Wird die digitale Öffentlichkeit gelöscht?
Die Zeit von Facebook und Google ist vorbei, sagt auf der re:publica der Medientheoretiker Geert Lovink. Und macht dann eine Rolle rückwärts. Doch es gibt noch mehr Überraschungen.
Die Zeit von Facebook und Google ist vorbei, sagt auf der re:publica der Medientheoretiker Geert Lovink. Und macht dann eine Rolle rückwärts. Doch es gibt noch mehr Überraschungen.
Das Netz ist eine Spielwiese für Provokateure, und der nächste Hype kommt bestimmt. Wer will schon bei der Sache bleiben? Der Mathematiker Gunter Dueck erklärt, warum das so schwierig ist und rockt die re:publica.
Die Messe Republica ist das große Treffen der Netzgemeinde in Deutschland. Hier kommt eine Übersicht darüber, wer dorthin geht.
Nostalgie, Resignation, Entrüstung: Neben Datenschutz und Netzneutralität kommen auf der re:publica auch die Gemütslagen nicht zu kurz. Was hat das mit der digitalen Gesellschaft zu tun?
Die Netzkonferenz „re:publica“ wird immer gigantischer. Doch nicht nur mit dem Slogan „Love out loud“ will sie den anarchischen Gründungsgeist bewahren. Ihr großes Thema ist der Hass im Netz.
Politische Unklarheit, rechtliche Zwänge, Googles Großprojekte, Zufall und Zögern: So wird das kulturelle Gedächtnis im Netz verzerrt. Ein Gespräch mit Ellen Euler von der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Trotz Werbung schreibt Twitter weiterhin rote Zahlen. Der Nachrichtendienst denkt nun über ein kostenpflichtiges Abo für seine App Tweetdeck nach, die mehr Funktionen bieten soll.
Ikea, H&M, Spotify: Wie schafft es das kleine Schweden, international so erfolgreich zu sein? Vielleicht gerade weil es so klein ist, meint der frühere Abba-Sänger Bjoern Ulvaeus.
Der Social-Media-Dienst Snapchat wirbt damit, Fotos sofort wieder zu löschen. Was daran toll ist, können viele nicht verstehen. Für die Nutzer kann das gerne so bleiben.
Eyeo, der Entwickler von Adblock Plus, will seine Werbungsbesessenheit überwinden und stellt ein gemeinsames Produkt mit Flattr vor. Jetzt sollen auch die Nutzer zahlen.
Wie ernst muss man eine Fatwa nehmen? Und ist Oralsex nicht doch mit dem Koran vereinbar? Mit amüsiertem Widerspruchsgeist stellt das Internet neuerdings Instanzen in Frage, die bisher unangefochten waren.
Hogwarts reloaded: Dumbledore ist schwul, Hermione ist schwarz, und Harry Potter hat etwas mit Snape am Laufen. In der Welt des Fanfiction ist das möglich. Was das mit unserer Realität zu tun hat, erklärt Laurie Penny auf der re:publica.
Wenn das Internet mit Gesetzen eingehegt werden soll, sollte man sich bewusst sein: Es geht hier nicht um anonyme Datenautobahnen. Es handelt sich um ein wirklichkeitsgetreues Abbild unserer Gesellschaft.
Bei der ersten Republica wollten noch alle reich werden, aber nach zehn Jahren ist der Hass eines der wichtigsten Themen. Eventuell besteht ein Zusammenhang mit dem begrenzten ökonomischen Erfolg der Szene.
Bilder können aufrütteln und mobilisieren, aber auch verstören und abstumpfen. Auf der re:publica debattiert man die Berührungspunkte von Menschenwürde und Pressefreiheit.
Im Internet kann man sich Geld nebenbei verdienen, allerdings sehr wenig. Auf der Internetkonferenz Republica wird Crowdworking scharf kritisiert. Doch warum eigentlich?
Die Arbeitsministerin versucht die digitale Elite für den Arbeitsschutz zu begeistern: Die Arbeitsstättenverordnung trifft auf den Coworking-Space.
Flucht in die Festung Europa, Zeitreise zur Verhinderung eines Atomkriegs: Jenseits von Geschicklichkeits- und Ballerspielen stellen neue Games Fragen nach politischer Haltung. Die re:publica sucht Antworten.
Das große Musikgeschäft mit seinen Stereotypen macht es Frauen schwer. Roxanne de Bastion erzählt davon auf der re:publica – und von den Freiheiten der Indie-Szene und dem Nutzen des Netzes.
Jetzt wird schon die zehnte Netzkonferenz re:publica ausgetragen, und es geht eigentlich immer noch um dieselben Themen wie am Anfang. Snowden grüßt wie ein Murmeltier, nur Günther Oettinger macht eine neue Entdeckung.
Die Umweltorganisation Greenpeace hat geheime Dokumente über das TTIP-Freihandelsabkommen veröffentlicht. Die deutsche Regierung reagiert prompt.
Auf der re:publica wirbt Microsoft für das berufliche Miteinander von Mensch und Maschine. Die Deutschland-Chefin Sabine Bendiek über die Arbeitswelt der Zukunft und die Angst vor sozialen Spannungen.
Union und SPD attackieren AfD - Stegner: „Wirre Rechtsaußen-Partei“. Grün-Schwarz präsentiert Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg. Internetkonferenz re:publica geht in die zehnte Runde.
In München treffen sich rund 1500 Entscheidungsträger der Digitalisierung zur Konferenz „DLD“. Im Live-Blog haben wir das Treffen live begleitet. Hier gibt es die DLD zum Nachlesen.
Etwa eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt nutzt Whatsapp. Künftig wieder ohne Gebühr. Und noch etwas kündigte der Mitgründer auf der DLD an.
1500 Entscheider der Digitalisierung treffen sich in München. Am Mittag geht’s los.
Wieso meinen viele, wir brauchten als Grundlage einer neuen Welt nur Technik? Was läuft in der „Netzgemeinde“ außer „Shitstorms“? Denken wir das Konzept künstlicher Intelligenz und der Herrschaft des Digitalen mal zu Ende: Wo bleibt der Mensch dann, als Wesen aus Fleisch und Blut?
Kennen Sie die ganz besondere Spezies der „Hacktivisten“? Sie sind zahlreich, die meisten aber bleiben unerkannt. Was bewirken sie? In Berlin geht man dem Phänomen auf den Grund.
Schläft Philae noch? Die Mission der Raumsonde Rosetta haben viele im Netz mit Anteilnahme verfolgt. Es ging um Rosetta und den kleinen Lander Philae. Auf der Re:publica in Berlin erfahren wir, wer den Robotern eine Stimme gab.
Welche Bedeutung hat das Internet eigentlich in China? Von der Regierung wird es mit Macht zensiert. Doch es hat das Potential, eine ganze Gesellschaft zu verändern.
Die großen Schrauben werden doch in der Berufspolitik gedreht. Die Republica begibt sich deshalb auf die europäische Ebene, sucht aber auch das Potential kleiner Veränderungen.
Die Republica, die am Dienstag eröffnet wird, steht diesmal im Zeichen Europas. Deshalb haben wir mit Julia Reda gesprochen, die für die Piraten im EU-Parlament sitzt – über Geoblocking, Lobbyisten und die Mühlen der Bürokratie.
„Was gesagt werden muss“, die politische Intervention von Günter Grass in Zeilenform, sorgte im April 2012 für weltweite Aufregung: Repliken, Stellungnahmen – und eine entlarvende Interpretation.