Wir haben das Falsche gelernt
Generationen von Deutschen erfuhren aus der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz, wie sich ein Künstler gegen die Nazis stellte - innerlich. Doch die Wirkungsgeschichte des Romans muss umgeschrieben werden.
Generationen von Deutschen erfuhren aus der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz, wie sich ein Künstler gegen die Nazis stellte - innerlich. Doch die Wirkungsgeschichte des Romans muss umgeschrieben werden.
In Frankfurt hat der Name Hollein Gewicht. Der österreichische Architekt Hans Hollein, Vater von Max Hollein, entwarf das Museum für Moderne Kunst. Nun ist er mit 80 Jahren gestorben.
Das Frankfurter Städel wird voraussichtlich vom Land finanziell unterstützt. „Nicht so einfach von der Hand zu weisen ist beispielsweise die Frankfurter Bitte um eine finanzielle Beteiligung an der Städelschule“, sagt Kunstminister Rhein im Interview.
Die altehrwürdige „New York Times“ sieht Frankfurt als einen von 52 „Places to Go in 2014“ - die amerikanische „Huffington Post“ äußert sich hingegen weit weniger schmeichelhaft über die Stadt am Main.
Im Historischen Museum und im Städel-Museum in Frankfurt wird systematisch nach NS-Raubkunst gesucht. Die Arbeit ist sehr kompliziert - und könnte auch in weiteren Häusern nötig werden.
Der dm-Drogeriemarkt verkauft künftig Reproduktionen von Kunst aus dem Frankfurter Städel. Damit will das Museum Kultur einer breiten Masse bekannter machen.
In einer Ausstellung in Florenz werden die großen manieristischen Maler Pontormo und Rosso vereint. Die Schau zeigt auch, wieso uns diese überdrehte, wilde Kunst gerade heute wieder nahegeht.
Der Künstler Emil Nolde sympathisierte mit den Nationalsozialisten und stilisierte sich nach dem Krieg als Widerständler. Dies zeigt eine Ausstellung in Frankfurt. Was bleibt nun von seinem Werk?
Das Frankfurter Städel zeigt von nächster Woche an rund 140 Arbeiten des Expressionisten Emil Nolde. Es ist die erste Sonderschau dieser Art seit 25 Jahren in Deutschland, wie es heißt.
Die Stadt widmet der Frankfurter Bildhauerin Wanda Pratschke zu ihrem 75.Geburtstag eine Ausstellung. Ein Atelierbesuch
Keramikscherben, Münzen und Inschriften, Amulette und Reste von Figuren sind derzeit im Bibelhaus Erlebnismuseum in der Schau „Jaffa - Tor zum Heiligen Land“ zu sehen. Nun können F.A.Z.-Leser selbst an Ausgrabungen in Israel teilnehmen.
Die Auktionen mit Impressionismus, Moderne und Surrealismus in London zeigen, wie wichtig die Provenienzen sind. Ein Blick auf das Angebot.
Das Frankfurter Städel steht vor der Frage, ob es zu Zeiten des „Dritten Reichs“ entzogene Gemälde zurückfordern soll. Das jüdische Museum könnte damit viel Unbehagen säen.
Raubkunst ist für die neue Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) ein zentrales Thema. Anschauungsunterricht nahm sie in einer Ausstellung im Jüdischen Museum.
Populäre Künstler locken Massen und fordern Museen heraus. Das Frankfurter Städel hat bei der Dürer-Schau vieles richtig gemacht, doch es gibt auch Kunstfreunde, die verärgert sind. Das Verbraucherthema.
Das Frankfurter Städel wird im Frühjahr eine große Werkschau des Expressionisten Emil Nolde zeigen. Es sei die erste Retrospektive dieser Art in Deutschland seit 25 Jahren.
Wie kam ein Stillleben des Malers Justus Juncker 1935 ins Historische Museum, und warum musste Mario Uzielli damals seine Kunsthandlung liquidieren? Die Kunstdetektivin Maike Brüggen forscht nach der Herkunft von Gemälden, die in der Nazizeit ins Haus gelangten.
