Deutsche Bank zieht Konsequenzen
Die Deutsche Bank hat einem Pressebericht zufolge mehrere Mitarbeiter aus dem Handelsbereich freigestellt, die in Umsatzsteuer-Betrügereien in großem Stil verwickelt sein sollen.
Die Deutsche Bank hat einem Pressebericht zufolge mehrere Mitarbeiter aus dem Handelsbereich freigestellt, die in Umsatzsteuer-Betrügereien in großem Stil verwickelt sein sollen.
Die Deutsche Bank entlässt wegen Umsatzsteuer-Betrügereien Beschäftigte aus dem Handelsbereich, die Aktie von HP bricht nach einer enttäuschenden Prognose ein und die Telekom bekennt sich mit der Metro PCS-Fusion zum amerikanischen Markt.
Gott schuf die Mode, und er schrieb es auf: Modekritiker Peter Bäldle macht nach 70 Saisons Schluss. Ein persönlicher Rückblick in Wort und Bild.
Entgegen der Erwartungen wolle die Deutsche Bank nicht vorrangig im Ausland, sondern auf dem Heimatmarkt Personal einsparen, heißt es in einem Zeitungsbericht. Vorerst würden in Deutschland rund 500 Stellen abgebaut, insgesamt stünden jedoch tausende auf dem Spiel.
In der Diskussion über den richtigen geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank erwägt EZB-Präsident Draghi einem Pressebericht zufolge, die bisher geheimen Protokolle der Ratssitzungen zu veröffentlichen. Mehrere Mitglieder des Rates, darunter Bundesbank-Chef Weidmann, hatten sich dafür stark gemacht.
Mag auch das Einkommen der Deutschen nicht mehr steigen, das Vermögen wächst. In den vergangenen 20 Jahren hat es sich mehr als verdoppelt. Aktuelle Zahlen zur Ungleichheit hat die Bundesregierung aber nicht - über die Wirkungen der Finanzkrise kann sie wenig sagen.
Bettina Wulff wehrt sich gegen ein Gerücht, das über sie im Internet kursiert. Zugleich erscheint ihr Buch. Die Presse läuft heiß, doch was ist die Strategie?
Bettina Wulff wehrt sich gegen die Verbreitung von Denunziationen über ihre Vergangenheit. Die Gerüchte über ihr früheres Leben erhielten politische Brisanz in der Affäre, über die ihr Mann stürzte.
Bettina Wulff wehrt sich juristisch gegen Gerüchte über ihre angebliche Rotlicht-Vergangenheit. Günther Jauch hat "ohne Präjudiz" eingewilligt, Anspielungen auf ihr angebliches Vorleben nicht zu wiederholen. Nur Google gibt nicht nach.
Obwohl der Beitrag zur Rentenversicherung im kommenden Jahr spürbar sinken soll, werden viele Besserverdiener am Ende wohl höhere Sozialabgaben abführen müssen. Verheiratete mit zwei Kindern könnten jährlich fast 100 Euro mehr zahlen.
Stellenamrkt und SZ
Der neue Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi zweifelt schon jetzt an einem Erfolg seiner Vermittlungen. Am Dienstag treffen sich Vertreter der syrischen Opposition im Auswärtigen Amt, um mit Westerwelle über den Wiederaufbau des Landes zu beraten.
In Deutschland wollen oder müssen immer mehr Rentner arbeiten - auch noch in hohem Alter. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Pensionäre mit Minijob um knapp 60 Prozent gestiegen. 2011 waren 120.000 Minijobber 75 Jahre alt oder älter.
In Berlin und Paris hat Antonis Samaras die wichtigsten Geldgeber seines Landes um „Luft zum Atmen“ gebeten. Der griechische Regierungschef hat sie vorerst nicht bekommen: Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stieß er im Ton auf freundliche Gastgeber – und in der Sache auf Granit.
NRW hat Medienberichten zufolge wieder Daten über deutsche Steuersünder gekauft. Das Material stamme von mehreren Schweizer Großbanken, insbesondere die Daten der UBS seien „ein ganz dickes Ding“. diese allerdings dementiert den Datendiebstahl.
Im Interview mit der "SZ" räumt der Tengelmann-Geschäftsführer dem eigenen Online-Bringdienst wenig Chancen ein, irrt aber gewaltig bei den Gründen. Das eigentliche Problem lauert jedoch im Supermarkt-Geschäft: Ohne Innovationen wird sich Kaiser's Tengelmann langfristig kaum gegen Edeka und Rewe behaupten können.
In der Eurozone gibt es immer noch Bestrebungen, den künftigen Rettungsfonds ESM über eine Banklizenz mit unbegrenzter Feuerkraft auszustatten. Deutsche Politiker lehnen den Vorschlag nach wie vor strikt ab, der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, sieht dies als klaren Verstoß gegen europäisches Recht.
