Neue Konstellationen in Madrid
Die Unabhängigkeitskrise in Katalonien erschüttert die Politik in Madrid. Das Geschehen in Barcelona hat auch heftige Auswirkungen auf die Beziehungen der spanischen Parteien untereinander.
Die Unabhängigkeitskrise in Katalonien erschüttert die Politik in Madrid. Das Geschehen in Barcelona hat auch heftige Auswirkungen auf die Beziehungen der spanischen Parteien untereinander.
Die Zukunft Kataloniens ist ungewiss. Wird die spanische Region unabhängig oder nicht? Es hängt alles davon ab, was Regionalpräsident Puigdemont heute sagt. FAZ.NET gibt einen Überblick über die möglichen Szenarien.
Katalonien könnte heute aufs Ganze gehen. Frankreichs Präsident Macron geht hingegen dorthin, wo es nicht wehtut. Und in Niedersachsen wird es knapp.
Die Katalanen wollen sich von Spanien trennen. Dürfen die das? Und wären sie am Ende wirtschaftlich auch überlebensfähig? Die Antwort heißt: Ja!
Beim „patriotischen Marsch“ demonstrieren in Madrid Zehntausende gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens, sogar mit Symbolen der Franco-Diktatur. Doch eine junge Spanierin setzt weiter auf den Dialog – und auf Liebe.
In ganz Spanien versammeln sich Tausende Menschen vor Rathäusern und auf Plätzen. Sie sind wütend auf ihre Politiker. Diese sollen nicht streiten, sondern den Dialog suchen.
Spaniens Ministerpräsident bleibt im Streit um Katalonien hart. Er erwägt eine Entmachtung der Regionalregierung. Eine Vermittlung in dem Konflikt lehnt er ab.
Seit dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum sind die Fronten zwischen Madrid und Barcelona verhärteter denn je. Doch viele Spanier wünschen sich einen Dialog – und gehen dafür auf die Straße.
In angespannter Stimmung erwartet Spanien und Katalonien die Rede von Carles Puigdemont in Barcelona. In der rebellischen Region mehren sich angesichts der Eskalation die Zweifel am Mann an der Spitze der Sezessionisten.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont will erst am Dienstag über die Folgen des Referendums sprechen. Madrid reagierte zunächst nicht auf den neuen Termin, schickte aber eine Entschuldigung nach Barcelona.
Im Konflikt zwischen Madrid und Katalonien stehen die Chancen für eine Lösung aus eigener Kraft schlecht. Die Parteien brauchen einen Vermittler. Die EU sollte nicht länger wegschauen – der Schaden könnte sonst groß sein. Ein Gastbeitrag.
Erste Banken haben Katalonien bereits verlassen, weitere wollen folgen. Auch die Ratingagentur Fitch warnt vor den Konsequenzen, sollte sich die Region im Nordosten Spaniens tatsächlich für unabhängig erklären.
Die Region im Nordosten Spaniens zählt zu den reichsten des Landes. Schon jetzt legen Investoren ihre Anlagen auf Eis, eine Bank verlässt die Region. Was würde Abspaltung für die Wirtschaft bedeuten?
Für Katalonien könnte eine Loslösung von Spanien schwerwiegende Folgen haben, sagt EU-Parlamentarier Elmar Brok. Er warnt vor Unruhen und einer wirtschaftlichen Katastrophe – und erklärt im FAZ.NET-Interview, warum die EU nicht vermitteln kann.
Das spanische Verfassungsgericht hat die geplante Sitzung des katalanischen Regionalparlaments untersagt. So will die Justiz in Madrid die Unabhängigkeitserklärung Kataloniens verhindern.
Die katalanischen Separatisten halten an der geplanten Unabhängigkeitserklärung fest, Madrid lehnt Gespräche ab. Der Europaabgeordnete Elmar Brok macht den Katalanen Vorwürfe.
Der spanische König wendet sich an sein Volk und hielt der Regionalregierung Kataloniens vor, sie verhalte sich unverantwortlich – doch aus seiner Rede scheint vor allem Rajoy zu sprechen. Die Katalanen halten unterdessen unbeirrt an ihren Plänen fest.
