Die Surrealistin im Krieg
Eine Hamburger Ausstellung zeigt die unglaublichen Leben der amerikanischen Fotografin Lee Miller, die bei Man Ray lernte, in Hitlers Badewanne saß und bei der Befreiung Dachaus dabei war.
Eine Hamburger Ausstellung zeigt die unglaublichen Leben der amerikanischen Fotografin Lee Miller, die bei Man Ray lernte, in Hitlers Badewanne saß und bei der Befreiung Dachaus dabei war.
Der russische Künstler Nestor Engelke rückt Europas Kulturerbe mit dem Beil zu Leibe. Eine Galerie in Moskau zeigt Werke, die seit Putins Einfall in die Ukraine entstanden sind: Schöpfungen der Aggression.
Die Staatliche Graphische Sammlung München ersteigert bei Karl & Faber eine Entwurfszeichnung für einen verlorenen Musentempel. Unter den Zeitgenossen waren Twombly und Förg gefragt.
Alfred Stern ist als Frontmann des Mineralölkonzerns OMV in der Zwickmühle. Schließlich soll er die Abkehr von russischem Gas ermöglichen und ist gleichzeitig an Lieferverträge gebunden.
Mit Künstlicher Intelligenz neue Welten schaffen: Das Basler Haus der elektronischen Künste zeigt in einer sehenswerten Ausstellung, wie vernetzte Kreativität aussehen kann – und bleibt optimistisch.
Performance im Zeichen des Kreuzes: Der belarussische Künstler und oppositionelle Aktivist Ales Puschkin ist gestorben. Der mutige Mann war trotz der Strafsache gegen ihn in seine Heimat zurückgekehrt und wurde offenbar im Gefängnis misshandelt.
Sie pflegten über Jahrzehnte eine tiefe und produktive Freundschaft: Das Stück „Es ist quasi Liebe“ im Studi Naxos feiert Manfred Krug und Jurek Becker.
Duschen nach Mitternacht nicht gestattet: Lars Reichardt berichtet von seinen WG-Erfahrungen und denkt über verschiedene Formen des Zusammenlebens nach.
Nach 51 Jahren gewinnt in der SPD-Hochburg Mannheim wieder ein CDU-Kandidat die Oberbürgermeisterwahl. Die SPD im Südwesten verliert ihre letzte Wählerhochburg. Ein Porträt des Wahlsiegers Christian Specht.
Hella Mewis lässt sich nicht unterkriegen. Die Leiterin eines Kulturzentrums in Bagdad wurde schon entführt und bleibt trotzdem in ihrer Heimatstadt Bagdad. Warum?
Noch bevor er als Sänger und Dichter zum Star wurde, war er es als Rebell. Und als die DDR ihn ausbürgerte, verlor sie ihre Zukunft: Das Deutsche Historische Museum zeigt die Lebensbilanz von Wolf Biermann.
Peter Ustinov umgab sich mit Kunstwerken von hohem kulturellen Wert und solchen, die ihm als Erinnerungsstücke lieb und teuer waren. Bei ihrer Versteigerung in Paris spielte seine Sammlung einen Millionenbetrag ein.
Hans Holbeins „Madonna“, das teuerste deutsche Altmeisterbild, kehrt nach Hessen zurück. Ein Gespräch mit Philipp Demandt, Direktor des Frankfurter Städel Museums, über die spektakuläre Leihgabe.
Rembrandt glänzt, Rubens bleibt matt: Auf den Altmeisterauktionen in London kommt so viel herausragende Kunst unter den Hammer wie lange nicht mehr. Trotzdem herrscht Zurückhaltung.
Sie waren das berühmteste männliche Liebespaar der Literaturgeschichte und stammten beide aus den Ardennen. Arthur Rimbaud und Paul Verlaine hassten ihre Heimat und doch zog es sie immer wieder dorthin zurück.
In London sind zwei nach 200 Jahren wiederentdeckte Porträts von Rembrandt versteigert worden. Ein Experte des Auktionshauses Christie's hatte sie vor einigen Jahren zufällig in einer Privatsammlung gefunden.
Was hält die Demokratie am Leben, wenn allerorts von deren Niedergang die Rede ist? Vielleicht, dass sie sich nicht nur als Herrschaft-, sondern auch als Lebensform beschreiben lässt. Ein Gastbeitrag.
