Merkwürdig erotische Situationen
Von großer unterirdischer Stärke und bodenloser Einsamkeit: Was der Dichter Christoph Meckel nach seinen Treffen mit Ingeborg Bachmann und Paul Celan in Tagebüchern notierte.
Von großer unterirdischer Stärke und bodenloser Einsamkeit: Was der Dichter Christoph Meckel nach seinen Treffen mit Ingeborg Bachmann und Paul Celan in Tagebüchern notierte.
Thomas Combrink analysiert das Gedicht von Oskar Pastior.
Ästhetik der Anspielungen: Dieses Gedicht streift mit dem Wörterbuch in der Hand durch die Tier- und Pflanzenwelt und entdeckt lauter klangverwandte Wesen.
Seit Jahren hat die Unesco das Weltdokumentenerbe nicht mehr erweitert. Jetzt hat sie gleich vier Kostbarkeiten aus dem deutschsprachigen Raum aufgenommen.
Dirk von Petersdorff hat den „Ewigen Brunnen“ deutschsprachiger Gedichte von 1955 gründlich vertieft und neu zum Sprudeln gebracht.
Und können wir das überhaupt? Ein Gespräch über das Russische zwischen der ukrainischen Schriftstellerin Yevgenia Belorusets und dem in Russland geborenen amerikanischen Lyriker Eugene Ostashevsky.
Warum ist dieses einfache Lied von der Sehnsucht so unwiderstehlich? Françoise Hardys Chanson „Tous les garçons et les filles“ fand viele Nachahmer, ist aber bis heute unerreicht.
Nicht aus dem Volk, aber für das Volk: In der Würzburger Universitätsbibliothek ist der älteste Vers der italienischen Literatur entdeckt worden.
Vier Jahre haben wir auf die Leipziger Buchmesse gewartet – nun ist ihr das Comeback gelungen. Überraschend hohe Besucherzahlen tragen zum erhofften rauschenden Fest bei.
Auf dem dunklen Grund einer tiefen Verstörung: In diesem Gedicht agiert die romantische Ironie als Heil- und Hilfsmittel gegen eine ganz und gar unromantische Enttäuschung.
Heller, grüner, fröhlicher: Ausnahmsweise findet die Leipziger Messe Ende April statt. „Unser Deutschlandmärchen“ wird gefeiert. Österreich sagt „Meaoiswiamia“. Aber der Krieg in Europa ist präsent. Ein Zwischenbericht.
Verse in Zeiten des Krieges: Vom 23. bis 26. Mai finden in Frankfurt nach vier Jahren Pandemiepause wieder die städtischen Lyriktage statt.
Mit „Schwerelos“ stellt Samuel Koch sein erstes Solo-Bühnenprogramm vor. Der einst bei „Wetten, dass...?“ verunglückte Schauspieler bietet eine Show über Leichtigkeit und Schwerkräfte im Alltag. Kurz vor Beginn der Tournee musste er freilich einige Auftritte absagen.
Mit der Kulturgeschichte Salzburgs eng verwachsen: Ein Besuch in Georg Trakls Geburtshaus, wo seit fünfzig Jahren eine dem Dichter gewidmete Forschungs- und Gedenkstätte untergebracht ist.
Warum man eine Dichterin nicht durch eine Maschine ersetzen sollte, selbst wenn man das wirklich könnte: Zum Achtzigsten der Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück.
Tobias Döring bespricht Uljana Wolfs neues Gedicht „anrufflung“, das sich mit einem Zitat von Ben Jonson auseinandersetzt.
Die vermeintliche Verfehlung als poetisches Prinzip: Eine zerzauste Hommage an William Shakespeare, dessen First Folio vor vierhundert Jahren erschienen ist.
Aufmunternde barocke Verse und ein demnach „lustbringendes Regenlein“ begleiten Bergens Stadtschreiberin Marion Poschmann auf ihrer „Apfelblüten“-Lesung.
Wie sie den Holocaust überlebt hat: Ein Besuch bei der Schriftstellerin Elżbieta Ficowska anlässlich des achtzigsten Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto.
Was folgt auf den Geschlechterkampf? Vielleicht ein einsames Haus im Wald, in dem man schöne Stimmen hört: Eine Begegnung mit der kanadischen Sängerin Feist, deren Album „Multitudes“ am Freitag erscheint.
Nach der Insolvenz der Münchner Lach-und Schießgesellschaft hat sich ein Verein gegründet, der sich um die Rettung der traditionsreichen Kabarett-Bühne bemüht. Den Vorsitz hat der langjährige Münchner OB, Christian Ude.
Feuerzungenrasch: Eine bibliophile Kassette gibt Einblick ins Werk des eigenwilligen und zeitenthobenen norwegischen Autors Tarjej Vesaas.
Ach so, er war Professor? Das liest man ihm aber nicht ab: Der Frankfurter Literaturkritiker Martin Lüdke feiert seinen 80. Geburtstag.
„Der ewige Brunnen“ ist seit dem Jahr 1955 die erfolgreichste deutsche Gedichtanthologie. Jetzt hat der Lyriker Dirk von Petersdorff das Werk entrümpelt und neu herausgegeben: ein Lebensbegleiter mit Gedichten aus 1200 Jahren.
In diesen Gesängen hat vieles Platz, sie bergen das Strandgut eines langen Lebens: In seinem neuen Gedichtband erweist sich Gert Heidenreich als ein Meister der rhythmischen Form.
Beim diesjährigen Leonce-und-Lena-Preis in Darmstadt, der wichtigsten deutschen Lyrikauszeichnung für junge Dichter, ist Max Czollek leer ausgegangen. Das hat er die Jury nun spüren lassen.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag – außer wenn der Freitag ein Feiertag ist.
Wer kennt Anna Jameson, Mary Howitt und Jessie Fothergill? Linda K. Hughes' Studie auf den Spuren weniger bekannter Viktorianerinnen ist eine große Bereicherung der deutsch-englischen Literaturgeschichte.
Viele deutschsprachige Juden sind nach Israel gegangen, doch durch die Schoa war Deutsch dort verpönt. Im Dichterkreis Lyris hielt man ihm die Treue.
„Wo die Fremde beginnt“, heißt das Buch, das die Journalistin Elisabeth Wellershaus gerade veröffentlicht hat. Hier erklärt sie, was sie sieht, hört, liest – und was sie nervt.
Vor 25 Jahren übersetzte ich gemeinsam mit meinem Mann Robert Habeck die „Birthday Letters“ von Ted Hughes. An manchen Stellen bissen wir uns die Zähne aus. Deswegen nahmen wir Kontakt zu dem Dichter auf, und so entstand eine ungewöhnliche Korrespondenz.
Emigrierte russische Popmusiker vertonen Lyrik von Dichtern, die vor hundert Jahren auswandern mussten. Die Ironie, das Heimweh und das Geschichtsbewusstsein der Damaligen werden in den neuen Liedern wieder erfahrbar.
Vom Gefühl beim Lesen der Gedichte von Yang Lian: Sein neuer Gedichtband trägt den Titel „Erkundung des Bösen“.
„Ich habe gelebt wie ein Mönch“: Der legendäre spanische Radiomoderator Iñaki Gabilondo blickt auf seine Karriere zurück.
Die Vögel zwitschern unermüdlich, die Bäume blühen rosa, und unsere Kolumnistin schreibt einem Mann, den sie schon vor Jahren begehrte. Folge drei der Single-Kolumne.