Nackte Bilder dank Apple-Schrott
Das Spiel mit dem Unwissen der Menschen ist es, was den Skandal macht. Einen, der von der Politik nicht nur toleriert, sondern offenbar auch als normal angesehen wird.
Das Spiel mit dem Unwissen der Menschen ist es, was den Skandal macht. Einen, der von der Politik nicht nur toleriert, sondern offenbar auch als normal angesehen wird.
In Großbritannien werden die Leute beispiellos überwacht – und niemanden regt das auf. Es droht die psychische, emotionale und intellektuelle Verarmung einer ganzen Gesellschaft.
Das Thema, das die Netzkonferenz EuroDIG derzeit in Berlin verhandelt, ist abstrakt, die Auswirkungen sind groß. Zeit für ein paar einfache Fragen: Was sind die großen Probleme des Netzes, wie kann Internet Governance helfen? Experten antworten.
Das Netz zeigt große Kompetenz, Probleme zu erkennen und zu debattieren. Vom twittern über Kostenlos-Mentalität wird aber keine bessere Welt erschaffen. Im Kapitalismus geht es darum, zu überweisen.
Die Republica 2014 wollte eine politische Veranstaltung sein. Und wurde es nicht. Wenn der Funke einmal übersprang, dann in die falsche Richtung.
Laptop Yoga, Science Slams und Programmieren für Computerhäschen: Beim entspannten Feiern findet die Internetkonferenz Republica zu sich selbst.
Der digitale Umbruch scheint ein Problem ohne Ansprechpartner. Lässt er sich politisch in den Griff bekommen? Auf der Republica fragten wir dies einen Politiker, einen Wissenschaftler und einen Aktivisten.
Der Börsenmarkt ist heute ein Rechenzentrum, und die übrige Welt auf dem Weg, eines zu werden: Die Datenexpertin Yvonne Hofstetter erklärt auf der Republica, warum intelligente Maschinen unsere Freiheit bedrohen.
Die Internetkonferenz Republica kommt zu der Diagnose: Nicht nur das Internet ist kaputt, auch der gesellschaftliche Diskurs darüber. Vorsichtig sucht man den Befreiungsschlag.
Die Internetkonferenz Republica ist unüberschaubar geworden. Nur Edward Snowden gibt ein großes Thema vor. Sascha Lobo liest der Netzgemeinde die Leviten.
Die Kommunikationskultur im Netz hat Ähnlichkeiten mit der sozialen Kontrolle in ländlichen Gegenden, alles wird gesehen, alles wird kommentiert. Für die Freiräume von Subkulturen ist kein Platz. Die sind aber nötig, damit neue Ideen entstehen und ausprobiert werden können.
Ugly Kid Joe. Auf ihrem Karrierehöhepunkt lieferte die amerikanische Formation Hits wie „Everything About You“ und „Cats In The Cradle“.
In den Industrieländern wirkt sich die Digitalisierung in alle Lebensbereiche aus, in Afrika ist sie Motor für Entwicklungen: Auf der Konferenz re:publica zeigen Unternehmer und Organisatoren ihre Projekte.
Die re:publica ist mehr als eine Netzkonferenz. Auf ihr werden drängende Fragen unserer Zeit von einem ihrer Antriebe aus diskutiert: der Digitalisierung.
Die umstrittenen neuen Internet-Tarife der Telekom werden von der Bundesnetzagentur geprüft. Die fordert mehr Informationen, sagte die zuständige Referentin auf der Internet-Konferenz Republica.
Die Internet-Gemeinde hat in den vergangenen Monaten einige politische Kämpfe verloren. Auf dem Blogger-Gipfel, der Konferenz „Republica“, sucht sie nach neuen Chancen für ihre alten Forderungen.
Überwachbarkeit wird als technische Voreinstellung vorgeschrieben, die Behörden halten Rechtsgrundsätze für bürokratische Hindernisse: Ein Gespräch mit der Bürgerrechtlerin Raegan MacDonald anlässlich der Netzkonferenz Republica.