Auf Einladung des Prados ist J. M. Coetzee nach Madrid gekommen und spricht über die Vieldeutigkeit großer Kunst. Sein wichtigstes Thema aber ist die Übermacht des Englischen.
Kasachische Künstler setzen sich kritisch mit der Vergangenheit und der Gegenwart ihres Landes auseinander. Die Galerie TSE in der Hauptstadt Astana stellt aktuelle Werke aus - auch im Luxushotel.
In seinem sieben Gemälde umfassenden Zyklus „Dukkha“ beschäftigt sich Liu Xue mit der buddhistischen Leidenslehre.
Für viele ist er der Schmerzensmann schlechthin: Richard Morton Jack schildert das Leben des Musikers Nick Drake in allen Details.
Viele haben Corona nicht mehr auf dem Schirm, doch für Dirk Iserlohe ist die Pandemie nach wie vor ein Thema. In einer Klageserie greift er Regeln zu den Hilfen an. Was treibt den Hotelier an, dessen Häuser sich längst wieder füllen?
Eine Hand voll Hochseilartisten, die Camilla-Mayer-Truppe, tritt im April 1948 über den Schutthalden der zerbombten Frankfurter Altstadt auf. Wie kam es zu diesem Balanceakt über den Ruinen, der nicht nur den Schriftsteller Max Frisch begeisterte? Wer waren die Artisten?
Niemandstochter aus dem Prekariat: Anna Maria Orteses großer Roman „Der Hafen von Toledo“ verweigert sich der Realität und feiert die Entgrenzung
Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit der NPD. Jens Stoltenberg bleibt ein weiteres Jahr NATO-Generalsekretär. Und in Fukushima soll Kühlwasser in den Pazifik geleitet werden. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Corona-Lockdown wurde für die Künstlerin zum Glücksfall. Mittlerweile kann Sonja Rychkova gut von ihrer Kunst leben und hat große Pläne für die Zukunft.
Was für Funde: In London kommen bei Christie’s und Sotheby’s Kunstwerke von Rubens und Rembrandt zur Auktion, die jahrhundertelang in der Versenkung verschwunden waren.
Ulrich Khuon, der Intendant des Deutschen Theaters in Berlin, verlässt das Haus nach vierzehn Jahren. Beim Abschied erinnerten sich Weggefährten an einen Theaterleiter, der immer Mensch geblieben ist.
Mit den Secessionen begann in München, Wien und Berlin der Aufbruch in die künstlerische Moderne. Eine Ausstellung in der Alten Nationalgalerie erzählt von ihrer großen Zeit um 1900.
Der Rekordzuschlag bei 74 Millionen Pfund für Gustav Klimts „ Dame mit Fächer“ kann nicht darüber hinwegtäuschen: Das Klima an der Spitze des Auktionsmarkts hat sich abgekühlt.
Schon wieder Ferien. Aber wohin? Die Antwort liegt diesmal ganz nah: ein Hotel in Regensburg, ein Urlaub in der eigenen Stadt.
Max Beckmanns Bildnis von Mutter und Kind blieb bei Karl & Faber in München leicht hinter den Erwartungen zurück. Gabriele Münter dagegen überzeugte.
Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber eine, die für den Rest des Lebens hielt. Der Hannelore-Elsner-Platz erinnert jetzt an eine der wichtigsten Charakterdarstellerinnen des deutschen Films und an ihre Verbindung zur Wahlheimat am Main.
Die Komponistin Adriana Hölszky kommt aus Transsylvanien. Ihre Musik ist bevölkert von Vampiren, Wölfen und Lemuren. Sie hat Spaß an greller Phantastik. Jetzt wird sie siebzig Jahre alt.
Wer, wenn nicht er? Giorgio Armani bleibt unerreicht in seiner stilistischen Geradlinigkeit, seinem Qualitätsanspruch und seiner lockeren Grandezza. Eine Begegnung mit dem großen alten Mann der italienischen Mode.
Kultur ist in Spanien immer politisch: Nach acht Jahren Bauzeit eröffnet heute die weltweit einmalige Sammlung der Könige in Madrid.