Wie politisch ist Drag?
Drag ist mehr als nur Glamour, Glitzer und Drama. Als Rebellion gegen die Gesellschaft hebt er ein jahrtausendealtes Konzept aus seinen Angeln.
Drag ist mehr als nur Glamour, Glitzer und Drama. Als Rebellion gegen die Gesellschaft hebt er ein jahrtausendealtes Konzept aus seinen Angeln.
Gesampelte Geschichte: Saidiya Hartman hat ein faszinierendes Buch geschrieben über das Leben junger schwarzer Frauen in den amerikanischen Großstädten zwischen 1890 und 1935 – so aufsässig und experimentierfreudig wie die Figuren, die in ihm auftreten.
Heiko Lorenzen ist 84 Jahre alt und ein Kind des Krieges. Auf TikTok erzählt er von Bunkernächten, Granatsplitter-Suchen und wieso er die Angst vor dem Krieg wieder spürt. Ein Besuch im Odenwald.
Mit dem neuen Spielplan unter dem Motto „Stell Dir vor“ will das Staatstheater Darmstadt die Vorstellungskraft der Besucher anregen, samt Projektionsfiguren wie „Don Giovanni“ oder „Lulu“.
Für viele Menschen passen Kunst und Fußball nicht zusammen- Doch warum eigentlich? Gemeinsamkeiten zwischen den Branchen gibt es einige.
Gal Fefferman hat für „Achschav“ eine Gruppe von Künstlerinnen versammelt. Gemeinsam erforschen sie die Verbindung von Tanz und Gesang über stimmliche und körperliche Berührung.
Nadja Yang ist 24 Jahre alt, Präsidentin der European Young Engineers, promoviert in Oxford – und hat vorher Bier im Stadion verkauft.
Südkoreanischer Pop ist nicht nur Musik, sondern ein kompletter Lifestyle. In Rhein-Main hat sich eine äußerst aktive Szene entwickelt, die sich jetzt beim „KPop.Flex“-Festival im Frankfurter Stadion trifft.
Regisseur Sam Raimi lässt Benedict Cumberbatch in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ durch alle Welten springen. Er schafft dabei einen der düstersten und gruseligsten Superheldenfilme des Marvelkinouniversums.
Serhij Zhadan ist einer der besten Dichter, Musiker und Romanciers der Ukraine. In diesen Tagen hat er Wichtigeres zu tun: Er verteidigt Charkiw, seine Stadt. Über seine Bücher, seine Musik und sein Engagement in Kriegszeiten.
Der Franzose Hilaire folgt auf den Russen Igor Zelensky - und tritt zum zweiten Mal in dessen Fußstapfen. In München will er die Klassiker schützen und die Zeitgenossen fördern.
Entfremdet und entstellt, bis alles wahr ist: In ihrer ersten Poetikvorlesung vergleicht Judith Hermann ihr Schreiben mit einer Sitzung beim Therapeuten.
Beim 10. Festival der jungen Talente zeigen junge Künstler, was sie in der Pandemie vermisst haben: Zum Beispiel Clubs, Tanzen und Zusammensein.
In Bremen wurden vor 200 Jahren statt Mietskasernen mehrstöckige Reihenhäuser gebaut. Sie sind heute höchst begehrt, wenn sie gründlich saniert sind.
Den erfolgreichen Vorgängern von Scholz wurde durchweg vorgeworfen, mäßige Fähigkeiten als Redner zu haben. Geschadet hat es ihnen nicht.
Die Zucht von Rotalgen vor der Küste Sansibars ist lukrativ für den Export. Nun zwingt der Klimawandel viele, ihre Felder in tieferes Wasser zu verlegen – und stellt die Bauern vor neue Herausforderungen.
Club Kids statt Bilder vom Frühlingsopfer: Koen Augustijnen und Rosalba Torres Guerrero verheben sich am Staatstheater Mainz an „Sacre“.
