Heiraten, noch heute
Ein langjähriger Mitarbeiter würdigt den Chef als Zeitzeugen und historische Persönlichkeit: Mit einem Vortrag von Thomas Anz geht die Frankfurter Ausstellung zu Marcel Reich-Ranicki zu Ende.
Ein langjähriger Mitarbeiter würdigt den Chef als Zeitzeugen und historische Persönlichkeit: Mit einem Vortrag von Thomas Anz geht die Frankfurter Ausstellung zu Marcel Reich-Ranicki zu Ende.
Mit einer Arbeit über Alfred Polgar wurde er promoviert, Marcel Reich-Ranicki gewann ihn für die Literaturkritik: Ulrich Weinzierl ist mit 68 Jahren in Wien gestorben.
Warum dichten so viele in der Ukraine? Und können Gedichte Menschen in Kriegszeiten helfen? Eine Begegnung mit dem ukrainischen Poeten Grigory Semenchuk in Lwiw.
Die Freundschaft zwischen dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und der damaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth begann mit einem Frontalangriff auf die Städtischen Bühnen.
An manchen Tagen im November sieht man kaum noch die Hand vor Augen: Doch der Nebel in der Großstadt ist ganz gut zu ertragen. Andere gehen im Nebel verloren.
Das Weltgeschehen, von Eichhörnchen besehen: Ulla Hahn träumt in dem Roman „Tage in Vitopia“ von einer Rettung durch poetisch denkende Tiere.
Er ist der älteste aktive Kritiker der F.A.Z.: Zum neunzigsten Geburtstag des Dichters und Literaturwissenschaftlers Harald Hartung.
Hier wird mit hoher Meisterschaft der Kosmos der Liebe erschaffen, vermessen, beschworen, besungen. Was haben die Liebe und die Poesie gemeinsam? Beide setzen unbekümmert auf Unendlichkeit.
Stil, Kenntnis, Redlichkeit: Wann immer Gerhard Schulz vom fernen Melbourne aus über deutsche Literatur schrieb, war das ein Fest. Nun ist der Germanist und Kritiker kurz vor seinem 94. Geburtstag gestorben.
Neues aus dem Leben Marcel Reich-Ranickis: In der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt erinnert eine Ausstellung an den Literaturkritiker.
Sucht man nach einer Kritikerin, die ebenso klug wie belesen ist, ebenso mutig wie brillant schreibt, fällt die Wahl auf sie: Zum 80. Geburtstag von Sigrid Löffler
Endlich wird über seine Werke gesprochen: Ein Abend in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt widmet sich den Büchern, die Marcel Reich-Ranicki geschrieben hat in der einzig angemessenen Form – als „Literarisches Quartett“.
Matthias Weichelt analysiert das Gedicht "Der Übersetzer" von Franz Fühmann
Robert Wilsons Düsseldorfer Inszenierung +++ Marcel Reich-Ranicki +++ europäische Mehrsprachigkeit +++ Energiepreise +++ Benzinpreise +++ Wohltaten von Hubertus Heil
Die vielen Leben des Marcel Reich-Ranicki: In der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt erinnert eine Ausstellung mit selten gezeigten Bildern und Textdokumenten an den Literaturkritiker.
Neues aus dem Leben Marcel Reich-Ranickis: In der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt erinnert eine Ausstellung an den Literaturkritiker. Wird er nun museumsreif?
Zur Eröffnung der Frankfurter Marcel-Reich-Ranicki-Ausstellung: Eine Charakterisierung des großen Literaturkritikers.
Was sich seit 1945 nicht geändert hat: Eine Rede anlässlich des Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg.
Im Tessiner Frühling der Dystopie: Die Jubiläumsausgabe des Festivals Eventi Letterari Monte Verità begibt sich auf „Unsere Odysseen“.
Je älter, desto lustiger: Die vier Bände der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe, mit denen das erzählerische Werk jetzt komplett ediert ist, zeigen, wie schwer es der späte Thomas Mann in Deutschland hatte.
Warum weigert sich Martin Walser, Träume in kognitives Kleingeld zu wechseln? Er ist eben ein Romantiker, der seine nächtlichen Geheimnisse hütet.
Zum hundertsten Geburtstag von Stanislaw Lem: Hatte dieser Visionär eine Weltanschauung?
Er war Vorgänger Reich-Ranickis als Literaturchef der F.A.Z., vorbildlich war für ihn, was es in Deutschland gar nicht gab – der Surrealismus. Die Kunst überraschte ihn mehr als das Leben: Zum Tod von Karl Heinz Bohrer.
Was ist nur aus dem „Literarischen Quartett“ geworden? Die traditionsreiche Büchersendung fällt unter Thea Dorn vor allem mit der Auswahl seiner Gäste wie Lisa Eckhart auf. Und setzt zwischen den Zeilen politische Signale.
1939 musste er aus Berlin fliehen und rang sich als Schmerzensmann der Malerei Bilder von unstillbarem Leiden ab: Zum neunzigsten Geburtstag von Frank Auerbach.
Das „Literarische Quartett“ wurde für die Einladung der Kabarettistin Lisa Eckhart harsch kritisiert. Dabei hat die Sendung ganz andere und viel größere Schwachstellen.
Sie will neue Fäden spinnen: Die von Rachel Salamander gegründete Literaturhandlung zieht ins Museum ein. Frankfurt ist für die Literaturwissenschaftlerin kein Neuland – doch diesmal ist alles ganz anders.
Ist Sport der feindliche Bruder der Literatur oder selbst eine Kunstform, für die es keine Worte gibt? Tendenz: unentschieden. Eine Spurensuche dort, wo die Welt des Fußballs und die des Geistes sich berühren.
Nicht aus Milzsucht: In der Einleitung zu seinem Buch „Lauter Verrisse“ legte Marcel Reich-Ranicki sein kritisches Programm dar. Es provoziert bis heute – und gerade heute, wo manche gar keine echte Kritik mehr wollen.
Marcel Reich-Ranicki ließ sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Nicht einmal angesichts einer finnischen Tankstelle mitten in Oberbayern – eine seiner größten Rollen.
Im Warschauer Getto hatte Marcel Reich-Ranicki seine spätere Frau Teofila kennengelernt. Ihre Zeichnungen aus dieser Zeit sind erst spät wieder aufgetaucht. Sie hatte ein „Satirisches Album über die Tätigkeit des Judenrats“ angelegt.
Wie war Marcel Reich-Ranicki als Literaturchef dieser Zeitung? Er hatte ein Programm und Handreichungen für seine Rezensenten. Ihre Integrität war ihm so wichtig wie seine eigene.
Marcel Reich-Ranickis Heimat war die deutschsprachige Literatur, doch seinen wahren Rückhalt fand er in der Familie. Ein Gastbeitrag.
Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat einen bedeutenden Teil seines Lebens in Frankfurt verbracht. Der Stadt war er aus Zufall verbunden.
Inspirierend, motivierend, voll Witz und Humor und empathisch: Reminiszenzen, Marcel Reich-Ranicki betreffend.
Was machte Marcel Reich-Ranickis Qualität aus? Er war ein Übertreibungskünstler, aus Hingabe zur Literatur. Ein Gastbeitrag.