Denn sie haben Bock auf mehr
Der „Beitragsservice“ von ARD und ZDF hat 2015 8,1 Milliarden Euro einkassiert. Wir haben uns vor Ort in Köln-Bocklemünd umgesehen. Hier zeigt sich, wie gigantisch der Aufwand für den Rundfunkbeitrag ist.
Der „Beitragsservice“ von ARD und ZDF hat 2015 8,1 Milliarden Euro einkassiert. Wir haben uns vor Ort in Köln-Bocklemünd umgesehen. Hier zeigt sich, wie gigantisch der Aufwand für den Rundfunkbeitrag ist.
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Der Rundfunkbeitrag wird zurecht pro Wohnung erhoben. Jetzt bleibt den Klägern nur noch der Gang nach Karlsruhe.
Hurra, Hurra, der Rundfunkbeitrag ist da. Der „Beitragsservice“ von ARD und ZDF hat die Zahlen für das Jahr 2015 vorgelegt. Es zeigt sich: Gebühren einziehen lohnt sich, kostet aber auch schön viel Geld.
Die Personalratschefs von ARD und ZDF richten einen Appell an die Ministerpräsidenten: Senkt den Rundfunkbeitrag nicht! Sonst seien die Sender gefährdet. Aber wo gehen denn all die Milliarden hin?
Beim Fernsehen hat die Umstellung von analog auf digital geklappt. Beim Radio nicht. Kann es sein, dass die Hörer es nicht wollen? Bevor eine Milliarde Euro an Kosten entsteht, sollten wir eine Zwischenbilanz ziehen.
2017 soll der Rundfunkbeitrag auf 17,20 Euro sinken – um später massiv auf über 19 Euro zu steigen. Das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks folgt einmal mehr seinen eigenen Regeln. Ein Kommentar.
Wer die ARD als Bühne nutzen will, darf die Rundfunkgebühren nicht verweigern, findet ihr Chefredakteur. Der AfD-Vizechefin Beatrix von Storch drohen unterdessen weitere Konsequenzen.
Weil sie offenbar ihre Rundfunkgebühren nicht bezahlt hat, soll das Konto der AfD-Politikerin gepfändet worden sein. Das hat Beatrix von Storch selbst öffentlich gemacht.
Wer den Rundfunkbeitrag partout nicht zahlen will, landet irgendwann im Gefängnis. So erging es einer Sechsundvierzigjährigen. Sie sitzt seit Wochen hinter Gittern.
Damit sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiterentwickelt, sind Einnahmen aus der Bevölkerung nötig – denn wir alle profitieren davon. Trotzdem verdient das Land bei der Haushaltsabgabe mehr Freiheit.
Die Entscheidung war zu erwarten: Das Bundesverwaltungsgericht hat den Rundfunkbeitrag abgesegnet. Für ARD und ZDF ist das ein guter Tag. Doch seltsam bleibt die Begründung der Zahlpflicht schon.
Die jüngsten Klagen von Bürgern ohne Rundfunkgeräte wurden abgewiesen: Das Bundesverwaltungsgericht hält den Rundfunkbeitrag für verfassungsgemäß. Es bleibt der Gang nach Karlsruhe.
Trotz des Rundfunkbeitrags befindet sich der Bayerische Rundfunk mit 100 Millionen Euro im Minus. Darauf hat am Dienstag der Bayerische Rechnungshof hingewiesen. Der Sender spare nicht genug.
Nach der Empfehlung einer Expertenkommission sollen die Bundesländer die Rundfunkbeiträge senken. Der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks lehnt das ab. Der Intendant führt zwei Gründe an.
Die Experten der Kommission KEF haben den Intendanten von ARD und ZDF ihre Pläne für die nächsten Jahre vorgestellt. Über die Höhe des künftigen Beitrags werden bald auch die Regierungschefs beraten.
Ja, wo gibt es denn sowas? Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff verrät als erster, dass die berühmte Gebührenkommission KEF vorschlägt, den Rundfunkbeitrag zu senken. Das klingt unglaublich. Und die sächsische Regierung ist auch schon dagegen.
Viel zu lange haben ARD und ZDF ihren Mitarbeitern üppige Renten versprochen. Nun ersticken die Sendeanstalten an den hohen Kosten – und schielen schon auf die Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag.
Geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, betonen Politiker dessen „Staatsferne“. Formal gibt es sie, doch in der Realität ist es damit nicht immer weit her. Aktuelle Beispiele gibt es aus Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz.
Die Generaldirektorin der Europäischen Rundfunkunion hat den polnischen Präsidenten Duda aufgerufen, das restriktive neue Mediengesetz nicht zu unterzeichnen. Das Reformvorhaben trieb bereits vier Direktoren des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zur Kündigung.
Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das: In der Flüchtlingsfrage lassen ARD und ZDF Distanz zur Politik vermissen und werden zu Lautsprechern. Ein Kommentar.
Die Landesregierung von NRW legt ein Gesetz vor, das die Macht im öffentlich-rechtlichen Sender neu verteilt. Es regelt die Aufgaben im Internet, die Zusammenarbeit mit Dritten und die Verteilung von Rundfunkgebühren.
Alle zwei Jahre melden ARD und ZDF bei der Finanzkommission Kef ihren „Finanzbedarf“ an. Davon hängt ab, ob der Rundfunkbeitrag steigt. Im Januar 2017 könnte es wieder soweit sein. Es geht mal wieder um Milliarden.
In Amerika hat Netflix die Fernsehgewohnheiten revolutioniert und gewinnt weiter viele Kunden. Die schleichende Erosion ist ein Warnsignal für die etablierten Kräfte der Fernsehwelt.
Ein Freidenkerclub ist keine Kirche: Wie ein Gericht in München eine Klage gegen den Rundfunkbeitrag ablehnt und dabei einiges klärt - über Gott und die Welt. Vor allem über Bayern.
Mehr als 450 afghanische Ortskräfte sind in Deutschland aufgenommen worden, weil Taliban sie bedrohten. Hier kämpfen sie mit dem Bürokratie-Dschungel. Nun sollen Soldaten ihnen helfen – und verzweifeln daran.
Die britische BBC gilt als Urbild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Jetzt soll sie grundlegend reformiert werden. Bedeuten könnte das: weniger Programm, dafür mehr Einnahmen.
Die BBC hat Probleme: Wer ihre Programme im Internet schaut, muss keine Rundfunkgebühr zahlen. Und alle ab 75 sowieso nicht. Wo soll nun das Geld herkommen? Die Regierung hat eine Idee.
ARD und ZDF nehmen mehr Geld ein, als ihnen zusteht. Werden sie es je wieder hergeben? Wir schlagen eine sinnvolle Investition vor: ab damit nach Athen.
In einer Abstimmung hat die Schweiz für eine Rundfunkgebühr votiert, die alle zahlen müssen. Doch das nützt dem öffentlichen Rundfunk nichts. Im Gegenteil: Nun fragen sich alle nach seinem eigentlichen Auftrag.
Noch vor der Sommerpause soll entschieden werden, ob eine Sondersteuer auf alte Kohlekraftwerke kommt. Der Rundfunkbeitrag bringt den Sendern mehr Geld ein. Und der Lastwagenbauer MAN verhandelt über einen Stellenabbau.
Was geschieht mit dem 1,5-Milliarden-Überschuss, den ARD und ZDF mit dem Rundfunkbeitrag erzielen? Das wollten die Ministerpräsidenten der Länder jetzt eigentlich klären. Haben sie aber nicht.
Die Chefs der Bundesländer könnten heute entscheiden, was aus den 1,5 Milliarden Euro wird, die ARD und ZDF durch den Rundfunkbeitrag mehr einnehmen. Ob sie das Geld den Bürgern etwa zurückgeben?
Ein Frankfurter Wirtschaftsjournalist meint, die Zahlungspflicht des Rundfunkbeitrags umgehen zu können. Er besteht darauf, bar zu zahlen und meint, der Aufwand für die frühere GEZ sei damit zu groß. Ob das funktioniert?
Drei Gutachter legen einen Plan zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor: Kosten runter, Politiker raus und dann ab in den Wettbewerb – fertig ist die „liberale Rundfunkordnung“.
Helvetisches Lehrstück oder überinszenierter Schildbürgerstreich? Die Eidgenossen stimmen schon bald über die Rundfunkgebühr ab. Wie viel die Schweizer wohl zahlen wollen?
Wussten ARD und ZDF nicht, wie sehr der neue Rundfunkbeitrag ihnen den Säckel füllt? Wir werfen einen Blick auf die Finanzplanung. Und siehe da: Der Geldsegen hat sich abgezeichnet.