Nach zwei Jahren Abschottung dürfen Touristen aus 60 Ländern wieder nach Neuseeland einreisen. Geimpfte müssen dafür vor dem Abflug einen negativen Corona-Test vorlegen und sich am ersten und fünften Tag nach ihrer Ankunft testen.
Concerto Copenhagen und Lars Ulrik Mortensen gehören zur Weltspitze der Alten Musik. Corona hat dem Ensemble übel mitgespielt, aber es hat sich behauptet und kehrt nun an die Oper zurück: mit dem Werk eines Vierzehnjährigen.
Zwischen Grauen und Rührung atmet die Wahrheit des Verfalls: Gaspar Noés erschütterndes Demenzdrama „Vortex“ im Kino.
Dina Porat, die Chefhistorikerin von Yad Vashem liest im Jüdischen Museum aus ihrem neuen Buch über die israelische Gruppe Nakam. Die Mitglieder, allesamt Holocaust-Überlebende, planten einen großangelegten Racheakt für die Schoah: Sie wollten sechs Millionen Deutsche ermorden.
Olivia Wilde erhält unliebsame Post, Andrew Garfield macht eine Pause, Nicole spricht über Krebs, Madonna ist wieder Single und Hailey Bieber hatte ein Loch im Herzen.
Was der chinesische Geely-Konzern mit der englischen Marke Lotus plant. Ein neues SUV ist auf dem Weg.
Viele Werke haben nur ein, zwei Mal gezeigt werden können, insgesamt sieben Monate war zu: Jetzt plant das Staatstheater Wiesbaden mit Wiederaufnahmen und Premieren.
Walpurgisnacht im Harz als Spaßaktion
Gemeinschaft und neue Formate: Der deutsche Tanzkongress stellt sein Programm für Mainz vor. Auch für das Publikum wird es ein großes Angebot rund um das Staatstheater geben.
Nach seiner Wiederwahl will Macron zuerst Berlin besuchen. Selbstverständlich ist das nicht. Doch angesichts der von Marine Le Pen befeuerten Ressentiments gegen Deutschland möchte er die Nähe beider Länder betonen – auch in der Russlandpolitik.
Instagram und Tiktok sind für jüngere Abgeordnete im Bundestag wichtige Plattformen, auf denen sie Politik vermitteln wollen. Zugleich wird vor allem geklickt, was glänzt und glitzert. Ein schwieriger Spagat.
Erst jetzt dürfen sie wieder alle gemeinsam proben: Dass sich das auszahlt, beweist das Landesjugendsinfonie-Orchester Hessen mit seiner aktuellen Tournee.
Die klassischen Regeln des Pop-Geschäfts unterlaufen sie gerne: The Notwist zeigen im Schlachthof Wiesbaden, dass sie unbändige Lust auf das Spielen vor Publikum haben.
Vor zehn Jahren hat Isaac Lamb seiner Amy einen Heiratsantrag gemacht, der als Video um die Welt ging. Wie geht es dem Paar heute?
Emmanuel Macrons Vorsprung vor der Rechtsextremistin Marine Le Pen fällt deutlich kleiner aus als 2017. Doch zum ersten Mal in zwanzig Jahren haben die Franzosen einen Präsidenten im Amt bestätigt.
Der Abstand ist deutlich geringer als vor fünf Jahren, aber Emmanuel Macron hat abermals Marine Le Pen bezwungen. Bundeskanzler Scholz lobt die Wähler für ihr „starkes Bekenntnis zu Europa“.
Viele Streicher und die Entdeckung einer Stimme: Mit dem singenden Dirigenten Harish Shankar gastiert Bridges im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
Die Kunstbiennale in Venedig feiert einen neuen Surrealismus. Aber über den Kanälen schweben die Realität des Krieges und ein Satz des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Noch David Bowie ließ sich von ihm inspirieren: Stuttgarts Staatsgalerie feiert den 100. Geburtstag von Oskar Schlemmers Triadischem Ballett.