Albrecht Dürer war ein Genie der Kunst – und ein Meister des Geldverdienens. Er schuf eine eigene Marke, nahm Kredite auf, ließ Kunstdrucke in ganz Europa verkaufen und starb als Ikone.
Die Sammlung des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt sorgt auch in der hessischen Landeshauptstadt für Aufregung. Denn das Museum Wiesbaden hat Raubkunst im eigenen Haus. Die Suche nach Verstrickungen mit dem Fall Gurlitt läuft.
Aber es sind nicht nur ihre runden Schultern, die verführen, auch ihre Stimme hat es in sich: Zum siebzigsten Geburtstag der großen Schauspielerin Hanna Schygulla.
Museumsläden werden auch für Weihnachtseinkäufe immer beliebter. Sie ersetzen Buchläden, erweitern ihr Angebot ständig und profitieren von der Faszination der Bilder.
Wer Raubkunst sucht, der findet. Und im Städel oder dem Historischen Museum wird gesucht. Das Problem ist, dass an einem Stück dubioser Herkunft kein Schild mit der Aufschrift „Raubkunst“ hängt.
Wer im öffentlichen Raum baut, darf nicht zurückschauen - wie jetzt gerade wieder die Stadt Frankfurt. Sie verzichtet urplötzlich auf ihren Brückenturm und blamiert sich gewaltig.
Fotografisch genau wird auf einem Bild Matthias Grünewalds, das derzeit in der Dürer-Ausstellung in Frankfurt zu sehen ist, die Behandlung einer „Besessenheit“ dargestellt. Wie heilte man im Mittelalter?
- Montag, 2. DezemberNikolaus Schweickart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Altana Kulturstiftung, Bad Homburg, Vorsitzender der Administration des Städel ...
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum zeigt, wie unerwünschte Maler, Händler und Kritiker von den Nazis aus dem Kunstbetrieb ausgeschlossen wurden - und wer davon profitierte.
Zwischendurch fiel die Musikanlage aus, aber auch das machte nichts: An der Theke gab es schließlich Met-Honigwein auf Eis, nach „altdeutschem Originalrezept“,
Von einem kulturpolitischen Gestaltungswillen ist in Frankfurt nichts mehr zu spüren. Daran ändern auch die jüngsten Thesen aus dem Büro des Oberbürgermeisters nichts.
Vom 1. Januar an leitet Leon Krempel die Kunsthalle Darmstadt und wird damit auch Geschäftsführer des den Ausstellungsort betreibenden Kunstvereins Darmstadt.
Wer in diesen Tagen zu Max Hollein will, muss erst einmal an einer langen Schlange vorbei. Bis auf den Bürgersteig reihen sich die Wartenden vor dem ...
Ist das Gemälde im Frankfurter Städel Museum echt? Um das Porträt Julius II. tobte eine Debatte. Jetzt antwortet das Museum mit einer Ausstellung.
Das Wolkenkratzer-Festival ist mit dem Frankfurter Tourismuspreis 2013 ausgezeichnet worden. Am letzten Wochenende im Mai dieses Jahres hatten 18 Frankfurter ...
Rudolf Burnitz und sein Sohn Heinrich haben das Gesicht Frankfurts verändert. Viele ihrer Bauten sind zerstört worden, geblieben ist das monumentale Gebäude der Neuen Börse.
Das Ledermuseum hat das Portal der J. Mayer & Sohn Lederwerke teilrekonstruiert. Dieses erinnert auch an die Verfolgung zweier Familien.
FRAGE: Das Städel hat zuletzt vor allem mit Erweiterungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst von sich reden gemacht.
Im Frankfurter Städel wagt man eine neue Sicht auf Albrecht Dürer. Die Schau zeigt, wie in diesem Werk Mittelalter und Renaissance friedlich nebeneinander existieren.