Nach dem Erfolg beim Referendum will Katalonien offenbar am Montag seine Unabhängigkeit erklären. Der spanische Justizminister warnt die Katalanen – und erklärt die Bestrebungen zum „Quatsch“ einer Minderheit.
Im Katalonien-Konflikt ist keine Lösung in Sicht. Die Sezessionisten rufen nach EU-Vermittlern, doch Europa winkt ab. Dabei wäre Einfluss von außen immens wichtig.
Beamte der spanischen Staatspolizei sind in manchen katalanischen Hotels nicht mehr willkommen. Unterdessen hat der Generalstreik begonnen. Auch die Unabhängigkeitsgegner wollen bald demonstrieren.
Die Lage in Katalonien spitzt sich zu. Die EU hat Madrid und Barcelona zum „Dialog“ aufgerufen und das Referendum als illegal bezeichnet. Doch die katalanische Regionalregierung besteht auf dessen Gültigkeit.
Spanien blickt mit Sorge nach Katalonien: Nach dem klaren Sieg der Separatisten beim Referendum über die Abspaltung könnte die Region bald die Unabhängigkeit ausrufen. Aus Deutschland kommen erste Lösungsvorschläge.
Am Tag des Referendums über ein unabhängiges Katalonien berichten Augenzeugen von Ausbrüchen von Polizeigewalt gegen friedliche Bürger. Da platzt selbst einem spanischem Fußball-Star der Kragen.
Am Ende eines dramatischen Tages kämpfen Madrid und Katalonien um die Deutungshoheit. Das macht deutlich: Der Konflikt um die Unabhängigkeit hat mit der Abstimmung noch lange kein Ende gefunden.
Der Streit um das Referendum in Katalonien fordert Dutzende Verletzte. Und schon beginnt der Streit um die Verantwortung für die Gewalt auf den Straßen.
Spanien steht vor einem turbulenten Sonntag. Was aus dem Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens wird, ist völlig unklar. Doch Madrid scheint die besseren Karten zu haben.
Am Sonntag wollen die Katalanen über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Regionalpräsident Carles Puigdemont im Gespräch mit der F.A.Z. über seine Pläne – und die erwartete Reaktion Madrids.
Die Polizei sollte Wahlurnen einsammeln, doch sie bekamen den Widerstand der Bevölkerung zu spüren. Der Tag des Unabhängigkeitsreferendums zieht mit dunklen Wolken herauf.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont erwartet eine hohe Beteiligung an der Volksabstimmung, bei der die Bürger am Sonntag über die Loslösung ihrer Region von Spanien entscheiden sollen. Nach der Abstimmung will er sofort den Dialog mit Madrid suchen.
Wo bleibt die Vernunft? Die Katalanen wollen um jeden Preis über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Eine Schnapsidee.
Die spanische Guardia Civil beschlagnahmt mehrere Millionen Wahlzettel für das geplante Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit. In Barcelona demonstrierten mehrere Tausend Menschen.
Dafür oder dagegen – nur diese Frage zählt noch in Katalonien. Das bevorstehende Referendum über die Unabhängigkeit errichtet Tabus in Freundschaften und Familien und entzweit die Gesellschaft.
Historischer Treffer durch früheren Wolfsburger. Zwei Eigentore helfen Paris. Dembélé trübt Barças Stimmung. Gündogan erfreut Guardiola. Sehen Sie Europas Fußball-Wochenende im Video.
Die chinesische Großbank ICBC ist in Spanien in den Verdacht auf Geldwäsche geraten. Geld der chinesischen Mafia soll jahrelang illegal außer Landes geschafft worden sein.
Spanien droht eine Spaltung. Doch Madrid will das katalanische Unabhängigkeitsreferendum mit allen Mitteln verhindern – doch welche Mittel wären das?
Bis Madrid stehen bei der Vuelta zwar noch drei Bergankünfte auf dem Etappenplan, aber Froome hat bislang alle Rivalen im Griff. Nur Überraschungsmann Lopez könnte ihm gefährlich werden.