In flagranti erwischt
Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften werden sieben Personen in Seefeld festgenommen, dazu zwei in Erfurt. Es ist ein Doping-Beben wohl nicht nur in Tirol. Ein Sportler wird sogar bei der Eigenbluttransfusion erwischt.
Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften werden sieben Personen in Seefeld festgenommen, dazu zwei in Erfurt. Es ist ein Doping-Beben wohl nicht nur in Tirol. Ein Sportler wird sogar bei der Eigenbluttransfusion erwischt.
Sonderkahn nach Udopia: Die ARD zeigt Udo Lindenbergs zweites „MTV Unplugged“-Konzert mit einer samtigen Begleitdokumentation „auf dem Lindischen Ozean“. Wer diesen Unsinn rettet, ist ja klar.
Die ARD gibt bekannt, was das Schulungspapier, das die Linguistin Elisabeth Wehling für sie erarbeitete, die Beitragszahler gekostet hat. An dessen Inhalt hat in der ARD niemand etwas auszusetzen. Im Gegenteil.
Der gewaltsame Tod von Daniel H. löste im Sommer ausländerfeindliche Demonstrationen in Chemnitz aus. Nun scheinen die Behörden die Gründe für die tödliche Auseinandersetzung gefunden zu haben.
Große Empörung haben die Pläne der Funke Mediengruppe in Thüringen ausgelöst, für Leser im ländlichen Raum keine gedruckten Zeitungen mehr anzubieten zu wollen. Nun relativiert der Konzern seine Ankündigung.
Sehenswert und fern jeder Anklage: Der MDR setzt mit „Die Investoren“ seine exzellente Reihe über die Nachwendezeit fort.
Michelle Obama landet nach wenigen Stunden auf der Bestsellerliste, Tennisstar Williams einigt sich im Rechtsstreit um tödlichen Unfall und Lena Meyer-Landrut äußert sich zu ihrem Spiegel-Selfie – der Smalltalk.
Nathalie Wappler wurde einstimmig zur neuen Direktorin des Schweizer Radio und Fernsehens (SFR) gewählt. Bevor sie ihren Job antritt, macht sie schon einmal eine politische Ansage, die gut ankommt.
Seit zwanzig Jahren läuft „In aller Freundschaft“ in der ARD. Ein Ende der erfolgreichsten Krankenhausserie Deutschlands ist nicht abzusehen. Das muss Gründe haben.
Ein ehemaliger AfD-Schiedsrichter soll Fotos mit Nazisymbolik von sich gemacht haben. Das pikante: Der Mann hatte im Mai den Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke von rechten Tendenzen freigesprochen.
Erst Pegida, jetzt Chemnitz – was ist nur mit dem Osten los? Wurden die Ostdeutschen durch den Einigungsprozess so gedemütigt, dass sie nun aus Wut die AfD wählen? Ein Gastbeitrag.
Als aus dem „Summer of Love“ der Herbst der Geschichte wurde: Lutz Seilers Hiddensee-Roman „Kruso“ ist auch als Fernsehfilm eine echte Herausforderung.
Nach einer Studie zu Gewalttaten gegen Journalisten gab es dieses Jahr schon jetzt auffällig viele Angriffe. Das liegt nicht nur an den jüngsten Ereignissen in Chemnitz.
Ein Hilferuf der Polizeidirektion Chemnitz nach Verstärkung lief ins Leere, schreibt die „Welt am Sonntag“. Das sächsische Inneministerium und die Bundespolizei weisen den Vorwurf zurück.
Erst die Krawalle, dann ein durchgestochener Haftbefehl: Chemnitz bleibt in den Schlagzeilen. Horst Seehofer hält die Vorfälle für „inakzeptabel“. Der AfD-Fraktionsvorsitzenden Gauland sieht das ganz anders.
Bei einer Messerattacke in Chemnitz wurde in der Nacht zum Sonntag ein Mann getötet. Daraufhin hat eine rechte Ultra-Fußballvereinigung zu Demonstrationen aufgerufen – obwohl die Hintergründe der Tat noch völlig unklar sind.
Ministerpräsident Kretschmer will die AfD ausstechen, indem er der Partei zuvorkommt und die Polizei in Schutz nimmt. Dafür rückt er die Journalisten ins Zwielicht. Die müssen immer häufiger mit Angriffen bei der Arbeit klarkommen.
