Es gibt ein gutes Leben im schlechten
Sieben literarische Debüts stehen auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Die beiden besten sind nicht darunter.
Sieben literarische Debüts stehen auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Die beiden besten sind nicht darunter.
Dieses Volksfest macht Avantgarde populär: Das Zürcher Theater Spektakel zeigt Kunst aus dem globalen Süden und kombiniert Ästhetik mit politischer Debatte.
Julianne Moore spricht über den neuen Film „Gloria“, wann sie die Erste auf der Tanzfläche ist und was sie in ihrem ersten Job als Kellnerin für die Schauspielerei gelernt hat.
Tommy Orange ist amerikanischer Ureinwohner. Doch anders als viele seiner Leute hat er seine Stimme gefunden, in einem poetischen Triumph von einem Buch.
In Brasilien haben Slackline-Begeisterte eine Siedlung verlassener Hochhäuser wiederbelebt. Sie „tanzen" über Seile, die zwischen den Gebäuden gespannt sind. Eine Helmkamera filmt den schwindelerregenden Blick nach unten.
Heinz-Christian Strache behauptet, ein Buch lasse seine Rolle in der Ibiza-Affäre in einem ganz anderen Licht erscheinen. Dabei benennt er konkret drei Punkte, ignoriert aber getrost jene expliziten Passagen des Videos, die schon allein zu seinem Sturz hätten führen müssen.
Bierpong statt Stockbrot: Der 16. ist kein Kindergeburtstag mehr, das merken auch die Eltern. Eine Mutter über die Verhandlungen mit ihrer Tochter vor der Feier – und den Morgen danach.
Seit 1946 hatte Italien 65 Regierungen. Der einzige Ruhepol war stets der Staatspräsident. In dieser Rolle muss sich Sergio Mattarella jetzt beweisen.
Um herauszufinden, ob sie Kinder kriegen soll, hatte unsere Autorin einen Fortpflanzungsgegner befragt und eine fünffache Mutter. Sie hätte einfach mit Freundinnen in ihrem Alter reden sollen – und das tat sie, im Sommer 2019.
Mit meditativen Tänzen haben tausende Pilger im bulgarischen Hochland sich auf Kräfte aus dem All geöffnet. Sie gehören der Universellen Weißen Bruderschaft an und treffen sich jedes Jahr im August in den Rila-Bergen.
Gute Unterhaltung für die reifere Jugend, aber die Engführung von Emanzipations-, Zeit- und Technikgeschichte wirkt wie am Reißbrett konstruiert: Ulrich Woelk erzählt in „Der Sommer meiner Mutter“ von einer Mondlandung im Kinderzimmer.
Von Zusatzjobs bis zur Arbeitslosigkeit: In der Uraufführung von Jérôme Bels „Isadora Duncan“ erfährt der Zuschauer Dinge über die Arbeitsbedingungen der Tänzer, nach denen er nie zu fragen gewagt hätte.
Das zweitschnellste Tor der Vereinsgeschichte beschert der Eintracht den verdienten 1:0-Sieg über Hoffenheim. 36 Sekunden nur dauerte es, dann war die Entscheidung schon gefallen. Nun geht der Blick nach Frankreich.
In der ARD darf Dietmar Bartsch die Linke groß reden, im ZDF versucht Shakuntala Banerjee, die FDP, vertreten durch Christian Lindner, kleiner zu halten, als sie ist. Besser wäre es, über das Format der Sommerinterviews neu nachzudenken: Oberflächliche Dampfplauderei ist entbehrlich.
Volkstänze galten lange Zeit als nichtauthentische Kunst westlicher Kulturhegemonie: Doch Russell Maliphant versteht es in Wolfsburg mit „The Thread“, das Genre eloquent wiederzubeleben.
Marlon Wayans zeigt in „Einer von Sechs“, dass er der nächste Eddie Murphy ist. Seine Netflix-Komödie ist so albern, kindisch und derb wie köstlich lustig.
Beim schwarzen Kino und Kino mit Schwarzen geht es nicht nur um Rassismus: Die Retrospektive „Black Light“ beim Filmfestival in Locarno weitet und verändert den Blick auf die Geschichte.
Pixar setzt seinen berühmtesten Trickfilmzyklus fort: „Toy Story 4“ bietet neue Höhepunkte an gezeichnetem Realismus und viele alte Bekannte.
Angela Schanelec gehört zu den kontroversesten Figuren im deutschen Kino. Jetzt ist ihr neuer Film „Ich war zuhause, aber ...“ zu sehen. Er zeigt: Bilder sind nicht zwangsläufig leichter zu verstehen als Texte – mitdenken lohnt sich bei beiden.
