Zum Geburtstag gibt’s Geschenke
Frankfurts bedeutendstes Museum feiert zweihundertjähriges Jubiläum: Es gibt Feste für die Bürger - und auch über zwei eindrucksvolle Neuerwerbungen kann man sich freuen.
Frankfurts bedeutendstes Museum feiert zweihundertjähriges Jubiläum: Es gibt Feste für die Bürger - und auch über zwei eindrucksvolle Neuerwerbungen kann man sich freuen.
Frankfurt ist eine Kunststadt, Johann Friedrich Städel sei Dank. Vor 200 Jahren hat er seinen gesamten Reichtum einer Stiftung zugeführt. Das wird jetzt gefeiert.
Das Jahr ist jung, doch sei’s drum: Unser Jahresrückblick für die Rhein-Main-Region, 362 Tage zu früh und - Achtung - nicht so ernst gemeint.
Politisch gesehen ist in diesem Jahr nichts los in der Rhein-Main-Region. Auf den Konzertbühnen und in den Museen allerdings einiges. Eine Vorschau.
Unbeschrieben sind die Kalender für 2015 nicht mehr. So ist die Eröffnung der EZB für März angesetzt, aber auch anderes ist gewiss. Das erwartet Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet im neuen Jahr.
Viel zu tun gab es in diesem Jahr in der FAZ.NET-Tatortsicherung. Waren Fernsehkrimis eigentlich schon immer so hanebüchen konstruiert? Einige bemerkenswerte Fälle gab es aber auch. Unsere Leser haben gewählt.
Zur NS-Zeit entwendete Kunst sollte zurückgegeben werden. Diese Auffassung vertritt die ehemalige Richterin Jutta Limbach. Das Frankfurter Städel verlor damals hunderte Werke.
Der Vorschlag, „entartete Kunst“ an das Museum zurückzugeben, dem sie entwendet wurde, würde einen riesigen Ringtausch nötig machen. Dabei kommt es nicht darauf an, in welchem Haus ein Werk zu sehen ist.
Plötzlich ist alles anders. In die Körper kommen wildes Leben und toller Ausdruck. Reformation und Bauernkrieg malen schon mal mit. Das Frankfurter Städel stellt die Kunst um 1500 aus.
Überraschung zwischen den Hochhäusern: Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst gibt es jetzt auch im Taunusturm - aus seiner Platznot hat es eine Tugend gemacht. Die Premiere gehört den Künstlerinnen.
Das Museum Giersch wird von der Goethe-Universität Frankfurt übernommen. Das Haus erhält von der Stiftung Giersch über 30 Jahre rund 27 Millionen Euro.
Der neue „Tatort“ war eine Gewaltorgie mit klassischer Musik und barocken Gemälden. Die Handlung wirkte ausgeklügelt, die Polizei machtlos. Passte das alles zusammen? Der Sonntagskrimi im Realitätstest.
Chaos dreht das Rad des Hades: Der hessische „Tatort: Im Schmerz geboren“ ist ein Geniestreich voller Gewalt und Leidenschaft. Mehr Tote und mehr klassische Musik gab es im „Tatort“ bisher nicht.
Der Schauspieler Federico Castelluccio traute seinen Augen nicht, als er in einer Frankfurter Galerie ein Gemälde Guercinos entdeckte. Außer ihm erkannte niemand den Schatz - eine unglaubliche Geschichte.
Die Stadt ist voll, mitunter proppenvoll. Ob auf der Zeil, am Mainufer oder im Waldstadion: Es wimmelt von Menschen. Wohl dem, der sich auskennt und das Gebot des antizyklischen Handelns beherzigt.
Hier gab es das bisher nicht: Das MMK eröffnet eine Zweigstelle in einer Büroetage im Frankfurter Bankenviertel - ist das die Zukunft der Kunstförderung? Susanne Gaensheimer verweist auf asiatische Gepflogenheiten.
Einst aus der Städelschule geworfen, jetzt mit einer Schau im Garten des Städel-Museums geehrt: ein Gespräch mit Franz Erhard Walther.
Der Forscher Wolf Singer sprach darüber, was die Hirnforschung über menschliche Kreativität und die Deutung der Welt durch die Kunst sagen kann, und diskutierte darüber auch mit dem Bildhauer Tobias Rehberger. FAZ.NET zeigt die Veranstaltung im Video.