Nach der Kritik von Jean-Claude Juncker an Deutschlands Rolle in der Schuldenkrise hat die CSU das Verhalten des Eurogruppenchefs angezweifelt. CSU-Chef Seehofer nannte Junckers Handlungsweise, der den 17 Euro-Finanzminister vorsteht, „grenzwertig“.
Was man tun muss, um den Henri-Nannen-Preis nicht zu gewinnen: Heribert Prantl schreibt über ein Abendessen bei Andreas Voßkuhle, das wohl nie stattgefunden hat.
Die Renditen für spanische Anleihen haben diese Woche das höchste Niveau seit der Euro-Einführung erreicht. Einem Bericht zufolge erwägen die Euroländer deshalb eine neue Beruhigungsaktion: Der Rettungsfonds EFSF könnte spanische Staatsanleihen von privaten Banken kaufen.
Die Zeichen mehren sich, dass Griechenland auf den Staatsbankrott zusteuert. Einem Zeitungsbericht zufolge ist Kanzlerin Merkel nicht bereit, dem Krisenstaat zusätzliche Kredite zu gewähren. Auch Finanzminister Schäuble zeigt sich hart.
Jeder hinterlässt beim Meldeamt persönliche Daten. Sie werden auch von Adresshändlern für Werbung genutzt. Nun sorgt ein neues Gesetz für Streit, das den Zugriff noch erleichtert.
Erst schnitt die Uefa Löw und den Balljungen ins Holland-Spiel, nun weinte ein deutscher Fan nach dem Balotelli-Tor. Doch auch diese Szene wurde vor dem Spiel aufgezeichnet. Die Uefa weist den Vorwurf der Manipulation dennoch zurück.
Zu ihrem sechzigsten Geburtstag wird uns allen die „Bild“ zwangsweise zugestellt. Nichtleser dieser Zeitung sollten wissen, was sie erwartet. Eine Vorbereitung.
Im Ringen um die Rettung Spaniens zeichnet sich noch kein Kompromiss ab. Neben dem Rettungsfonds erwägt die EU offenbar Alternativen. Neue Konjunkturdaten zeigen unterdessen: Die Krise hat in Spanien längst nicht nur die Banken erfasst.
Dank positiver Meldungen zu Spaniens Banken sowie guter Vorgaben aus Übersee legt der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch zu Der Markt reagiert mit Erleichterung darauf, dass die Probleme Spaniens scheinbar endlich angepackt werden. Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 6010 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index steigt um 0,75 Prozent auf 1312 Punkte.
Ein paar Schlagwörter zu Griechenland, der Antike und Europa, verschrobene Sätze, unsinnige Genitivkonstruktionen - das Satiremagazin „Titanic“ hätte die Persiflage eines Grass-Gedichts auch nicht besser hinbekommen.
Nach seiner umstrittenen Israelkritik nimmt sich Günter Grass in einem neuen Gedicht nun Europas Umgang mit Griechenland vor.
Viel Lärm um die Documenta 13: Plötzlich steht eine Künstlerliste im Raum und zugleich die Holzfigur eines Mannes im Kirchturm. Diese speziellen Kassler Verhältnisse brauchen eine Einordnung.
Bei der Verleihung des Henri-Nannen-Preises ist es zu einem Eklat gekommen: Autoren der „Süddeutschen Zeitung“ lehnten die Auszeichnung ab. Sie wollten nicht zusammen mit der „Bild“-Zeitung geehrt werden.
Krippenausbau, Sozialpolitik, Landeshaushalt: In ihrem Fernsehduell beharkten sich Hannelore Kraft und Herausforderer Norbert Röttgen nach Kräften - einen klaren Sieger hatte die Veranstaltung trotzdem nicht.
Klamme Banken in den Schuldenstaaten würden sich gerne direkt aus dem Rettungsfonds ESM bedienen. Soll das zugelassen werden? Das Finanzministerium sagt, es wisse nichts von solchen Plänen.
Die Opposition ist empört über „neue Ungerechtigkeiten“ in Sachen Betreuungsgeld: Empfänger von Hartz-IV-Leistungen sollen das Geld zwar auch erhalten, es könnte aber mit ihren Bezügen verrechnet werden. Dies sei unsozial, so die Kritik.
Günter Grass hat Israel indirekt mit der Stasi verglichen. Dem Tonfall nach erinnere ihn das Einreiseverbot des israelischen Innenministers „an das Verdikt des Ministers Mielke“.
Die Bundesregierung will die Erkundung des Salzstocks Gorleben als mögliches atomares Endlager noch in diesem Jahr einstellen.