Wisława Szymborska: „Die zwei Affen von Breughel“
Von Breughel zu Kafka: ein frühes Gedicht der polnischen Nobelpreisträgerin, die vor hundert Jahren geboren wurde.
Von Breughel zu Kafka: ein frühes Gedicht der polnischen Nobelpreisträgerin, die vor hundert Jahren geboren wurde.
Andra Schwarz schreibt mit „Tulpa“ einen Gedichtband aus dem Geist der Finsternis.
Albert Ostermaiers neuer Gedichtband „Yuba“ nimmt sich im Nachvollzug aller möglichen Gewalterfahrungen zu viel heraus.
Drachen begegnet man in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana an allen Ecken. Es lohnt sich, die Geschichten dahinter zu ergründen
Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat auch die Lyrikerin Anja Utler schockiert – und ihren als „Trauerrefrain“ ausgewiesenen Gedichtband „Es beginnt“ gezeitigt.
Bei einem dem Gedenken an Hans Magnus Enzensberger gewidmeten Abend tragen Christoph Ransmayr, Durs Grünbein, Lutz Seiler und Ralf Rothmann die immerjunge Lyrik des Schriftstellers vor. Und Ulrich Enzensberger lässt den Bruder auferstehen.
Wie man lesend der Welt abhandenkommt und wieder zurückfindet: Klaus Doderer gründete einst das Institut für Jugendbuchforschung. Jetzt ist er gestorben.
John Burnside leuchtet: Martin Feifel liest seine Geschichten über die Liebe „So etwas wie Glück“.
Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.
Auf die Nischen kommt es an: Zum Abschluss seiner Frankfurter Poetikvorlesung gibt Clemens Setz im Literaturhaus eine Zugabe.
Ein schöner Gedanke: dass die Gesänge von Amsel, Drossel, Fink und Star ihren Ursprung in den Melodien der Himmelsgeister haben. Aber verstehen wir auch, was sie uns sagen wollen?
Sie hatten ihre musikalische Eigenständigkeit bewahrt: Die vier Musiker des Lisa Wulff Quartetts, das in der Romanfabrik einen wunderbaren Auftritt hatte
Er hatte Ausdauer, bis der Erfolg kam: Ein Besuch bei dem Schriftsteller Dinçer Güçyeter in Nettetal am Niederrhein.
Ulrich Greiner analysiert das Gedicht „Von Engeln“ von Czesław Miłosz.
Hier spreche nicht der Dichter, sondern sein lyrisches Ich, hieß es 2020 über das Gedicht „Wenn du schläfst“ von Till Lindemann. Die Literaturtheorie wird ebenso missverstanden wie die Kunstfreiheit.
Kiepenheuer & Witsch bestreitet, etwas von Till Lindemanns Pornovideo gewusst zu haben. Das klingt angesichts der breiten Berichterstattung unglaubwürdig.
Wenn das Publikum am Ende ebenso gerührt wie beglückt geht, ist etwas gelungen: Die Burgfestspiele Bad Vilbel zeigen „Der Club der toten Dichter“.
Das Werk der dänischen Autorin wird derzeit wiederentdeckt. Auf der Bühne tut das, mit sehr gute Momenten, der Abend der Regisseurin Ewelina Marciniak.
Nach zwei Stunden gibt es mehr als ein Dutzend Zugaben: Was das Land an Grönemeyer hat, zeigt sich ganz besonders bei diesem Open Air im Waldstadion.
Er kann sich vorstellen, zusammen mit einem Computerprogramm zu schreiben: Fünf Fragen an Leif Randt, der in Bad Homburg den Hölderlin-Preis erhält.
Herbert Grönemeyer gibt seinem Publikum mehr, als es ohnehin von ihm erwartet. Nach zwei Stunden mit neuen Songs und alten Klassikern geht das Konzert nochmal richtig los.
Eine Spur der Trauer zieht sich durch die Gegenwartsdichtung. Darin liegt aber auch ihre besondere Stärke: Die Rede zur Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Lyriktage
Louisa Proskes Inszenierung der Oper „Serse“ bei den Händel-Festspielen Halle ist zwar Klamauk, trotzdem ein echtes Vergnügen.
Wenn die Rosen blühen, ist der Frankfurter Palmengarten besonders schön. Dieses Mal gibt es dazu noch eine Ausstellung, und Bildhauer haben „Menschenknospen“ geschaffen.
Künstliche Intelligenz erweckt nicht nur Musiklegenden zum Leben, sondern bringt auch aufgelöste Bands wieder zusammen. Damit stellen sich neue ethische Fragen – etwa die, ob man alles von Harry Styles singen lassen darf.
Weil die unionsgeführten Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen gegen die Legalisierung sind, müssen andere bald dafür sein. Aber mit Cannabis-Fachgeschäften wird es nicht getan sein.
An der Reibung mit anderen wächst die eigene Stimme: Die ersten Bände der Peter-Rühmkorf-Werkausgabe sind erschienen.
Ein Taoist unter den Folksängern: Der Schriftsteller Ha Jin hat eine einfühlende Biographie des chinesischen Dichters Li Bai geschrieben, der unstet lebte, Legenden bildete und dabei ein großes Werk schuf.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Ein zur Lebensbeschreibung geronnenes Gedicht: Marta Kijowska hat die erste deutsche Biographie der polnischen Literaturnobelpreisträgerin Wisława Szymborska vorgelegt.
Von privaten bis zu gesellschaftlichen Schmerzen hat die Dichtung einige Gefühle zu lindern: Die Lyriktage Frankfurt gehen am 26. Mai zu Ende.
Dichten heißt klagen, um Zeugnis abzulegen: Das führte Nico Bleutge in seiner Rede zur Gegenwartslyrik aus, mit der er jetzt die Lyriktage Frankfurt eröffnete. Warum aber führten die Dichter dort dann so heftig noch andere Klage?
An einer Schule in Florida wird ausgerechnet Amanda Gormans optimistisches Amerika-Gedicht „The Hill We Climb“ vom Lehrplan gestrichen – wie ist so eine Verrücktheit möglich?
Beim Gustav-Mahler-Festival in Leipzig zeigen sich Andris Nelsons und das Gewandhausorchester den zu Gast geladenen Münchner Philharmonikern deutlich überlegen.
Gedanken fasst man am besten in Verse: Der Dichter Yevgeniy Breyger hat bei den Lyriktagen Frankfurt eine doppelte Rolle.