Was die Deutschen zum Umgang mit Kollegen wissen wollen
Was ist eine fristlose Kündigung? Wie feiere ich Abschied von den Kollegen? Die Deutschen googeln viele Fragen zur Karriere. Wir beantworten die wichtigsten in einer Serie.
Was ist eine fristlose Kündigung? Wie feiere ich Abschied von den Kollegen? Die Deutschen googeln viele Fragen zur Karriere. Wir beantworten die wichtigsten in einer Serie.
Dieses Gedicht bietet Verse von der Dichte eines Laubwerks. Hermann Lenz beschreibt in ihm einen seltenen Vogel, der in die Vergangenheit zurückruft.
Da er am Wochenende ohnehin ein Konzert in Stockholm gibt, konnte er die Einladung der Nobel-Akademie kaum ausschlagen. So kommt Bob Dylan doch noch zu seiner Medaille. Überreicht wird sie jedoch überaus diskret.
Zsuzsa Bánks E-Mail-Roman „Schlafen werden wir später“ erzählt von einer Frauenfreundschaft. Es wird heftig auf die Tränendrüse gedrückt.
Erst war es Bewunderung, dann war es nur so eine Phase: Martin Walser pflegte ein durchaus kompliziertes Verhältnis zu Arno Schmidt.
Annegret Kramp-Karrenbauer war lange die klare Favoritin für die Wahl im Saarland. Doch auf Schulz war sie nicht vorbereitet. Im Endspurt setzt sie nun alles auf sich selbst.
In Stunden der Not nehmen britische Regierungen von jeher eine trotzige Haltung an. Das zeigt sich auch in den Reaktionen auf das blutige Attentat vor dem Parlament.
Litauen ist Gastland der an diesem Donnerstag beginnenden Leipziger Buchmesse: Was hat uns das Land, dessen Schriftsteller sich erst nach der Wende frei entfalten konnten, literarisch zu bieten?
Er erschloss für die Weltliteratur eine abgelegene und unbeschriebene Erfahrungswelt. 1992 erhielt er den Nobelpreis. Im Alter von 87 Jahren ist der Dichter Derek Walcott auf St. Lucia gestorben.
Nur fünf Gedichte sind von ihm überliefert, über sein Leben weiß man so gut wie nichts. Doch spricht uns Phalaikos in diesen acht Versen über einen Schiffbruch auf dem Mittelmeer aus dem Herzen.
Der karibische Dichter Derek Walcott ist tot. Er galt als Mittler zwischen karibischem Lebensgefühl und westlicher Kulturtradition und hatte 1992 den Literaturnobelpreis erhalten.
Von der „Neuen Frankfurter Schule“ ist nach dem Tode Robert Gernhardts und F.K. Waechters nur die Stimme F.W. Bernsteins geblieben. Er, der Lyriker des Grotesken und des Grandiosen kehrt nun mit „Frischen Gedichten“ zurück.
Der Hauch des Country ist verflogen: Wohin zieht es die Indiepop-Band The Shins jetzt? Ihr neues Album „Heartworms“ klingt metallisch düster. Die typisch kryptische Lyrik konkurriert mit grundehrlichen Jugenderinnerungen.
Echten Pointen gab er zeitlebens keine Chance. Auch in diesem Gedicht bürstet der letzte lebende Lyriker der Frankfurter Schule den deutschen Humor gegen den Strich. Was lernen wir daraus?
Zwischen Pfälzer Wein, Waffenhändlern und der arabischen Frauenbewegung: Abbas Khider ist neuer Stadtschreiber von Mainz.
Hanns Dieter Hüsch war mehr als nur ein Witzeonkel: Eine auf acht Bände angelegte Gesamtausgabe seines literarischen Werks zeigt ihn als feinsinnigen Humoristen. Seine poetische Kraft sollte wiederentdeckt werden.
Er schwelgte in Tautologien und war skeptisch gegenüber letzten Antworten: Eine Düsseldorfer Ausstellung zeigt das Werk des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers – ein Fest für jeden Besucher.
