Zeichenhemmungen kannte Murschetz nicht
Über Jahrzehnte war Luis Murschetz Stammkarikaturist der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Zeit“. Mit seinem „Maulwurf Grabowski“ wurde er international bekannt. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben.
Jürgen Habermas überraschte in seinen letzten Lebensjahren mit Kritik an der westlichen Ukrainepolitik. Dabei stand er an der Seite Kiews – und forderte Gespräche mit dem Kreml.
Über Jahrzehnte war Luis Murschetz Stammkarikaturist der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Zeit“. Mit seinem „Maulwurf Grabowski“ wurde er international bekannt. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben.
Überraschung: Die Outfits der deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen sind hässlich und die Kommentare verheerend, mal wieder. Wieso kann man es mit Mode in diesem Land einfach niemandem recht machen?
Die Staatsanwaltschaft auf Mallorca will acht Mitglieder eines Münsteraner Kegelklubs sieben Jahre ins Gefängnis schicken. Das berichtet die „SZ“. Ihnen wird vorgeworfen, am Ballermann 2022 mit Zigarettenkippen einen Brand verursacht zu haben.
Vor 30 Jahren erschien Peter Handkes „Winterliche Reise“ nach Serbien. Was heute die Neuen Rechten prägt, war damals schon alles da: Die Entwertung von Analyse zugunsten des Affekts, gepaart mit passiv-aggressiver Opferhaltung.
Ist den Münchnern mit ihrer Eisbachwelle auch der Verstand abhandengekommen? Eine Bürgermeisterin ärgert sich über einen Feuerwehreinsatz. Und eine Zeitung verkauft Leichtsinn als Liberalität.
Nach 18 Jahren an der Redaktionsspitze verlässt der Ko-Chefredakteur Wolfgang Krach die „Süddeutsche Zeitung“. Die Differenzen mit den Gesellschaftern des Blattes waren offenbar unüberwindlich.
Das Wichtigste für Sie an diesem Dienstag: Der Streit über das Rentenpaket belastet die Koalition. In Berlin geht es um Verteidigung und um digitale Souveränität. Und der deutsche Außenminister setzt seine Westbalkanreise fort. Der F.A.Z. Newsletter.
Welches Essen ist links, welches Essen ist rechts? Warum sich politische Fragen in Frankreich immer wieder auf dem Teller verdichten, erklärt Nadia Pantel in dieser Folge des Bücher-Podcasts.
Im nordrhein-westfälische AfD-Landesverband kämpfen zwei Lager um den Umgang mit einem umstrittenen Landtagsabgeordneten. Nun schaltet sich der Bundesvorstand ein.
Der populäre Bezahldienst war vorübergehend gestört. Zahlungen kamen teils nicht an. Welche Folgen und Nachwirkungen hat das für Händler und Kunden, die Paypal nutzen?
Ein Sicherheitssystem von Paypal war ausgefallen und schickte Abbuchungen ungeprüft an Banken weiter. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband bestätigt den Vorfall. Inzwischen sind die Probleme behoben.
1860 München wollte Investor endlich loswerden. Daraus wird überraschend nun wohl doch nichts, wie verschiedene Medien berichten. Der verkündete Verkauf platzt offenbar. Was ist da schon wieder los?
Die Südwestdeutsche Medienholding will ihre Regionalzeitungen in Baden-Württemberg an die Neue Pressegesellschaft in Ulm verkaufen. Nun stimmte das Bundeskartellamt zu – unter Kritik.
Er brachte das Kunststück fertig, mit seiner Sprachkritik sympathisch daherzukommen. Nun ist der Autor Hermann Unterstöger gestorben.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht die „Korridore des Sagbaren“ verengt. Solange eine linksliberale Mainstreamzeitung so etwas noch druckt, kann es so schlimm um die Meinungsvielfalt aber nicht bestellt sein.
Die „SZ“ reduziert ihre Regionalberichterstattung. Standorte werden geschlossen, Büroflächen verkleinert und weniger Aufträge an freie Mitarbeiter vergeben. Derweil steht die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) vor einem Umbruch.
Der Verein „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e. V.“ soll die russisch gesteuerten Volksrepubliken im Donbass mit Spendengeldern unterstützt haben.
