Terézia Mora erhält wichtigste deutsche Literaturauszeichnung
Drastik und Zartheit: Die Schriftstellerin Terézia Mora bekommt den Georg-Büchner-Preis 2018. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit.
Drastik und Zartheit: Die Schriftstellerin Terézia Mora bekommt den Georg-Büchner-Preis 2018. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit.
Ein mehr als tausend Seiten starkes Werk erzählt das Leben von Felix Hausdorff. Das Schicksal des Mathematikers, Dichters, Philosophen und deutschen Juden verdient, bekannter zu werden.
Die Poetry-Slammer Samuel Kramer und Finn Holitzka organisieren in Offenbach die Show „Kassiber in Leuchtschrift“.
Ein Fall für die Nationalbibliothek in Wien? Ein Teilnachlass Ingeborg Bachmanns, bestehend aus mehr als 1200 Seiten, soll in Berlin versteigert werden. Er zeigt bislang unerforschte Seiten der österreichischen Schriftstellerin auf.
Vor wenigen Monaten schrieb ich einen Roman über einen Aufstand der Frauen in Saudi-Arabien. Nun scheint die Wirklichkeit meine Fiktion einzuholen. Ein Gastbeitrag.
Über die Kultur des Gastgeberlandes der Fußball-Weltmeisterschaft kann man auch in Frankfurt viel lernen, wo eine große russische Community lebt.
Er erkundete Grenzerfahrungen von Menschen, die alles aufs Spiel setzen. Seinen Durchbruch beim breiten Publikum feierte er erst in späten Jahren. Zum Tod des Schriftstellers Dieter Wellershoff.
Ein Kommunist sollte mindestens einmal im Leben ein Buch über den Kommunismus schreiben: Peter Hacks hinterließ mit „Marxistische Hinsichten“ sogar ein politisches Testament.
Kinderlyrik wird unterschätzt, gedeiht in ihrer Nische aber prächtig. Dieses Gedicht des „Sams“-Autors führt seine Leser sogar bis an die spekulativen Abgründe der Existenzphilosophie.
Peter Ruzicka hat eine eindringliche Oper über Walter Benjamin geschrieben. An der Staatsoper in Hamburg erlebt sie nun ihre Uraufführung – mit imposanten Singstimmen.
Das Leiden der anderen: Das True-Crime-Genre boomt in Serien, Filmen, Magazinen und Podcasts. Was sagt das über unsere Gesellschaft?
Dieses Lied handelt vom Leben und vom Lebenwollen. Geschrieben wurde es von einem Ausbrecher aus dem Wilnaer Getto – aus Begeisterung für den Aufstand in Warschau. Man kann die Verse nicht ohne Bitterkeit lesen.
Wenn die Herausgeberin der „Tollen Hefte“ selbst selbst zur Feder greift, muss es sich schon um eine besondere Textvorlage handeln: Rotraut Susanne Berner illustriert Kindergedichte von Michael Hammerschmid.
Vor einem Jahr war in verschiedenen Medien eine Krise der Germanistik diskutiert worden. Studierende kamen dabei kaum zu Wort. Wie stehen sie zu der Dauerkritik an ihrem Fach? Eine Umfrage.
Jeden, der mit offenen Augen durch Iran reist, erfasst irgendwann der Hafis-Moment. Dann muss er nur noch, wie das lyrische Ich in diesem Gedicht, den Spuren des alten Dichters in der Gegenwart folgen.
Das Festival „Ray 2018“ widmet sich den Extremen der Welt – und der Fotografie. Die ausgestellten Werke sind teils skurril, teils erschreckend und immer wieder mahnend.
Die Edition kritischer Textausgaben ist in eine Krise geraten. Soll an der Rekonstruktion eines originalen Wortlauts festgehalten werden - oder wird es bald nur noch Lesarten geben?
Die sechste Symphonie von Krzysztof Penderecki ist ein chinesischer Liederzyklus. Sie wurde jetzt erstmals in Europa aufgeführt.
Seit jeher gehört es zu den Aufgaben der Dichter, den Frühling zu besingen. Das gestaltet sich seit Rilke aber immer schwieriger. Dieses Gedicht versucht eine Remythologisierung.
Meghan gibt Harry nur noch gesundes Essen – und leidet unter den Folgen. Außerdem ging es in der Klatschpresse diese Woche um „attraktive“, „sympathische“, „hübsche“ und „temperamentvolle“ Blondinen.
Der Weg vom bloßen Hinschauen zum prägnanten Satz schien dem Langstreckenliebhaber zu kurz. Er durchdrang die Wirklichkeit: Ein Nachruf auf den Schriftsteller Günter Herburger.
1968 und kein Ende: Der Verleger und frühere SDS-Vorsitzende KD Wolff verspürt auch heute noch Lust gegen die Pressekonzentration oder die durchgeknallten Banken auf die Barrikaden zu gehen.
Der Böll-Preisträger Ludwig Harig ist am Wochenende in seinem Heimatort Sulzbach/Saar verstorben, wie der Saarländische Rundfunk berichtet.
Wann schmilzt der Schnee? Die offizielle Stimmung zwischen Russland und Deutschland war lange nicht mehr so frostig, nur die Vorurteile sprießen. Eindrücke von einer Lesereise durch Russland.
Junge Frauen, die Milch umstoßen, in Wäschebergen nach Luft schnappen und sich T-Shirts vom Leib reißen: Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Lorcas „Yerma“ ist eine verschwitzte Männerphantasie.
Während der Regisseur Kirill Serebrennikow unter Hausarrest steht, werden an seinem Theater in Moskau Alexander Puschkins „Kleine Tragödien“ aufgeführt. Jeder Abend ist ausverkauft.
Steht es wirklich so schlecht um das politische Gedicht? Diese Verse zeigen, dass es nicht immer frontal angreifen muss, um zum Ziel zu gelangen.
Ihren Namen kennen bloß Eingeweihte, doch ihre Texte lesen jede Woche Millionen: Ann Wroe ist die Königin des Nachrufs. Niemand kommt Verstorbenen so nah wie sie.
Mehr Visionen bei der bayrischen CSU als auf Kuba: Der neue Staatschef bringt nicht gerade Aufbruchsstimmung. Dafür arbeitet die SPD weiter an einem Erneuerungs-Image. Und die Bayern erst!
Einmal Rebell – immer Rebell! William Klein, dem Erneuerer der Fotografie, zum neunzigsten Geburtstag.
Nach zwei prominenten Rücktritten kämpft die prestigeträchtige Schwedische Akademie ums Überleben. Wie handlungsfähig ist sie noch?
So wird Reichtum geschaffen: Das moderne amerikanische Lebensgefühl ist bestimmt von einer gefährlichen Mentalität der Monetarisierung. Ein Gastbeitrag.
Bei der Märzauktion der Autographenhandlung J.A. Stargardt in Berlin sorgte Franz Schuberts „Allegretto“ für die größte Überraschung: Ein Blick auf die Ergebnisse
Könnten graue Haare nicht nur ein Symptom des Alterns und so ein Vorbote des Todes sein? Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und der Begierde? Und wenn es so wäre, was bedeutet dies für das Schreiben?
Mit großer Gelassenheit wird in diesem Gedicht der unvermeidliche Lauf der Dinge kommentiert. Aber gehört die sonderbare Erfindung der Zeitumstellung dazu? Es werden Zweifel laut.
George Bernard Shaws ziemlich ungespielte Komödie „Der Arzt am Scheideweg“ stößt den Erstleser auf ziemlich komische Fragen, die trotz ihres hohen Alters sehr aktuell sind.