Weil ein teures Kunstwerk von Tobias Rehberger verschwand, haben die Eigentümer den Hausbesitzer verklagt. Doch das Landgericht Frankfurt hat nun entschieden: Es gibt keine Entschädigung.
Eis und Eintritt gratis: Am Sonntag spendierte der Lebensmittelkonzern Nestlé allen Besuchern den Aufenthalt im Städel. Nur die Torte war tabu.
Keine Oper, kein Rathaus, keine Wilhelmstraße: Das Deutschland, das die Kunsthandlung Nenke & Ostermaier zur Kaiserzeit auf etwa viertausend Postkarten zeigte, ist ein großes, bezauberndes Idyll.
An diesem Sonntag kann jeder das Städel besuchen, ohne Eintritt zahlen zu müssen – Nestlé macht es möglich. Der Lebensmittelkonzern beweist sich damit in einer neuen Form des Kultursponsorings.
Die Kunst, sich der Hitze auszuliefern: Félix Vallottons „Blonder Akt“ ist ein Aufruf sich nicht zu sehr von gängigen Schönheitsidealen leiten zu lassen - und sich gut einzucremen.
Das schlechte Augustwetter vermiest den Frankfurter Schwimmbädern die Bilanz - aber Zoo und Museen kommen die niedrigen Temperaturen zugute. Von Freud und Leid der Frankfurter Freizeitbranche.
In Wien sind weiterhin zwei Häuser ohne Konkurrenz, das Dorotheum und das Kinsky. Sie machen die Spitzenpreise in den Auktionen untereinander aus. Entsprechend gestaltet sich die Bilanz des ersten Halbjahrs in Österreich.
Diese Drombuschs: Einmal im Jahr tagt das oberste Kontrollgremium des Hessischen Rundfunks öffentlich - der Rundfunkrat. Von einem Ausschuss, der einen Querschnitt der gesamten hessischen Bevölkerung nachbilden will.
Medardo Rosso ist einer der bedeutendsten Bildhauer der Moderne. Seine Werke sind rar. Das Städel Museum hat jetzt eine großartige Bronze von ihm.
Im Frankfurter Städel-Museum ist derzeit die Kabinettausstellung „Vergessene Körper: Helmut Kolle und Max Beckmann“ zu sehen und erinnert so an einen fast vergessenen Maler.
Studenten und Hochschulabgänger absolvieren oft Praktika, ohne viel Geld dafür zu bekommen. Das geplante Mindestlohngesetz sehen viele dennoch kritisch.
Wenn diese Technik populär wird, könnte sie ganz schnell wieder verschwinden. Deshalb gibt Apple kaum Informationen preis. Die Rede ist von iBeacons, von elektronischen Leuchtfeuern, die Apple vor einem Jahr angekündigt hat.
Ein Gesicht, ein Satz, eine gemeinsame Begegnung mit dem französischen Philosophen Lyotard: Wie der ganz junge Frank Schirrmacher die Herausforderung der Gegenwart begriffen hat.
Der neue Hertie-Chef kennt als Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit die wichtigen Leute. Der Stiftung, die eine der reichsten in Deutschland ist, könnte das nützlich sein.
Auf dem Gelände der Deutschland-Zentrale von Nestlé in Frankfurt-Niederrad sollen sich künftig die Nachbarn genauso zu Hause fühlen wie die Beschäftigten. Auch sonst entdeckt der Konzern seine Bezüge zur Mainmetropole.
Heute ist nicht nur heute und damals ist nicht nur damals: Das Frankfurter Literaturhaus zeigt eine Woche lang, was Schriftsteller der Gegenwart mit der Romantik verbindet.
Einmal ein Hund sein, mit Gebell? Im Frankfurter Städel kann derzeit jeder zur Skulptur werden und eine Minute Ruhm genießen. Möglich macht es der österreichische Künstler Erwin Wurm.
Wer Lust hat, kann sich mal die Hose über den Kopf zu ziehen. Erwin Wurm sorgt im Frankfurter Städel-Museum dafür, dass jeder Besucher mal eine Minute lang Kunst sein kann.