Der Pegida-nahe LKA-Mann, der sich lautstark in Dresden gegen ein Fernsehteam gewehrt hat, verfügt angeblich über Zugang zu sensiblen Daten. Nun äußerte sich auch die Bundesregierung zu dem Vorfall.
Trotz Werner-Debüt in der Qualifikation für die Europa League tat sich RB Leipzig gegen Luhansk schwer. Auch eine frühe Überzahl der Leipziger änderte daran nichts. Vor allem die Chancenverwertung war mangelhaft.
Die Behörden wollen nichts von dem Gerichtsurteil gewusst haben, dass die Abschiebung von Sami A. verhindert hätte. Wolfgang Kubicki hält diese Ahnungslosigkeit für „fake“.
An mutmaßlich 27 Orten sucht die Polizei nach Beweisen gegen bandenmäßig organisierte Schleuser. Sie sollen Menschen aus Indien und Pakistan mit falschen Dokumenten zu einem Aufenthalt in Deutschland verholfen haben.
Ein Tor fehlt: Die Handballer des SC Magdeburg verpassen trotz des Heimvorteils das Finale im EHF-Pokal. Eine deutsche Mannschaft wird dennoch im Endspiel stehen.
Die Filmaufnahmen, die der MDR aus einem Bio-Hühnerstall zeigte, offenbarten schockierende Haltungsbedingungen. Obwohl die Bilder heimlich erstellt wurden, darf der Sender sie verbreiten. Das entschied nun der BGH.
Zu den Höhepunkten des Zirkusfestivals von Monte Carlo zählt in diesem Jahr die Tiger-Dressur. Die ARD aber schneidet die Nummer aus dem Programm. Zu den Gründen schweigt sie.
Fast 200 Polizisten gehen in mehreren Bundesländern gegen mutmaßliche Schleuser vor. Eine syrisch-polnische Bande soll gewerbsmäßig Menschen aus Syrien über Polen nach Deutschland eingeschleust haben.
Im Zeichen des weichen „Nischels“: Der „Tatort – Der wüste Gobi“ gerät zur herrlich überdrehten Krimipersiflage im Strickmusterkleid.
Bis zuletzt stand alles auf der Kippe. Dann einigten sich ARD und ZDF mit Discovery auf die Senderechte für die Winterspiele. Nun haben die öffentlichen-rechtlichen Sender ihre Pläne für Pyeongchang vorgestellt.
Die Linkspartei weiß, wie man ins Fernsehen kommt. Ihre Vertreter geben sich einfach als besorgte Bürger aus. Am tollsten trieb es nun eine Kandidatin der Linken in Leipzig. Sie führte den MDR vor.
Journalismus wie im Schwarzen Kanal: Im MDR-Magazin Umschau darf eine Bundestagskandidatin der Linken eine Normalverdienerin darstellen, und zugunsten der eigenen Agenda die Mietenentwicklung beklagen.
Ein italienischer Geschäftsmann scheitert mit seiner Klage gegen die Autoren einer MDR-Reportage zur ’Ndrangheta. Sein Anwalt will in Berufung gehen.
Udo Foht war Abteilungschef beim MDR und so etwas wie der Pate des ARD-Unterhaltungsfernsehens. Jetzt muss er vor Gericht. Die Anklage wirft ihm Betrug, Untreue und Bestechlichkeit vor. Es geht um viel Geld.
Das Deutschlandradio hat einen neuen Intendanten. Stefan Raue, bislang Chefredakteur des MDR, ist an diesem Donnerstag gewählt worden. Das Ergebnis war äußerst knapp. Dabei war er der einzige Kandidat.
Wie lautet ein Grundgesetz der deutschen Medienpolitik? ARD und ZDF sparen und sparen und brauchen doch immer mehr Geld. Wie der zuständige Experte sagt, geht es um erkleckliche Summen.
Bei der Intendantenwahl im Deutschlandradio schien alles auf den MDR-Chefredakteur Stefan Raue zuzulaufen. Doch jetzt regt sich Widerstand im Hörfunkrat des Senders, wie FAZ.NET exklusiv erfuhr.
Das Deutschlandradio sucht einen Chef, einziger Kandidat ist der MDR-Chefredakteur Stefan Raue. Dass die Wahl auf ihn zuläuft, hat auch politische Gründe. Doch die sollten nicht den Ausschlag geben.
Zuerst ließ der Verleger Jakob Augstein die Autorin Petra Reski in einem Rechtsstreit hängen. Nun tritt er sogar nach. Ein solches Beispiel darf im Journalismus nicht Schule machen.