erst vor wenigen Jahren entschlüsselt.
Dass „New York, New York“ ein Hit wurde, ist Robert De Niro zu verdanken – und das beste Musical aller Zeiten sind die „Meistersinger“. Ein Interview mit John Kander, Komponist von „Cabaret“ und „Chicago“.
Explosiv und unbarmherzig: In „Marlborough Man“ lässt Alan Carter einen strauchelnden Ermittler in Neuseeland durch ein Blutbad waten.
Kakadu „Snowball“ ist wegen seiner bemerkenswerten Tanzeinlagen seit Jahren ein YouTube-Star. Jetzt ist der Vogel wieder da, mit neuen Moves, die sogar Wissenschaftler zum Staunen bringen.
Für die Träume dieser Dichterin hatte die Welt nicht genug Raum: Wuppertal erinnert zu ihrem 150. Geburtstag an Else Lasker-Schüler und zeigt ihr letztes, als unaufführbar geltendes Theaterstück „Ich und Ich“.
Schauspielerin Karoline Herfurth ist inzwischen ein Star des deutschen Films. Hier schreibt sie über ihre Auftritte als Schlangenmädchen, die körperliche Belastung bei Heulszenen und ihre Abkehr von Schönheitsidealen.
Zur Dschidda Saison in Saudi-Arabiens liberalster Stadt dürfen erstmals internationale Besucher anreisen. Bei Konzerten, Theater und Straßenkunst herrscht größere Offenheit als sonst. Aber die Regeln dafür sind unklar.
Auf dem Manchester International Festival wird die koloniale Vergangenheit des Britischen Empire theatral verarbeitet und mathematische Theorie in Szene gesetzt.
Ein kleines Coachella im Rebstockpark: Beim Wireless Festival traten Stars aus Hiphop, Rap und Urban Pop auf. Darunter die erfolgreichste Rapperin der Welt – wenn auch mit effektvoller Verspätung.
Tanzen, gröhlen, feiern, sich mit Farbbeuteln bewerfen. Das aus Indien stammende Holi-Fest lockte heute Tausende an das Offenbacher Stadion.
Rare Objekte, im Folkwang Museum zum Schweigen verdammt: Die Bühnenwerkstatt am Bauhaus wollte die Körper und die Klassengesellschaft zum Tanzen bringen.
Oliver Zipse hat Harald Krüger bei BMW schon als Produktionsvorstand beerbt. Nach dessen Rückzug soll er nun neuer Vorstandschef des Autoherstellers werden. Es warten schwere Aufgaben.
Ergebnisse aus Köln: Die Frühjahrsauktionen mit Alter, moderner und zeitgenössischer Kunst bei Lempertz.
Mit dem Festival „Kosmos Chemnitz – Wir sind mehr“ feiert die Stadt das Leben und zeigt ihre weltoffene Seite: Während die Ereignisse vom vergangenen August weiter aufgearbeitet werden, läuft die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt.
Am Abend wurde in Darmstadt das 69. Heinerfest eröffnet. Den kommunalen Ritterschlag und die Ernennung zum „Bekennenden Heiner“ erhielt in diesem Jahr ein Förderer der hessischen Mundart.
Der Marché aux Bovins in St-Christophe-en-Brionnais ist der berühmteste Rindermarkt Burgunds, ach was: ganz Frankreichs. Mit den schönsten Kühen – und dem besten Fleisch.
Mit wallendem schwarzen Haar kam der junge Grieche Costa Cordalis als musikalischer Gastarbeiter in die junge Bundesrepublik – und gewann die Herzen des Publikums. Für seine Fans bleibe er immer der „temperamentvolle Südländer“, hat er einmal gesagt. Doch für sie hat er gerne gerackert.
Das internationale Kulturfestival bekommt eine neue Leitung: Intendantin für die kommenden drei Spielzeiten wird Barbara Frey. Ihre Vorgängerin Stefanie Carp wurde zuletzt scharf kritisiert.
Kann man vom Kino der DDR in heutiger Filmsprache so erzählen, dass ein gegenwartstaugliches Geschichtsbild herauskommt? Die Großproduktion „Traumfabrik“ versucht es.
Ein hinreißender Abend gelingt dem Stuttgarter Staatsballetts mit Werken von Itzik Galili, Johan Inger und Akram Khan.
Wird ein Mensch 20 Jahre alt, ist das keine große Nachricht. Hält ein Techno-Club so lange durch, schon. Sagen die Fans des Robert Johnson in Offenbach. Am Wochenende gab es 60 Stunden Party.
Das Gleimhaus beleuchtet unter dem Titel „Scherz – Die heitere Seite der Aufklärung“ Lyrik und Malerei, Plastik und Grafik der Epoche. An sinnlicher Evidenz wird dabei nicht gespart.
Komm, Schwarzer Tod: „Die Pest“ ist das Vorspiel zur Oberammergauer Passion. Im nächsten Jahr soll das Stück aber in ein neues Licht gerückt werden. Das gilt vor allem für die Darstellung von Jesus.
Man wird ja wohl noch mal durchzählen dürfen! Ein AfD-Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag möchte die Staatsbürgerschaft der Bühnenkünstler im Ländle wissen. Was möchte er damit anfangen?
In der Hamburger Kunsthalle machen dänische Maler die Moderne auch ohne uns bewohnbar. In den Bildern etwa von Vilhelm Hammershøi wird um 1900 sogar das Licht in leeren Innenräumen wie später bei Edward Hopper zum alleinigen Thema.
Mahler vom Tonband statt Strauss mit einem Klarinettenlauf: So hat „Salome“ noch nie begonnen. Krzysztof Warlikowski inszeniert die Oper nach dem Drama von Oscar Wilde bei den Münchner Opernfestspielen.
Die AfD will die Nationalitäten der Künstler in Baden-Württemberg wissen und erntet dafür Kritik. Der Intendant des Staatstheaters zieht einen Vergleich, ein Pfarrer veröffentlicht seine DNA-Analyse, und es kommt zu einer Demonstration.
Die Universitätsstadt Tartu ist die Wiege der Singenden Revolution im Baltikum: Das Sängerfest, das jetzt durch Estland wandert, hat die Kultur des Landes über die Sowjetbesatzung gerettet.
Der Sonnenkönig Louis XIV. hat sie gegründet, seitdem hat sie Revolutionen und Konkurse überlebt. Jetzt wird die Opéra de Paris 350 Jahre alt.
Nostalgie mit Augenzwinkern: Die einstige Boygroup Take That lässt in der Jahrhunderthalle Frankfurt die Hüften kreisen. Doch irgendetwas scheint zu fehlen.
Für dreieinhalb Minuten ist die Welt der erodierenden Geschlechterrollen wieder in Ordnung: Camila Cabello singt in „Señorita“, wie schön es wäre, einfach nur Fräulein zu sein. Es kommt anders.
Behind the Scenes beim Videodreh von „Señorita“: Shawn Mendes übt tanzen und verpasst dabei im richtigen Moment Camila Cabellos Hand.
Dorothee Oberlinger hat die Leitung der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci übernommen. Ihre erste Saison ist eine Liebeserklärung an einen großartigen Ort und ein phantastisches Festival.