„Wie sind wir beide vornehm“ von Gustaf Gründgens
Ein kleines Duett mit großem Zeitgeist: Dieses Zwiegespräch zwischen Gräfin und Herzog amüsierte im Jahr 1932 die Deutschen. Deutliche Untertöne überhörten sie.
Ein kleines Duett mit großem Zeitgeist: Dieses Zwiegespräch zwischen Gräfin und Herzog amüsierte im Jahr 1932 die Deutschen. Deutliche Untertöne überhörten sie.
In wenigen Versen lässt Bertolt Brecht ein Mädchen über die Liebe sprechen. Was sie im Gedicht scheu verschweigt, tritt für Marcel Reich-Ranicki dennoch offen zutage.
Wer kriegt den Literaturnobelpreis dieses Jahr? Für einige Kandidaten, die Marcel Reich-Ranicki mit seinem „Literarischen Quartett“ am 22.
Nur vier Zeilen umfasst dieses Gedicht Johann Wolfgang von Goethes, dennoch sind verschiedene Versionen überliefert. Und wen hält der Dichter eigentlich für einen Liebling der Götter?
Eine telegrafische Nachricht von Heinrich Heine? So las Marcel Reich-Ranicki das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ und fand außerdem „Understatement“.
Bei vielen Leserbriefen und Artikeln zum Gedenken an den Tod von Marcel Reich-Ranicki wird vor allem seine literarische Bedeutung angesprochen.
Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof kamen zahlreiche Gäste um Abschied von Marcel Reich-Ranicki zu nehmen. In ihren Reden gedachten sie dem berühmten Kritiker, der sein Leben der Literatur widmete.
An einen, der trotz aller durchlittenen Qualen im Inneren ungebrochen blieb: Salomon Korn nimmt in seiner Trauerrede Abschied von dem Freund und Kritiker.
Seine Liebe galt der Musik, der Literatur und immer auch dem Menschen: Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof nimmt die literarische Welt Abschied von Marcel Reich-Ranicki.
Der Tod dieses Mannes brachte sogar den Boulevard für einen Moment zum Schweigen. Thomas Gottschalk erinnert in seiner Trauerrede an die vorbildliche Lebensleistung Marcel Reich-Ranickis.
Marcel Reich-Ranicki hat von möglichen Optionen vor allem eine gewählt: das Gute an Deutschland herauszustellen. Nicht Mahner zu werden, nicht Rächer, nicht Kritiker der Deutschen, nur Literaturkritiker. Ein Abschied.
Wir hätten noch so viele Fragen gehabt. Marcel Reich-Ranicki ist gestorben. Uns bleibt, außer einer großen Traurigkeit, das Staunen über diesen wunderbaren Mann.
Erwartet hatten diese Nachricht alle, aber als sie eintrifft, trifft sie uns einzeln. Was mich angeht, so hörte ich davon auf der A9, auf dem Weg nach Köln, wo ...
Mit gutem Grund lautete Marcel Reich-Ranickis liebster Satz: „Es gibt gute Bücher, und es gibt schlechte Bücher“. Kritische Arbeit galt ihm als die Pflicht jedes freien Menschen.
Wenn man ihn vom Surfen am französischen Atlantikstrand berichten hört, erlebt man die zupackende Seite von Joachim Unseld, wenn er um Marcel Reich-Ranicki
Es ist viele Jahre her, doch den Zettel mit Marcel Reich-Ranickis privater Telefon- und Faxnummer darauf, gekrakelt in meiner eigenen Handschrift, besitze ich
Es war in den Achtzigern. Damals wohnte ich in einem besetzten Haus im Berliner Wedding. Meine Freundin gehörte zu den Besetzern, ich war nur ein Nachrücker, ...
Marcel Reich-Ranicki war leidenschaftlicher Theatergänger. Meist war er nicht zu überhören. Seine lebhaften Besuche im Schauspielhaus Frankfurt sind unvergessen.
Der größte Literaturkritiker unserer Zeit verkörperte, in Verfolgung und Ruhm, das zwanzigste Jahrhundert. Bilder aus dem Leben von Marcel Reich-Ranicki.
