Es braucht einen starken Körper
Ein Gespräch mit Anna Netrebko über den Wandel ihrer Stimme, das Sterben auf der Bühne - und warum sie nie in Bayreuth auftreten und Wagner singen wird.
Ein Gespräch mit Anna Netrebko über den Wandel ihrer Stimme, das Sterben auf der Bühne - und warum sie nie in Bayreuth auftreten und Wagner singen wird.
Hartmut Haenchen ist eingesprungen, als den Festspielen ihr Dirigent für den „Parsifal“ absprang, zwei Wochen vor Premiere. Das Publikum jubelt. Wie hat er das gemacht? Ein Interview.
Leipzig hat wieder einen „Ring“: Mit der „Götterdämmerung“ ist Richard Wagners Opern-Tetralogie nach drei Jahren vollendet. Es wird viel getanzt dabei.
Für die Musik Richard Wagners wurde manches Instrument erfunden. Ein ganz spezielles hat man in Bayreuth gerade nachgebaut.
Wenn der Regisseur die Skandälchen liebt, wird eben der Sexclub einer lesbischen Drogendealerin zum Serail: An der Deutschen Oper Berlin gerät Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in eminentem Maße sinnlos.
Keine könnte anmutiger in Ohnmacht fallen und verstummen. Wie schön ist es erst, wenn sie weitersingt! In Dresden ist Anna Netrebko zum ersten Mal als Elsa in Richard Wagners „Lohengrin“ zu erleben.
Bewegte Bilder aus der Wirtschaftswunderzeit: Kirill Petrenko und David Bösch bringen in München die Komödie der „Meistersinger von Nürnberg“ kräftig ins Rollen.
Richard Wagners „Parsifal“ beschäftigt sich mit Religion – das soll in Bayreuth laut einem Medienbericht mit Darstellerinnen verdeutlicht werden, die sich Burkas vom Leib reißen. Der Regisseur dementiert.
Sir Simon Rattle gibt Wagners „Tristan und Isolde“ in Baden-Baden luxuriöse Leichtigkeit. Daniel Barenboim beschert mit seinem Berliner „Orfeo“ das totale Gluck-Glück.
Düsseldorf, Mainz, Münster, Duisburg und andere Städte haben ihre Rosenmontagszüge wegen des Sturms abgesagt. In Köln findet der Zug dagegen statt, es gibt allerdings Einschränkungen.
Als Spezialist für französische Musik galt Christian Thielemann bislang nicht. Doch sein Programm mit Werken von Chausson, Debussy und Fauré bei den Berliner Philharmonikern gelingt als großer Abend.
In Wildbad Kreuth schlägt die CSU beim Besuch der Kanzlerin versöhnliche Töne in der Flüchtlingspolitik an. Auch Merkel nimmt die diplomatische Tonlage auf.
Transhuman? Postgender? Die radikal neue Musik des venezolanischen Elektronik-Künstlers Arca klingt jedenfalls, als müsste ihr die Zukunft gehören.
Warum fasziniert „Star Wars“ Alte wie Junge auf der ganzen Welt? Die Filmsaga schafft etwas, das heute wohl nur noch der Science Fiction gelingen kann.
Regisseur David Bösch möchte in seiner Inszenierung von Richard Wagners Oper „Der fliegende Holländer“ am Frankfurter Musiktheater die Kontraste herausarbeiten. Komik und schwarze Romantik sind Teil seines Konzepts.
In Leipzig versammelt sich montags Legida am Richard-Wagner-Platz. Dieser soll jetzt umbenannt werden - als Symbol für eine Willkommenskultur. Zumindest wenn es nach den Grünen geht.
Ein Kommentar zur Flüchtlingskrise in der „Basler Zeitung“ vergleicht Angela Merkel mit Hitler. Die Parallele sieht der Autor unter anderem in der gemeinsamen Liebe zu Richard Wagner.
Am 1. September beginnt die neue Saison an der Oper Frankfurt. Wie gewohnt hat Intendant Bernd Loebe ein Programm zusammenstellt, das etliche Raritäten versammelt. Aber auch „Carmen“ steht auf dem Spielplan.