Echter Stil statt kindlicher Fehlentscheidungen: Auch das verteufelte Mobiltelefon kann zivilisatorischer Fortschritt sein, wenn es den Nachwuchs davon abhält, das Leben der Eltern negativ zu beeinflussen.
Opel wird Teil von Peugeot – und damit wieder ein Familienunternehmen. Auch hinter Volkswagen, BMW, Fiat und Toyota stecken starke Familien. Doch ihre Geschichten unterscheiden sich.
Der Zeilenumbruch richtet sich in diesem Gedicht nicht nach dem Versmaß. Daher sind die Binnenreime eigentlich Endreime. Auch das Thema ist typisch für Norbert Hummelt: die Qualen der Erinnerung.
Theresia Enzensberger fühlte sich von den Medien als junge und denkende Frau nicht ernst genommen. Also gründete sie ein eigenes Magazin. Sie finanziert es mit einem längst vergessenen Konzept.
Der Autor ist kein anämischer Poet, sondern ein Elefant im Porzellanladen deutscher Gegenwartsliteratur. In diesem Gedicht entwirft er ein Porträt seiner selbst als Eiszeitüberlebender.
Romane von Lukas Bärfuss, Brigitte Kronauer, Anne Weber und Natascha Wodin sind für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert – und „118 Gedichte“, ein Lyrikband von Steffen Popp.
Mit Martin Schulz gibt es nun tatsächlich die Chance eines Neuanfangs für die SPD. Vor allem geht es der Partei aber darum, die Bildung einer neuen Wählerkoalition zu verhindern.
Wenn es ein Jenseits gibt, sollte es auch ein Davorseits geben: „Überall & Nirgends“ spricht in 46 Gedichten von Verlust und schenkt Trost.
Still ist es geworden um das amerikanische Umweltbundesamt, was auch am Twitter-Maulkorb liegen mag. Wie lange es die Behörde wohl noch gibt?
Die Stadt Rüsselsheim wollte der Jugend beim Hessentag etwas Gutes tun und lud den Rapper Kollegah ein. Gegen dessen Texte hat nicht nur der Zentralrat der Juden in Deutschland Einwände.
Das Erhabene des Horrors als auskristallisierte Ästhetik: Kreator, die heimliche Volkspartei des Heavy Metal, hat ein neues Album aufgenommen.
Ein Gedicht ist kein Nahrungsmittel, auch wenn es noch so sinnlich daherkommt. In diesen Versen geht es aber nicht nur um den Nachweis dieses Kategorienfehlers, sondern auch um die Verneigung vor einem großen Dichter.
Überdrüber-Plastikphantastik: „Oczy Mlody“, das neue Album der Flaming Lips, ist ein Regenbogentrip mit depressiven Phasen. Bisweilen klingt es, als ob Kekskrümel im Lautsprecher wären.
Der Meister des analytischen Dramas hat auch Verse geschmiedet. In diesem kurzen Gedicht soll Gerichtstag gehalten werden über ein Ich, das sich aus dunklen Zwängen zu befreien versucht.
Ein Abgesang auf die Vernunft: In der wiederentdeckten „Mond-Phantasie“ des tschechischen Dichters Jiří Mahen von 1920 erlangt die Welt ihr Geheimnis zurück.
Wodurch zeichnet sich ein geglücktes Leben aus? Der Münchhausen-Autor variiert in fünfzehn knappen Versen die Handlung des Märchens „Von dem Fischer un syner Fru“.
Sein Ehrgeiz gilt inzwischen anderen Dingen, sagt Will Smith. Der Hollywoodstar über seinen persönlichen Mount Everest, die Flüchtigkeit des Seins, den Buddhismus, Liebeskummer, Ehe - und den Oscar.
Gérard Scappini liebt Bücher und den Buchhandel. Aus dem Leben eines Verlagsvertreters, der im digitalen Zeitalter einen sehr altmodischen Beruf ausübt.
Mit der BBC-Serie und seinem Buch „Sehen“ bahnte John Berger einen neuen Weg zur Betrachtung von Kunst. Er verstand sich als revolutionärer Intellektueller. In England fühlte sich er sich beengt und floh in die französischen Alpen. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben. Ein Nachruf.