Er, Marcel Reich-Ranicki, hat die Literaturkritik in Deutschland wie kaum ein anderer geprägt. Er verkörperte deutsche Kultur. Er war ein emphatischer Redakteur und ein Meister der ersten wie der letzten Sätze. Ein Abschied.
Alles, was Marcel Reich-Ranicki tat, ob als Kritiker, Förderer zahlreicher Schriftsteller oder als Journalist, Publizist und Herausgeber, war auf die ganze deutschsprachige Welt hin angelegt.
Marcel Reich-Ranicki ist tot. Der größte Literaturkritiker unserer Zeit verkörperte, in Verfolgung und Ruhm, das zwanzigste Jahrhundert. Er war ein permanenter Protest gegen Langeweile und Mittelmaß. Niemand vermochte einer ganzen Gesellschaft die Bedeutung von Literatur so zu vermitteln wie er.
Die Begeisterung seiner Leser war seine gefährlichste Waffe - er setzte sie ein für die Literatur, die er liebte. Erste Reaktionen auf den Tod von Marcel Reich-Ranicki.
Marcel Reich-Ranicki ist tot. Der große Kritiker und legendäre Literaturchef der F.A.Z. starb am Mittwoch in Frankfurt. Er wurde dreiundneunzig Jahre alt.
Als Reporter erlebte er Weltgeschichte, als Autor teilt er mit uns den Außenseiterblick aufs Überflüssige, aufs Rauschen der Zeit und das Vorübergehende der Menschen: Zum achtzigsten Geburtstag des Schriftstellers Cees Nooteboom.
Genau so, das hatte Walter Jens immer wieder gesagt und geschrieben, genau so durfte es auf keinen Fall zu Ende gehen mit ihm: Als „Es“, als „Kreatur“, als
Welches Buch von Arno Schmidt sollte man als erstes lesen? Können Philosophen auch Literaten sein? Was hat ein Literaturblog mit Meerestieren zu tun? Marcel Reich-Ranicki sucht nach Antworten.
Der verehrte Marcel Reich-Ranicki rät mir, das Lyrik-Regal meiner Buchhandlung mit jeder Menge Goethe auszustatten. Nun bewundere auch ich Goethen nicht wenig.
Marcel Reich-Ranicki erhält für seine Rede im Deutschen Bundestag, die er am 27. Januar dieses Jahres anlässlich des Holocaust-Gedenktages hielt, die ...
Zum Holocaust-Gedenktag sprach Marcel Reich-Ranicki am 27. Januar vor dem Deutschen Bundestag. Jetzt wird seine eindringliche Ansprache als „Rede des Jahres“ ausgezeichnet.
Liebe Literraturfrreunde, ich frreue mich, dass die F.A.S. mal bei mir klingelt!FRAGE: Mein Gott, das klingt wirklich extrem wie Marcel Reich-Ranicki.
In seiner zweiten F.A.S.-Kolumne antwortet Thomas Gottschalk auf eine wehmütige und auf eine amerikanische Frage. In beiden geht es um das Fernsehen, also auch ums Honorar.
Wie Thomas Gottschalk einmal Marcel Reich-Ranicki zu Hause besuchte, um seine künftige Kolumne für das Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zu besprechen.
Was ist Inversion? Wenn ein Nobelpreisträger die Juden zur Gefahr erklärt. Wenn die deutsche Justiz den Juden Körperverletzung vorwirft. Anmerkungen zum sprachlichen Sadismus aus Anlass der Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille durch die Jüdische Gemeinde Düsseldorf.
Mit dem Tagebuch hat er angefangen, als alles vorbei war. Oder: als er fürchtete, dass es nun wirklich ein für alle Mal vorbei sein könnte mit der Gruppe 47, ...
Marcel Reich-Ranicki bekam langsam wirklich schlechte Laune. Er hatte den Vorschlag für einen Ausflug aufs Land ohnehin sehr reserviert aufgenommen.