Er nimmt es noch einmal mit Richard Wagner auf: Neues aus Meesopotamien gibt es bei der Galerie Sabine Knust in München. Gegen das Kulturevent, für den Komponisten – denn dieser, so Meese, „hatte noch ein Gesicht“.
Der Tiergarten in Berlin ist mehr als nur ein großer Park im Herzen der Stadt. Zwischen Brandenburger und Charlottenburger Tor hat sich die deutsche Geschichte so sehr verdichtet, dass man ihr heute direkt ins Auge blicken kann - und heilfroh um die Gegenwart ist.
Idagio, so nennt sich die erste digitale Plattform zur Verbreitung klassischer Musik. Prominente Musiker und Dirigenten machen mit – und das Angebot ist gratis.
Die ganze Welt versucht diesem exzentrischen König auf die Spur zu kommen. An Neuschwanstein, diesem deutschesten aller deutschen Schlösser, führt deshalb kein Touristenweg vorbei.
Die Villa Wahnfried in Bayreuth ist als Museum wiedereröffnet worden. Ursprünglich Rückzugsort Richard Wagners, ist sie heute Wallfahrtsort seiner Verehrer - und war einst Villa Kunterbunt seiner Nachfahren.
Die Berliner Philharmoniker haben Kirill Petrenko zum neuen Chef gewählt, in Bayreuth dirigiert er den „Ring des Nibelungen“. Den deutschen Kritikern ist er aber wohl nicht deutsch genug. Wer also ist Petrenko, und was kann er wirklich?
Warum reisen hunderte internationale Spezialisten für afrikanische Literatur nach Bayreuth? Um über Afrikas Zukunft zu streiten, die für die einen in der Welt des Digitalen liegt, während die anderen noch am Erbe des Kolonialismus tragen.
Der Welt holdester Wahn: Mit seinem Musikdrama „Tristan und Isolde“ ist Richard Wagner der Liebe vor hundertfünfzig Jahren wirklich auf den Grund gegangen.
In der Seifenoper um eine „Tannhäuser“-Inszenierung kämpfen Staatsanwälte, Minister und Kirchenleute gegen Künstler, Freiheit und die Moderne. Es ist aber keine Reality-Show, sondern Russlands Realität.
Er ist der mächtigste Musiker der Moderne und braucht kein C-Dur, um in die Ewigkeit zu finden: Zum neunzigsten Geburtstag des Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez.
Beim Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich zählten auch die Opernsänger Maria Radner und Oleg Bryjak zu den Opfern. Trauerbekundungen kommen aus ganz Europa.
Der Bischof von Nowosibirsk verklagt das dortige Opernhaus samt Regisseur. Der Grund: eine angeblich blasphemische Inszenierung von Wagners „Tannhäuser“. Andere Geistliche stehen auf Seiten der Oper.
Die Mainzer Fastnachter trauern um den „Boten aus dem Bundestag“. Jürgen Dietz, der als scharfzüngiger Saaldiener seine Paraderolle fand, starb mit 73 Jahren.
Nur wer die Musik Richard Wagners liebt, sollte sie inszenieren dürfen. Nur Liebende können blinde Flecken und Monstrositäten des Werkes erkennen. Ein Plädoyer für ein Sabbat-Jahr der Wagner-Regie.
Mehr als 2000 Filmtheater auf der ganzen Welt zeigen Live-Übertragungen aus der Met. Wie verändert sich das Opernerlebnis im Kino? Eindrücke aus München.
Der „Parsifal“ für die Wagner-Festspiele 2016 hat einen neuen Regisseur: Anstelle des umstrittenen Jonathan Meese wird der Wiesbadener Intendant Uwe Eric Laufenberg die Neuinszenierung übernehmen. Meese wettert mit einem „Manifest“ gegen seine Kündigung.
Auf dem Parteitag der Hessen-AfD galt es, einen Stellvertreterkrieg zu führen. Der Bundesvorsitzende Bernd Lucke reiste an, um seinen innerparteilichen Gegner Albrecht Glaser als Landesvorsitzenden zu verhindern.