Vor der Lehman-Pleite flossen Milliarden in geschlossene Schiffsfonds. Die aktuelle Pleitewelle besorgt die Anleger - hat aber auch Anbieter wie MPC, HCI und Lloyd schwer getroffen.
Algorithmen machen das Leben bequemer, aber auch vorhersehbarer. Es werden schon Menschen an der Supermarktkasse identifiziert. Und trotzdem geben wir immer mehr Daten preis. Das muss aufhören.
Die Amerikaner sind an allem schuld, aber Google ist gar nicht so leicht an den Pranger zu stellen: Geert Lovink rechnet mit den Verheißungen und Wünschen ab, die sich an das Web 2.0 knüpften.
An diesem Samstag geht es wieder gegen „Acta“. Andere Netzgesetze sind freilich auch in Vorbereitung und die Konfliktpotentiale groß.
Eine Reise in die Zukunft des Lesens. Das Internet mit seiner Netzwerk-Struktur bietet dafür tolle Möglichkeiten. Es könnte so einfach sein - doch noch scheinen die Verlage nicht auf das digitale Zeitalter vorbereitet. Ein Google-Experiment - mit viel Liebe zum Medium ♥ Text ♥
Ihren Novitäten-Bonus haben Blogs aufgebraucht. Den großen Durchbruch dieser Publikationsform haben soziale Netzwerke wie Facebook & Co. gebremst. Bleibt Blogs auf Dauer nur die Nischenexistenz beschieden?
Was ist Privatsphäre im Internet? Und vor allem: Wie spricht man darüber? An Fachleuten mangelt es auf der Blogger-Konferenz Re:publica nicht, eher an den richtigen Kategorien. Die Folge: Die Debatte verläuft mitunter wenig zielgerichtet.
Was kann, was darf der Aktivist im Internet? Die re:publica debattiert darüber, wie weit die digitale Selbstbestimmung geht. Hier sind die Skeptiker in der Defensive.
Gleich zu Anfang der Digitalkonferenz Re:publica ging es gegen die Riesen im Internet. Der New Yorker Professor Eben Moglen kritisierte Facebook und Google scharf dafür, dass sie ihre Nutzer beobachten und deren Daten sammeln.
Die Schattenseite der Meinungsfreiheit im Netz: Diskussionen werden oft von böswilligen Kommentaren unter der Gürtellinie sabotiert. Gehört das zur Netzkultur - oder wächst sich das noch aus?
Was ist der Auftrag an die "Generation Digital"? Darüber reflektierte der Philosoph Gunter Dueck auf der Online-Konferenz re:publica. Die Antworten auf diese Frage sind vor allem im Bildungssystem zu suchen.
Brauchen wir Netzbürger unbedingt einen Club von Campaneros zur Interessensvertretung? Der Versuch von Markus Beckedahl, der digitalen Gesellschaft eine Stimme zu geben, stößt in der Netzöffentlichkeit jedenfalls nicht nur auf Gegenliebe.
Das Projekt hatr.org hat einen kreativen Umgang mit Trollen gefunden: die Website verdient Geld am Sexismus, Rassismus und Hass, den Kommentatoren in Blogs hinterlassen. Auf der Seite gibt es zudem subtile Ratschläge für die Störenfriede.
Die Wahrheit ist schon so oft gestorben. Im Krieg, der Postmoderne und wie Kulturpessimisten behaupten, auch im Internet. Und diesmal haben sie recht. Also lasst uns lieber Wahrheiten bauen, die zu uns passen. Weltperzeptionsfilter, die unsere Bedürfnisse spiegeln und uns weder Kompromiss noch Wahrheit aufzwingen. Die Welt muss nicht trist sein, wenn wir sie schön wahrnehmen können. Von meiner persönlichen Wikipedia bis zum überblenden von hässlicher Architektur wird alles möglich werden und damit sogar den Sinn von Demokratie in Frage stellen: Warum sich einigen, wenn man "forken" kann?