Das Fränkische Seenland hat eine neue Attraktion: In der ersten schwimmenden Vier-Sterne-Ferienhaussiedlung Deutschlands wohnt man nicht am Brombachsee – sondern darauf.
An einer Grundschule in Neukölln kommen viele Schüler aus einer der acht großen Clan-Familien. Mit ihrem Unterricht und vielen Projekten wollen die Lehrer verhindern, dass sich eine Parallelgesellschaft bildet.
Kantiger latino-karibischer Beat als Rap-Basis, ein Elektropop-Gemisch aus jamaikanischem Dancehall und Cumbia mit Gesellschaftskritik: Chocolate Remix in der Frankfurter Brotfabrik. Am Freitag gibt es in Darmstadt einen Nachschlag.
Benjamin Millepieds „L.A. Dance Project“ tourt wie ein ins All geschossener Fake-Tanz-Satellit. Jetzt gastierte es beim Festival Movimentos in der Autostadt Wolfsburg – und blieb viel zu angepasst.
Weltweit feiern Muslime das Opferfest Eid Al-Adha, eines der wichtigsten Feste im islamischen Kalender.
Sein Film „Es gilt das gesprochene Wort“ über eine Scheinehe zwischen einer Deutschen und einem Kurden läuft gerade im Kino. Regisseur Ilker Çatak erzählt im Podcast, wie er zu Fatih Akin steht, was an zu spät kommenden Kinogästen nervt und warum er während des Filmstudiums in Kreuzberg Eis verkaufen musste.
Sein Film „Es gilt das gesprochene Wort“ über eine Scheinehe zwischen einer Deutschen und einem Kurden läuft gerade im Kino. Regisseur Ilker Çatak erzählt im Podcast, wie er zu Fatih Akin steht, was an zu spät kommenden Kinogästen nervt und warum er während des Filmstudiums in Kreuzberg Eis verkaufen musste.
Das Feriencamp des Mainzer Sportinstituts soll bei den Kindern den Spaß an der Bewegung wecken. Die Lehramtsstudenten, die die Kurse leiten, profitieren ebenfalls von dem Angebot.
In der Großstadt suchen viele Menschen nach Entschleunigung und Ruhe. Im Günthersburgpark in Frankfurt bietet eine Gruppe Yoga-Lehrer Hilfe dabei an. Sechster und letzter Teil der Serie „Frankfurt als Fitnessstudio“.
Das Jodeldiplom, das einst Loriot erfand, gibt es nun wirklich: Christoph Wagner folgt dem Weg des alpenländischen Gesangs in die weite Welt und zeigt die modernen und neuen Facetten des Gesangs.
Nach gerade einem Jahr steht Italiens Koalition vor dem Aus. Salvinis Lega gibt sich nach dem Misstrauensantrag gegen Regierungschef Conte siegessicher. Die Kräfteverhältnisse haben sich gedreht – und dem Land steht ein heißer Herbst bevor.
Bin ich noch ganz bei Sinnen? Für fünf Tage habe ich die fünf Sinne Schmecken, Riechen, Sehen, Hören und Tasten genauer unter die Lupe genommen.
Die Tate-LaBianca-Morde erschütterten vor 50 Jahren Amerika. Den noch lebenden Täterinnen ist ihre damalige Brutalität heute unbegreiflich.
Gabriel Le Mar ist einer der vielseitigsten Frankfurter Musiker, DJs und Produzenten. Und wahrscheinlich der einzige mit einem Berliner Akzent. Das Mastermind der elektronischen Musik ist immer für eine Überraschung gut.
Tränengas und Datenspionage: Die Demonstranten in Hongkong werden vom Staat nicht nur auf der Straße, sondern auch mit digitaler Spionage bekämpft. Die Bevölkerung wehrt sich mit immer neuen Low-Tech-Lösungen.
Professionelles Daddeln wächst seit Jahren unfassbar. Nun könnten der Siegeszug unbekannter Teenager und spektakuläre Preisgelder den E-Sport auf ein neues Level heben. Werden Eltern mit ihren Kinder bald nicht schimpfen, weil sie zu viel spielen – sondern zu schlecht?
Ein Mann und das Bild einer Frau: Ritesh Batra erzählt in seinem Film „Photograph“ eine romantische Geschichte, die alle Zutaten eines tollen Bollywood-Musicals hat. Obwohl nicht mal gesungen und getanzt wird.