Der nächste Kanzleramtschef und der künftige Innenminister versprechen mehr Kontrollen und Zurückweisungen an den Grenzen. Die Gewerkschaft der Polizei will dafür mehr Beamte und aus Polen kommt ein Warnung.
Der Würzburger Historiker Benjamin Hasselhorn schmiedete in neurechter Gesellschaft Schlachtpläne für den Kampf um die Seele der Deutschen. Heute schwiege er lieber darüber. Dass Studenten auf korrekte Autorenangaben Wert legen, soll Rufmord sein.
Der Publizist Wolfram Weimer wird Kulturstaatsminister. Sein Begriff von Kultur und sein Geschichtsverständnis weisen darauf hin, dass er der falsche Mann am falschen Platz ist. Um es gelinde zu sagen.
Medienberichten zufolge soll der Journalist und Verleger Wolfram Weimer neuer Kulturstaatsminister werden. Er war Gründer des Magazins „Cicero“ und unter anderem Chefredakteur der „Welt“ und der „Berliner Morgenpost“.
Vergangene Woche verunglückte eine Surferin an der Münchner Eisbachwelle und erlitt schwere Verletzungen. Nun ist die 33-Jährige gestorben. Sie war keine Anfängerin, sondern eine erfahrene Surferin.
Eine frühere Spitzenbeamtin legt dar, wie Verwaltungen in Deutschland bürgernäher organisiert werden können. Aus dem Dilemma aller Pläne zum Bürokratieabbau weist sie jedoch keinen Ausweg.
Der Grünenpolitiker Stefan Gelbhaar verliert mit dem Antrag auf einstweilige Verfügung in 15 von 17 Punkten gegen die „Süddeutsche Zeitung“. Sein Anwalt kündigt Beschwerde an.
Der Vorwurf, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hätten Raubkunst zurückgehalten, ist widerlegt. Trotzdem muss Generaldirektor Maaz gehen. Es gibt neue Vorwürfe, die dem Kunstminister den Schlaf rauben.
Stefan Gelbhaar klagt gegen die „Süddeutsche Zeitung“. Der Grünenpolitiker wehrt sich gegen Vorwürfe im Artikel „Chronologie eines Grenzfalls“. Die „Süddeutsche“ hält ihre Berichterstattung für stichthaltig.
Ist ein Faltblatt des Bayerischen Nationalmuseums München mit einer mittelalterlichen Darstellung des Judas aus der Ölbergszene antisemitisch?
Kein Faschismus, wie wir ihn kennen: Trumps Politik ziele eher auf die Abschaffung des Politischen, so der Philosoph Jürgen Habermas - auf eine digital gesteuerte Technokratie.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Jedenfalls wird dem CDU-Vorsitzenden dieser Vorwurf gemacht. Von Wählertäuschung und sogar von Verrat ist die Rede. Aber stimmt das überhaupt?
Donald Trump wird immer wieder mit römischen Herrschern verglichen, allen voran mit Julius Caesar. Die wahren Parallelen liegen jedoch in der Krise der amerikanischen wie der römischen Republik – und verheißen nichts Gutes.
Dass der BND Nachforschungen zum Ursprung der Pandemie angestellt hat, hält das mit der Geheimdienstkontrolle betraute Gremium für gut. Die gesammelten Erkenntnisse müssten an die Öffentlichkeit, fordert es.
Bayerns Kunstminister Markus Blume hat sich für den Umgang des Freistaats mit NS-Raubkunstfällen entschuldigt. Dabei überging er, dass alle etwaigen Fehler der Museen in seine eigene Verantwortung fielen.
Der Eklat im Weißen Haus sorgt auch im politischen Berlin für Diskussionen: Die CDU fordert eine enge Einbindung von Friedrich Merz, die Grünen wollen rasch weitere Militärhilfen für Kiew.
Seit Jahren tobt der Streit um zu restituierende Kunstwerke in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, kurz vor der Wahl kochte er noch einmal besonders hoch. Bringt ein Landtagsbeschluss nun Besserung?
Ein Rentner aus Bayern schreibt einen Fake-Leserbrief gegen Friedrich Merz, der „Spiegel“ druckt das, und die „Süddeutsche“ hat KI in Verdacht.