Sonnenbad unter der Planierraupe
Mit Bildern aus einem heruntergekommenen Seebad wurde er berühmt, und auch danach blieb er den Geschmacksentgleisungen auf der Spur: Der traurige Clown der Bildreportage Martin Parr wird siebzig Jahre alt.
Mit Bildern aus einem heruntergekommenen Seebad wurde er berühmt, und auch danach blieb er den Geschmacksentgleisungen auf der Spur: Der traurige Clown der Bildreportage Martin Parr wird siebzig Jahre alt.
Menschen, Tiere, Inventionen: An der Seine zeigen sich die Messen Salon du Dessin und Drawing Now in alter Stärke. Ein Blick auf die Highlights.
Von Luft und Liebe leben im Prenzlauer Berg, heute? Andreas Montags Erzählung „Glückliche Menschen“ wirkt wie die Modernisierung des berühmten Films von Heiner Carow.
Bei den Blockbuster-Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in New York hagelte es Rekorde. Herausragende Privatsammlungen hatten daran entscheidenden Anteil.
Eher Hauswein als edler Tropfen: Amy Schumer ist mit einer neuen Serie zurück. Auch „Beth und das Leben“ führt in New Yorks Unterbewusstsein, aber diesmal als romantische Komödie.
James Gray und Jerzy Skolimowski sind alte Bekannte auf den Filmfestivals. Allerdings liegt ihr Karrierehöhepunkt schon eine Weile zurück. Daran werden auch ihre diesjährigen Wettbewerbsbeiträge nichts ändern.
Gonzos und Barbies: Im Krieg in der Ukraine sind auf russischer Seite Blogger unterwegs, die vor Begeisterung über den Kampf gegen „Nazis“ schier platzen.
Unter Druck: Das Kunstforum Ingelheim zeigt Edvard Munchs Passionen, vor allem jene für Grafik. „Der Schrei“ wird in Schwarzweiß noch einmal intensiver.
Vom Austausch zur Kontrolle: Thomas Höllmann zeigt, dass die alte Seidenstraße mit ihrer Beschwörung im heutigen China nicht viel zu tun hat.
Reisebuch
Reisebuch
Den populärsten Geldschein ziert die einzige Frau: Ein genauer Blick auf die Hrywnja-Banknoten der Ukraine verrät viel über Kultur und Geschichte des Landes und seine nationale Identifikationsfiguren.
Das Filmfestival von Cannes beginnt im Zeichen der Selbstbehauptung des Kinos. Doch die Machtverhältnisse in der Branche haben sich verändert, und der Eröffnungsfilm ist nur eine kraftlose Selbstbespiegelung.
Ivan Habernal ist der 31. Frankfurter Jazzstipendiat. Mit sechs statt elf Kollegen auf der Bühne zeigte Habernal nun, was er kann.
Neuer Roman von Amir Hassan Cheheltans +++ Flagge zeigen +++ Offener Brief in der Emma +++ Überheblichkeit +++ Auto-Dominanz
Im Libanon drohen nach der Parlamentswahl lange Machtkämpfe. Die Gegner des korrupten Systems aber konnten ein Zeichen setzen.
Der Industrielle Stefan Pierer mischt auch in Deutschlands Zulieferindustrie mit.
Warum kaum jemand in der NRW-CDU besser als Hendrik Wüst geeignet sein könnte, ein Bündnis mit den Grünen zu schmieden. Ein Porträt des Wahlsiegers.
Eine Ausstellung im Museum Wiesbaden zeigt „Wasser im Jugendstil“ als „Heilsbringer und Todesschlund“. Zu sehen gibt es auch etwas, das ohne Japan nicht denkbar wäre.
Ihn hätte Loriot wohl gern seinen Pirol malen lassen: Das Germanische Nationalmuseum zeigt Werke von Hans Hoffmann. Er war der wichtigste Kopist Albrecht Dürers und hatte trotzdem seine ganz eigene Handschrift.
Von August Sander bis Hans Eijkelboom: Die SK Stiftung Kultur in Köln glänzt mit beispielhaften Serien ihrer umwerfenden Fotografiesammlung.
Seit langem stellt sich Uwe Tellkamp als Opfer eines Meinungsmainstreams dar, der ihn aus der Öffentlichkeit verdrängen will. Jetzt erscheint Tellkamps neuer Roman. Die Lektüre ist so unerträglich wie die Selbststilisierung.
Einst war Niederrad nur für Pferderennen und Bürohochhäuser bekannt. Doch der Frankfurter Stadtteil hat sich längst weiterentwickelt. Das ist unter anderem dem Fußball und portugiesischen Einwanderern zu verdanken.
Sie wies mit Leichtigkeit, Wärme und Präzision der Rossini-Renaissance den Weg und war eine Carmen von gefährlicher Intelligenz. Jetzt trauert ihr Heimatland Spanien um eine seiner größten Sängerinnen der Nachkriegszeit: Teresa Berganza ist tot.
In New York wollen Sotheby’s und Phillips die Auktionsumsätze mit Zeitgenossen und Moderne aus dem Vorjahr übertreffen. Das könnte klappen.
Nach jahrelangem Warten und unzähligen Gerüchten erscheint nun Uwe Tellkamps neuer Roman. In „Der Schlaf in den Uhren“ finden sich die Figuren aus „Der Turm“ in einer anderen Welt wieder, die ihnen aber unheimlich vertraut ist.
Eine ungewöhnliches Aktbild von Marie-Thérèse Walter weckt hohe Erwartungen: Bei seiner Auktion in New York könnte „Femme nue couchée“ 60 Millionen Dollar teuer werden.
Mit ihrem Stil hat sie es zu Weltruhm gebracht: Wie die deutsche Architektin Annabelle Selldorf zur Businessfrau am New Yorker Union Square wurde, erzählt sie bei einem Treffen in London.
Noch bis zum 16. August können Beiträge für den Michael-Althen-Preis eingereicht werden. Dann hat die Vorjury, Elena Witzeck aus dem Feuilleton der F.A.Z. und Adam Soboczynski, Literaturchef der „Zeit“, einen Monat Zeit für die Shortlist.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum 13. Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum zwölften Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum elften Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Zwischen Malerei, Installation und Pop: Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt zeigt die vielfältigen Künstlerbücher des legendären Verlags Walther König.
Zwischen Diplomatie und Weltgeschehen: In seinem Roman „Eine Liebe in Kairo“ beleuchtet Amir Hassan Cheheltan die ersten Jahre nach der Thronbesteigung des Schahs und dabei auch allerlei Unliebsamkeiten.
Amerikanische Konflikte: Mitch Epstein legt einen neuen Band mit Fotografien vor.
Philosoph unter den Gestaltern: Das Archiv der Hochschule für Gestaltung erinnert an den Plakatkünstler Otl Aicher – der doch viel mehr war.